• 17. Januar 2018

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Schlagwortsuche

Viele der apokalyptischen Prophezeiungen von Karl Marx sind glücklicherweise nicht in Stein gemeißelt... - © Lonely Planet Image/Getty Images

Ideengeschichte

Was bleibt?19

  • 200 Jahre nach der Geburt von Karl Marx sind manche seiner Analysen der kapitalistischen Gesellschaft bis heute gültig.

Wird von Krisen im Kapitalismus gesprochen, wird oft Karl Marx bemüht. Bis heute. Meist ist dabei eine Krise des Kapitalismus gemeint. Dieser soll durch eine andere, bessere Wirtschaftsordnung abgelöst werden. Der Rekurs auf Marx ist verständlich. War es doch sein Bemühen, mit ökonomischer Theorie zu zeigen... weiter




50 Jahre Singapur

Arbeit, Fleiß und Zuversicht6

  • Seit 50 Jahren behauptet sich der Stadtstaat Singapur als asiatisches Erfolgsmodell.

"Ich erinnere mich noch, dass meine Mutter mir erzählte, wie Premierminister Lee Kuan Yew im Radio mit tränenerstickter Stimme die Nachricht übermittelte, dass Singapur auf eigenen Füßen stehen müsse. Das war am 9. August 1965", erzählt Toon Teng, der seit einigen Jahren als Fremdenführer arbeitet... weiter




Der deutsche Arbeitsmarkt ist nicht mehr so sicher wie einstmals. - © apa/dpa/Julian Stratenschulte

Gesellschaftliche Ungleichheit

Kampf um Lebenschancen10

  • Eine wissenschaftliche Studie dokumentiert zum ersten Mal, dass sich in Deutschland eine tiefgreifende Veränderung der ökonomischen Struktur der Arbeitnehmerschaft vollzieht.

Ungleicheit der Einkommen muss nicht immer Besorgnis erregend sein. Stört es einen zwanzigjährigen Berufseinsteiger, wenn sein sechzigjähriger Vorgesetzter doppelt so viel verdient wie er selbst? Nicht unbedingt. Wir sind daran gewöhnt, in der höheren Bezahlung der älteren Erwerbspersonen ein Zeichen ihrer längeren Berufserfahrung zu sehen... weiter




"Der Wegfall der Golddeckung hat einen unheilvollen Prozess in Gang gesetzt: Er erlaubt eine im Prinzip unbeschränkte Erhöhung der Geldmenge." H. C. Binswanger - © Foto:Binswanger privat

Interview

"Es ergeben sich mit Sicherheit neue Krisen"4

"Wiener Zeitung": Herr Binswanger, was wäre, wenn es kein Geld gäbe? Hans Christoph Binswanger: Dann müssten wir tauschen. Allerdings hat es ein umfassendes Tauschsystem nie gegeben. Früher war die Basis der Wirtschaft die Selbstversorgung. Es gingen höchstens Überschüsse von Hand zu Hand... weiter




Geldsachen: Präsentation der neuen Zehn-Euro-Banknote in der EZB. - © apa/dpa/Arne Dedert

Vorschläge für die Wirtschaftspolitik

Konkrete Visionen2

  • Inmitten aller Sachzwänge und Detailprobleme verliert man leicht den Blick für die großen Probleme. Deshalb sei hier einmal ganz kühn die Frage gestellt: Was wäre eine sinnvolle Wirtschaftspolitik?

Träumen wir einmal, oder spielen wir Christkind (copyright Michael Spindelegger). Dann könnten wir eine kurz- und mittelfristige wirtschaftspolitische Strategie für Österreich im Rahmen der EU entwerfen. Diese sähe etwa so aus: 1. Solange die Krise nicht vorbei ist, würden wir die Konjunktur weiter stützen... weiter




Psychologie

Gesetzes- und Tabubrecher3

  • Das burschikose Äußere täuscht: Der deutsche Ökonom Axel Ockenfels gilt als Revolutionär seiner Zunft. Es geht ihm darum, wie Menschen wirklich Entscheidungen treffen - nicht, wie es die Wissenschaft gerne hätte. Und das ist alles andere als rational.

Er ist der erste Praktiker - wenn ein Wissenschafter diese Bezeichnung für sich überhaupt zulässt. Schließlich ist die Wirtschaftswissenschaft bemüht, die Welt in Theorien zu erfassen, in "Nutzenfunktionen" und Grundsätzen vom durchschaubaren Menschen, der seinen eigenen Vorteil maximiert. Alles ist rational... weiter




Recycling-Industrie in China: Arbeiter sammeln verwertbares Plastik in großen Mengen. - © Foto: epa/Mark

Ökonomie

Die Grenzen des Recycling

Nach den Demonstrationen zum Tag der Arbeit, die am 1. Mai 1972 auf dem Karl Marx-Platz im damaligen West-Berlin stattfanden, fegte Joseph Beuys, unterstützt von einem afrikanischen und einem koreanischen Studenten, jene Abfälle zusammen, welche die Demonstranten hinterlassen hatten... weiter





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