• 19. Oktober 2017

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Fifa-Skandal

Die Schockwellen erreichen Lateinamerika

  • Blanke Panik in den Verbandszentralen von Kolumbien, Costa Rica und Paraguay - in Argentinien und Brasilien wird indes gejubelt.

Bogotá. Nun will es auch Kolumbiens Staatsanwaltschaft genau wissen und fordert schon einmal die Unterlagen aus Washington an. Denn die Vermarktungsagentur, welche die Spiele der kolumbianischen Nationalmannschaft um die Superstars James und Falcao meistbietend auch mal nach Bahrain verramscht... weiter




Soledad Chapeton hat es geschafft. Die konservative Politikerin mit den indigenen Wurzeln (im Bild bei der Stimmabgabe) wird die nächste Bürgermeisterin in El Alto, auf 4000 Höhenmetern. - © ap/Alipaz

Bolivien

Ein Machtvakuum vor seiner Zeit2

  • In Bolivien legen zwei Oppositionsparteien bei den Regionalwahlen zu. Präsident Evo Morales darf nicht mehr antreten.

Sucre. Für die sozialistische Regierungspartei "ist es ein Warnschuss. Es ist ein Bruch mit ihrer Hegemonie, denn La Paz war immer fest in ihren Händen", kommentiert der Politikexperte Eduardo Leaño das bolivianische Wahlergebnis. Denn während Präsident Evo Morales auf nationaler Ebene weiter dominiert und erst im Herbst 2014 wieder 60 Prozent der... weiter




In Ecuador verschärfen sich die Spannungen zwischen Regierung und Indigenen. - © epa/Jose Jacome

Gastkommentar

Lateinamerikas Probleme mit billigem Öl

Die Ölpreise rutschen immer weiter in den Keller - für Länder wie Venezuela, deren Wirtschaft zu 90 Prozent von den Ölexporten abhängt, hat das dramatische Folgen. Das Land, das unter Hugo Chávez Ende das 20. Jahrhunderts die Linkswende in Lateinamerika einläutete, hat auf dem Kontinent die weitreichendsten Versuche unternommen... weiter




Der Mann und sein Käfer: Mujica vor der Garage seines Bauernhofs. - © reuters/Andres Stapff

Jose Mujica

Eine Legende verlässt die Bühne7

  • Uruguays Staatschef darf bei der Wahl am Sonntag nicht noch einmal antreten.

Montevideo. (ce) Er gilt als der ärmste Präsident der Welt: José Mujica lebt auf einem kleinen Bauernhof am Stadtrand der Hauptstadt Montevideo und fährt privat einen alten VW Käfer. Sein Dienstwagen ist ein Opel Corsa. 90 Prozent seines monatlichen Präsidentengehalts von knapp 300.000 uruguayischen Pesos (etwa 9800 Euro) spendet Mujica... weiter




"Wir sind alle Evo": ein indigener Mann mit Werbematerial des Präsidenten bei der Wahlkampfabschlussveranstaltung. - © reu/Mercado

Bolivien

Das System Evo2

  • Er hat die Armut um ein Drittel reduziert und den Ureinwohnern zu mehr Rechten verholfen - eine Wiederwahl am Sonntag ist dem bolivianischen Präsidenten so gut wie sicher.Evo Morales hat großen Rückhalt in der Bevölkerung, ist omnipräsent.

La Paz. Boliviens Metropole La Paz erstickt in diesen Tagen geradezu in handgemalten sozialistischen Propagandabotschaften, die den großen Favoriten der anstehenden Präsidentschaftswahl hochleben lassen. Häuserwände, Autobahnmauern, Brückenpfeiler - kaum ein Quadratzentimeter ist frei von politischen Graffiti... weiter




Fußball-WM 2014

"Wir konnten einfach nicht mithalten"

  • Während Lateinamerika immer mehr triumphiert, scheitern mit Italien und England abermals zwei Europäer.

Natal/Wien. (klh) Ausreden wollte Italiens Torhüter Gianluigi Buffon keine gelten lassen. Angesprochen auf die umstrittene Schiedsrichterleistung des Mexikaners Marco Rodríguez bei der 0:1-Niederlage gegen Uruguay, meinte der 36-Jährige nur, dass man die Schuld nicht immer bei anderen suchen solle... weiter




Der genetische Unterschied zwischen manchen Einwohnern Mexikos ist so groß wie zwischen Europäern und Chinesen. - © science/Moreno

Genetik

Die Vielfalt der Mexikaner

  • Die enorme genetische Diversität in Zentralamerika hat gewichtige gesundheitliche Implikationen.

San Francisco. Die Bevölkerung von Mexiko weist eine ungeheure genetische Diversität auf. Diese wirft auch ein Licht auf verschiedene Aspekte der Gesundheit in Lateinamerika. Das hat die bisher umfassendste diesbezügliche Studie ergeben. Sie wurde von Forschern der University of California San Francisco... weiter




Todesfall

Tod eines magischen Erzählers7

  • Nobelpreisträger Gabriel García-Márquez ist tot.

Macondo trauert. Gabriel García-Márquez, der Erfinder des Dorfes, in dem ebenso wunderbare wie schreckliche Dinge passieren, ist tot. Der kolumbianische Nobelpreisträger für Literatur starb am Donnerstag in seinem Haus in Mexiko-Stadt im Alter von 87 Jahren... weiter




Die venezolanische Polizei steht in einer Wolke von Tränengas den Demonstranten in Caracas gegenüber. - © reuters/Christian Veron

Venezuela

Minus 88 Prozent auf einen Streich

  • Venezuela wertet den Bolivar empfindlich gegenüber dem Dollar ab; ganz Lateinamerika hat Angst vor dem Fluch der Devisen.

Caracas. (wak) Lateinamerikas Länder teilten lange ein wirtschaftliches Schicksal. Der ganze Kontinent war überproportional von fremden Geldern abhängig. Fremde Gelder, die Lateinamerika seine Exporte abgekauft haben und in Rohstoffe investiert haben... weiter




Julio Cortázar im Alter von 60 Jahren. - ©Sophie Bassouls/Sygma/Corbis

Julio Cortázar

"Der Duft von Alchemie"3

  • 2014 ist ein Julio Cortázar-Jahr: Der argentinische Autor wurde vor 100 Jahren geboren und starb vor 30 Jahren. Sein Schreiben und Leben ist auch von Wien und vom österreichischen Autor Robert Musil beeinflusst worden.

Im Mai 1965 antwortete Julio Cortázar in einem Brief an seinen französischen Übersetzer Jean Barnabé auf die Frage, welche Autoren für ihn besondere Bedeutung hätten: "Man müsste noch Musil hinzufügen, der viel von dem, was in Rayuela passiert, stark beeinflusst... weiter




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