• 20. November 2017

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Ein niedergeschlagener Gesamteindruck: Louis Jean Francois Lagrenée, "Die Melancholie" (1785).   - © Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=23442732

Psychologie

Das Janusgesicht der Melancholie21

  • Seit jeher begleitet sie den Menschen mit Trübsinn und Schwermut, aber auch mit Genialität und Tiefsinn. Annäherung an ein Phänomen.

Melancholie kann zu Poesie, zu Kunst führen, aber auch im Wahnsinn enden. Auch wenn der Begriff heutzutage meist synonym für Traurigkeit verwendet wird, so durchzieht die Melancholie seit der Antike philosophische und medizinische Schriften und gilt als Quelle der Inspiration für Schriftsteller und Künstler... weiter




Die Künstlerin Aiko Kazuko Kurosaki während einer Performance auf dem Wiener Yppenplatz. - © Bettina Frenzel

Kunst

"Frauen sollen ihre Kraft zeigen"5

  • Die Choreografin und Tänzerin Aiko Kazuko Kurosaki verbindet in ihren vielfältigen Projekten Kunst mit feministischer Politik.

"Eins, zwei, Cha-Cha-Cha, eins, zwei, . . .", ertönt es im Raum, wo eine Gruppe von Frauen die Choreografie einer musikalischen Tanzaufführung als Kunstwerk für den "One-Billion-Rising"-Aktionstag in Wien probt. Aiko, die künstlerische Leiterin von One-Billion-Rising, motiviert dynamisch engagiert zum Mittanzen... weiter




Adolf Frohners "Hommage an eine Jungfrau" ist derzeit in der Kremser Ausstellung "Abenteuer Wirklichkeit" zu sehen, die Wolfgang Müller-Funk mit dieser Rede eröffnet hat. - © Peter Böttcher/ forum frohner

Philosophie

Hunger nach Realität

  • In der Kunst, der Philosophie und der technisierten Lebenswelt artikuliert sich immer wieder neu die Sehnsucht nach jener unmittelbaren "Wirklichkeit", die uns zugleich verloren zu gehen droht.

Wörter und Worte wie Realität, Wirklichkeit, real, wirklich oder auch Realismus sind sprachliche Fallen, in die wir beim Denken hineinstolpern. Wie viele ähnliche Begriffe sind sie sowohl deskriptiv als auch normativ. So ist der realistische Mensch eben einer, der nah an der Wirklichkeit und kein Träumer oder keine Träumerin ist... weiter




"Häuserwände zu bemalen ist ein großartiges Symbol der Freiheit": Alice Pasquini bei der Arbeit. - © Jessica Stewart

Kunst

Feminismus als Street Art6

  • Die Römerin Alice Pasquini ist ein Star der internationalen Sprayer-Szene. Auf rund zweitausend Häuserwänden hat sie bisher Bilder von starken und unabhängigen Frauen erschaffen.

London, Sydney, New York, Barcelona, Moskau, Saigon und - natürlich - Rom: In jeder dieser Städte findet man bunte und ausdrucksstarke Wandgemälde der 1980 in Rom geborenen Alice Pasquini. Sie wuchs im römischen Viertel Flaminio auf, wohnte dort an der Piazza Mancini, einem großen Platz nahe beim Tiber... weiter




- © Bendl

Kunst

Christos neues Wunder

  • Der Lago d´Iseo ist ein oberitalienisches Sommeridyll: Nun verzaubert Künstler Christo die Landschaft - wie immer nur für kurze Zeit. Knapp zwei Wochen lang wandeln Besucher auf schwimmenden Stegen übers Wasser.

Ganz früh ist das Farbenspiel am schönsten. Deshalb geht es ganz früh quer durch den noch schlummernden Ort Sulzano den Hang hinauf - ziemlich steil, weil Gletscher das Tal wie mit einer Diamantensäge ins Gestein der Alpen geschnitten haben. Die erste Sonne bescheint die Kapelle, die auf der Insel Monte Isola thront, 400 Meter hoch über dem Iseosee... weiter




Dadaistische Collage: "Tatlin lebt zu Hause" von Raoul Hausmann (1920). - © The Gallery Collection/ Corbis

Kunst

Karneval der Künste3

  • Vor 100 Jahren wurde der Dadaismus erfunden: Obwohl nicht auf Dauer angelegt, inspirierte er wie kaum eine andere Kunstbewegung die Avantgarde des 20. Jahrhunderts.

