• 17. Oktober 2017

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Idee in 3D: "Do I make you question your own sanity?", fragt dieser verrückte Einfall von Guido Kucsko. Und entschuldigt sich dafür. - © Rudolf Strobl, Courtesy: Krobath Wien

Galerien

Kunst16

Begegnung der grünen Art (cai) Tina Ribarits ist keine Astronomin, sie hat jetzt aber trotzdem auf der Erde, auf dem sogenannten Blauen Planeten, einen weiteren Planeten entdeckt: den Grünen. Irgendwo in Brasilien. ("The other planet.") Und das Grün schaut ja tatsächlich sehr außerirdisch aus... weiter




Sigmar Polke, Ohne Titel, 1999 (Ausschnitt). - © The Estate of Sigmar Polke, Köln

Kunst

Kein Kanon und keine Quote

  • Die Albertina zeigt auf zwei Ebenen die Neuankäufe der Ära Schröder mit der Aufforderung "Look!".

Was als Neuerwerbung gilt - immerhin 10.000 Werke in 18 Jahren -, sind zum Großteil Schenkungen von Privaten und den Künstlern selbst, das betrifft vor allem Gemälde wie von Georg Baselitz, Arnulf Rainer oder Gottfried Helnwein, die in der nun nicht mehr als Graphische Sammlung, sondern als Museum geltenden Albertina Aufbewahrung finden... weiter




Diese Augen schauen. Was nicht heißt, dass sie auch was sehen. Von Harding Meyer. Ohne Titel, aber sonst mit allem. - © Galerie Frey

Galerien

Kunst57

Abstrakt, ja, aber nicht weltfremd (cai) Im Grunde fotografiert er Gemälde. Mit dem Handy. Na und? Das tut doch eh jeder (zumindest jeder Museumsbesucher). Was ist daran Kunst? Na ja, der Robert Leitner macht nicht einfach Fotos von den Bildern anderer . Sondern von seinen eigenen. Und die werden dadurch sogar erst vollendet... weiter




Surrealistischer Vogel: Domphoorn (Rohrdommel). - © Sjon Brands

Ausstellung

Ein Schwan mit Hupe

  • Die Gemäldegalerie der Akademie zeigt Korrespondenzen von Sjon Brands und Hieronymus Bosch.

Er könnte ein naher Verwandter von Daniel Spoerri sein: Der Niederländer Sjon Brands kommt aber eigentlich vom Theater, vom Maschinenbau und von der Sozialgeschichte. Die Liebe zu den Mischwesen im Werk von Hieronymus Bosch, die schon zu Lebzeiten Kopisten auf den Plan riefen, regten ihn ab dem Jahr 2000 an, aus Alltagsgegenständen und Fundstücken... weiter




Ordnung ist das halbe Bild. (Von Eric Kressnig.) Die Bewegung (des Betrachters) ist die andere Hälfte. Mindestens. - © Galerie Gerersdorfer

Galerien

Kunst8

Das also war der Kirsche Kern (cai) Vier Frauen und kein Todesfall. Dafür zwei Männer. Klingt nach einer komplizierten Beziehungsgeschichte, ist aber eh ganz simpel. Es eint sie alle ein existenzielles Thema. Sex? Na ja, der kommt zwar auch irgendwo vor, doch es ist trotzdem die Selbstfindung. Die eigene Identität... weiter




Dieser Gummibaum war beim Friseur. Jetzt ist er eine Eiche. "Kultivierte Zierpflanze I (Eiche)" von Roman Pfeffer. - © Raum mit Licht

Galerien

Kunst16

Der Voyeur will möhr (cai) Ein bissl ausgeschlossen fühlt man sich schon. Gleich zwei Fenster werden einem direkt vor der Nase zugeschlagen. Noch dazu sind sie blickdicht und verdecken einem die Aussicht. Oder eigentlich waren die eh bereits vorher zu. Beim Ausstellungstitel blicke ich auch nicht ganz durch. "Weißbruch... weiter




Vier Schriftstellerinnen über das Konkurrenzverhältnis von Kunst und Kind: Julia Franck, Linda Stift, Zuzsa Bánk, Kirstin Breitenfellner (v. l. o. im Uhrzeigersinn). - © dpa (2), C. Andorfer, I. Götz

Literatur

Das Kind im Kopf12

  • Wie lässt sich das Dasein als Schriftstellerin und Mutter vereinbaren? Vier Autorinnen berichten von ihren Erfahrungen.

Es ist schon eine Weile her, da veröffentlichte die Schriftstellerin Julia Franck in der "Welt" einen berührenden Essay. "Schreiben und Kinder sind unvereinbar", lautete der Titel kategorisch. Denn beides erfordere volle Hingabe. Allerdings: Auf keines von beidem könne sie verzichten. Von diesem Zwiespalt handelte ihr Text... weiter




Er ist kein Alien und trotzdem ziemlich außerirdisch: Jonathan Meese. Collage für sein "Mondparsifal"-Buch. - © Jan Bauer, Courtesy: Galerie Krinzinger und Jonathan Meese

Galerien

Kunst147

Das Bild bitte nicht bügeln (cai) Falten sind keine Schönheitsfehler. Im Gegenteil. Falten sind Ornamente. In der Kunst sowieso. Oder käme irgendwer auf die Idee, ins Porträt von Rembrandts Mutter Botox reinzuspritzen? Ist übrigens auch eine gute Ausrede, wenn ich wieder einmal zu faul war zum Bügeln... weiter




Die Kunstinstallation "Lebende Pyramide" von der US-Künstlerin Agnes Denes, zu sehen in Kassel. - © Uwe Zucchi/dpa/picturedesk

Documenta Kassel

Die Botschaft ist laut, die Kunst ist leise

  • Minderheiten, Frauen, Tiere: Die Documenta in Kassel will große Themen anpacken - es gelingt ihr nur teilweise.

(dpa) An den Stränden Griechenlands hat Guillermo Galindo die Überreste von Flüchtlingsbooten eingesammelt - und sie zu Musikinstrumenten umgebaut. Was wertlos schien, bekommt ein zweites Leben dank Saiten, Trommel und Glockenspiel. Die Arbeit des mexikanischen Künstlers ist typisch für die documenta 14: Sie verbindet Athen und Kassel... weiter




Was vom Fleischer übrig blieb: Anja Hitzenberger hat sich in einer aufgelassenen Fleischerei in Ottakring umgeschaut. - © Anja Hitzenberger

Galerien

Kunst127

Unter der Haut Verstecken spielen (cai) Da gibt’s doch diese Fernsehsendung mit der vielen Haut. "Adam sucht Eva"? Die FKK-Datingshow? Nein, "Tattoo Nightmares", wo Leute ihre verpatzten Tätowierungen bereuen. Und was Sevda Chkoutova mit Tusche auf Latex zeichnet, auf dieses elastische Material, aus dem die Einweghandschuhe sind... weiter




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