• 17. Oktober 2017

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Schlagwortsuche

Die Trainer zeigen der Gruppe, wie sie ihr Lächeln optimieren können - denn echte Gefühle schaden bei der Karriere. - © wienwoche/Daniel Jarosch

Wienwoche

Süßes Faulenzen gegen Arbeitswahn

  • Im Rahmen der "Wien Woche" wird im "Sanatorium Sonnenland" die Wellness- und Fitnesskultur in Zeiten des Kapitalismus persifliert.

Wien. "Die Kunst des Ausruhens ist ein wesentlicher Teil der Kunst des Arbeitens", lautet ein Bonmot. Gut möglich, dass es auch den Initiatoren der "Wien Woche" gefällt. Denn das künstlerisch-politische Festival, geleitet von Natasa Mackuljak und Ivana Marjanovic, steht dieses Jahr unter dem Motto "Leben jenseits kapitalistischer Produktion"... weiter




Gastkommentar

Die ökonomische Reformation2

  • Was würde wohl Martin Luther zur heutigen Wirtschaft sagen?

Schon Martin Luthers 95 Thesen, die als Auftakt der Reformation angesehen werden, wenden sich gegen die Käuflichkeit des Heils und damit gegen die Gesamtzivilisation des Frühkapitalismus, die sich anschickt, alle Lebensgebiete zu erobern - bis hin zur Religion. ("Wenn das Geld im Kasten klingt, die Seele in den Himmel springt... weiter




- © Unrast Verlag, Bini Adamczak

Rezension

Ein Schreckgespenst namens Kommunismus24

  • Kommunismus – das ist doch nichts für Kinder! Das Buch "Communism for Kids" erzürnt die amerikanische Alt Right.

Berlin. "In diesem Buch lernen Kinder, wie sie Gulags einrichten, Satan anbeten und die westliche Zivilisation zerstören können – und all das für nur 12 Dollar und 95 Cent!" scherzt die "New York Times" (NYT). Doch die NYT-Rezension liegt trotz satirischer Spitzen nahe an der Realität... weiter




Ray Kroc (Michael Keaton, Mitte) hat McDonald’s zwar weder erfunden noch gegründet, aber ab 1954 richtig groß gemacht. Der Kinofilm "The Founder" zeigt, wie. - © Einhorn Film

The Founder

Burger, Pommes, Cola5

  • Ein neuer Film erzählt von den Anfängen von McDonald’s. Der Konzern ist heute Seismograph für den Zustand des Kapitalismus.

Die einfachen Ideen sind immer die besten. Zum Beispiel, seinen Burger, seine Pommes und sein Cola in nur 30 Sekunden nach der Bestellung im Papiersackerl mitzunehmen, dafür rund 50 Cent zu bezahlen und reinzubeißen, ohne Besteck und ohne Geschirr. Ein köstliches Geschmackserlebnis, danach den Müll ab in den Kübel... weiter




August Diehl während der Dreharbeiten zum Marx-Film. - © dpaInterview

Interview

"Marx wusste, dass er die Welt verändern kann"2

  • August Diehl über zeitgemäßen Widerstand gegen den Kapitalismus - und über seine Theater-Engagements in Wien.

"Wiener Zeitung": Herr Diehl, Haben Sie Marx gelesen, bevor Sie wussten, dass Sie ihn spielen würden? August Diehl: Nein. Das heißt, doch, er war Thema in der Schule. Als großer Ökonom und materialistischer Denker, wir haben Aufsätze über ihn schreiben müssen, daran erinnere ich mich... weiter




"In Kuba lernt man nicht, wie man Geschäfte macht": Es gibt sehr unterschiedliche Erwartungen an die kubanische Zukunft. - © Nikolai FriedrichReportage

Kuba

"Mir gefällt nur Ches Kappe"17

  • Nach Castro: Die Kubaner tun, was sie gewohnt sind - warten. Auf den nächsten Führer oder auf frisches Brot.

Estela war zwölf, als Fidel Castro und Ernesto "Che" Guevara die Revolution auf Kuba einleiteten. "Als Kind hatte ich nichts. Kein Geld, keine Ausbildung, keine Zukunft. Wir konnten uns nicht einmal einen Arzt leisten." Seit der Revolution hat sich das geändert. Estela deutet auf ihr Knie... weiter




- © Hollenstein

Jahresvorschau 2017

Der geprügelte Wohlstandsbringer

  • Ein liberaler Rettungsversuch für den Kapitalismus.

Wien.Hin und wieder ist die Sache erfrischend einfach. Wer sich fragen sollte, warum auf dieser Welt so vieles in die falsche Richtung läuft, muss nicht lange suchen: Der Kapitalismus ist schuld. An der Armut in der Dritten Welt, an der wachsenden Ungleichheit, am Terror, an der Zerstörung der Umwelt, am Burn-out, an der Magersucht... weiter




Jahresvorschau 2017

Das Absaugen der "Superblase"2

  • Ein linker Rettungsversuch für den Kapitalismus.

Berlin.Der Kapitalismus ist gefährdet - durch sich selbst. Wird er nicht gezügelt, produziert er keinen Wohlstand, sondern Wirtschaftskrisen. Auch politisch sind Rezessionen gefährlich, weil viele Menschen Angst um ihre Zukunft haben und in die simple Welt der Rechtspopulisten flüchten. Es muss daher beunruhigen, dass sich die Finanzkrisen häufen... weiter




Früher unterjochte das Kapital, heute die Tech-Konzerne.

Medien

Wenn aus Freizeit Arbeit wird6

  • Die Smartphones als Produktionsstätten eines neuen "kognitiven Kapitalismus".

Wien. 50 Minuten verbringen Nutzer jeden Tag auf Facebook, Instagram und Facebook-Messenger. Das mutet zunächst wenig an, doch bedenkt man, dass der Tag nur 24 Stunden hat und der Mensch durchschnittlich acht Stunden am Tag schläft, nimmt Facebook ein Sechzehntel unseres Alltags ein... weiter




Matthias G. Bernold

Konsumkasperln3

"Un polichinelle dans le tiroir" - ein Kasperl in der Schublade: Mit dieser Metapher beschreiben die Franzosen das ungeborene Kind, das rappelt und zappelt, als könnte es nicht erwarten, die Welt von der anderen Seite zu sehen. Die Welt von der anderen Seite, der Zwerg sei gewarnt, ist eine von Konsumkultur und Kapitalismus bestimmte... weiter




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