Ein Alien, gelandet im Herzen der Schweiz. Mitten im Ersten Weltkrieg, als das Europa des 19. Jahrhunderts vor Verdun und in rumänischen Sümpfen, in den Dolomiten und in Galizien im Trommelfeuer der Maschinengewehre und in Senfgasnebeln versank, trat in Zürich, Hauptstadt des einzigen zentraleuropäischen Landes, in dem nicht grausam gekämpft wurde... weiter




Christian Ludwig Attersse

"Ich bin ein Schauspieler der Kunst"6

  • Der Universalkünstler Christian Ludwig Attersee, der heuer 75 Jahre alt geworden ist, über seine Nachkriegskindheit in Oberösterreich, das Blau des Attersees und das rauschhafte Glücksgefühl beim Malen.

"Wiener Zeitung": Seit fast 50 Jahren heißen Sie jetzt Attersee - nach dem Ort, wo Sie als Segler Erfolge gefeiert haben. Können Sie sich noch an den Moment erinnern, als Sie Ihren Künstlernamen wählten? Christian Ludwig Attersee: Das war 1966 bei einer Zugfahrt von Wien nach Klagenfurt mit der damals sehr jungen Galeristin Krinzinger... weiter




- © Cirenaica Moreira: Abajo estoy despierta (2003-2006)

Fotografie

Körper statt Kommunismus6

  • Von der Propaganda zur eigenständigen Kunstform: Die österreichische Kulturwissenschafterin Ingrid Fankhauser präsentiert in einem Studienband die Geschichte und Gegenwart der kubanischen Fotografie.

Im Dezember 2013 war der amerikanische Präsident Barack Obama zur Trauerfeierlichkeit Nelson Mandelas nach Südafrika gereist. Am 10. Dezember dieses Jahres entstand eine denkwürdige Aufnahme, die um die Welt ging: Der amerikanische Präsident schüttelte am Rande der Veranstaltung dem kubanischen Präsidenten, Raúl Castro, kurz die Hand... weiter




"Wir müssen nicht aufhören, das Gehirn zu begreifen, doch es gibt viele andere Wege, uns selbst zu verstehen", meint Neurowissenschafter Frazzetto. - © Foto: A. Gebert/dpa/picturedesk.com

Hirnforschung

"Wir sind mehr als unser Gehirn"44

"Wiener Zeitung": Herr Frazzetto, Neurowissenschafter verbringen angeblich sehr viel Zeit im Labor mit der Beobachtung von Mäusen. Das klingt nach einer einsamen und zugleich fast ein wenig absurden Tätigkeit. Giovanni Frazzetto: Für Außenstehende mag Mäusebeobachtung durchaus absurd klingen - und offen gestanden ist es auch nicht immer ein... weiter




Van Goghs Modernität: Expressive Farbkontraste und dynamische Pinselführung. Die Fondation Vincent van Gogh Arles zeigt in der Eröffnungsausstellung u.a. das "Selbstbildnis mit Pfeife und Strohhut" (1887; li.) und "Das gelbe Haus" von Arles, wo der Maler sich eingemietet hatte (1888; beide Van Gogh Museum Amsterdam). - © Fondation VIncent van Gogh Arles

Kunst

Das Licht des Südens21

  • Die provenzalische Stadt Arles verfügt über ein reiches Kulturerbe, ein renommiertes Fotofestival - und ab 7. April auch über eine neue Kunstinstitution: die "Fondation Vincent van Gogh Arles".

Sehnsuchtsorte sind Orte des Kontrastes. Sie sind das erträumte, idealisierte Gegenbild zu einer konkreten, als mangelhaft empfundenen Lebenswelt. Und dieses Manko hat stets eine emotionale oder atmosphärische Dimension. So sehnen sich Menschen aus blassen, kühlen Landstrichen oft nach dem Licht des Südens... weiter




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