• 18. Januar 2018

  • RSS abonnieren
  • Wiener Zeitung auf Facebook
  • Auf Twitter verfolgen
  • Wiener Zeitung auf Google+
  • Apple App Store
  • Google Play Store

Sie sind hier:



Schlagwortsuche

Viele der apokalyptischen Prophezeiungen von Karl Marx sind glücklicherweise nicht in Stein gemeißelt... - © Lonely Planet Image/Getty Images

Ideengeschichte

Was bleibt?19

  • 200 Jahre nach der Geburt von Karl Marx sind manche seiner Analysen der kapitalistischen Gesellschaft bis heute gültig.

Wird von Krisen im Kapitalismus gesprochen, wird oft Karl Marx bemüht. Bis heute. Meist ist dabei eine Krise des Kapitalismus gemeint. Dieser soll durch eine andere, bessere Wirtschaftsordnung abgelöst werden. Der Rekurs auf Marx ist verständlich. War es doch sein Bemühen, mit ökonomischer Theorie zu zeigen... weiter




- © AFP/Natalia Kolesnikova

Oktober-Revolution

Toter Oktober11

  • Vor 100 Jahren kam Lenin durch die Oktoberrevolution an die Macht: Ein unbequemes Gedenkjahr, um das sich der Kreml drückt.

Lenin war kein Mann der sanften Worte. "Dieser schmutzige Schaum", wie er seine politischen Gegner nannte, müsse endlich von der Weltrevolution "hinweggespült" werden. Über das Programm der Provisorischen Regierung, die er wenige Monate später stürzen sollte, schäumte er im Frühling 1917: "Diese Schweinehunde! Diese Verräter... weiter




Das Zentrum der Stadt erinnert unverkennbar an die Zeiten der Sowjetunion. - © Reinhard Seiß /URBAN+

Russischer Städtebau

Wo Lenin noch am Hauptplatz steht1

  • Ohne Oktoberrevolution würde es die Stadt Stupino in der Nähe Moskaus nicht geben.

Vielerorts scheint im 70.000 Einwohner zählenden Stupino, 90 Kilometer südlich von Moskau, die "gute, alte Sowjetzeit" stehengeblieben zu sein. Das Herz der Stadt, den Lenin-Platz mit Rathaus und Kulturpalast, beherrscht 25 Jahre nach dem Zusammenbruch der UdSSR wie selbstverständlich noch die Statue des Revolutionsführers... weiter




"Noch immer bedeutet die Stalin-Zeit den Triumph im vaterländischen Krieg, Befreiung, den Sieg einer gerechten Sache": Aufmarsch in der Moskauer Innenstadt. Foto: S. Ilnitsky/epa

Interview

"Russland reagiert wie ein enttäuschter Liebhaber"14

  • Die in Kiew geborene und in St. Petersburg lebende Soziologin und Menschenrechtsexpertin Anna Schor-Tschudnowskaja spricht über Sowjetnostalgie, Moskaus Lügen und die allzu nachgiebige Haltung des Westens.

"Wiener Zeitung": Frau Schor-Tschudnowskaja, der Historiker Eric Hobsbawm hat vom "kurzen 20. Jahrhundert" gesprochen, das von 1914 bis 1989 dauerte. Doch sind wir aus dem 20. Jahrhundert je herausgekommen? Anna Schor-Tschudnowskaja: Ich glaube eher nicht an solche Abgrenzungen. Der soziale Wandel ist immerwährend, wenn auch nicht unbedingt linear... weiter




Ausstellungen über 1914 waren heuer an vielen Orten zu sehen, wie etwa hier Armprothesen in der Schau "Mitten in Europa" im Zollverein in Essen. - © apa/dpa/Matthias Balk

Geschichte

Parallelen und viele Fragezeichen14

  • 1814 - 1914 - 2014: Zwischen diesen Jahren gibt es eine Reihe von Ähnlichkeiten, von denen wir aber nicht wissen, ob ihre Betrachtung uns zukünftig weiterhilft. Es bleiben vor allem Rückblicke - und offene Fragen.

1814, 1914 und 2014 ereigneten sich unter sehr unterschiedlichen Umständen, aber es gibt einige interessante und provokante Ähnlichkeiten. Man kann sagen, es waren entscheidende Zeitpunkte in der Weltgeschichte. Bei 1814 ist das deutlich zu sehen - die lange Phase mit den Französischen Revolutionskriegen und den Napoleonischen Kriegen endete... weiter




Eine Momentaufnahme am 5. Mai 2014 in der östlichen Ukraine: Pro-russische Kosaken belagern die Regionalverwaltung in Donezk. - © Evgeniy Maloletka/ap

Weltpolitik

Brüchige Weltordnung7

  • Die Krise in der Ukraine ist Symptom für die langsame Erosion einer Weltordnung, welche uns seit dem Zweiten Weltkrieg den Frieden gesichert und hohen Wohlstand beschert hat.

Welche Antwort halten wir als Europäer und Österreicher auf das russische Vorgehen gegenüber der Ukraine bereit? Russland stellt mit seiner Aggression gegenüber einem anderen europäischen Staat nämlich nicht nur seinen eigene Status in Europa in Frage; sondern darüber hinaus die Grundlagen des internationalen Systems... weiter




Szene aus dem Science-Fiction-Film "Solaris". - © Icestorm-Verlag

Science Fiction

Das Schweigen der Bilder

"Nun liegt also mein erster Film hinter mir, den ich nicht in der Heimat drehte. Immerhin tat ich das noch mit offizieller Erlaubnis der sowjetischen Filmbehörden, was mich seinerzeit nicht sonderlich wunderte, da ich den Film ja für mein Land und wegen meines Landes machte . . ... weiter





Werbung




Werbung