• 22. Oktober 2017

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Die burmesische Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi bei ihrer Ankunft im Parlament. - © APAweb / EPA

Aung San Suu Kyi

Suu Kyi nahm Parlamentsarbeit auf

  • Nationale Liga für Demokratie will neue Verfassung.

Naypyidaw. Drei Monate nach ihrem Wahltriumph hat die burmesische Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi die Parlamentsarbeit aufgenommen. Sie erschien am Montag erstmals zu einer regulären Sitzung des Unterhauses in der Hauptstadt Naypyidaw. Die 67-jährige Vorsitzende der Nationalen Liga für Demokratie (NLD)... weiter




Seit fast 40 Jahren kämpft Aung San Suu Kyi für die Demokratie. Nun zieht sie ins Parlament ein. - © REUTERS

Burma

Ein Land in der Alles-wird-gut-Falle

  • Reportage aus Burma.

Rangun. Der Witz, den der knochige Mann mit dem markanten grauen Schnurrbart zum Besten gibt, ist jeden Abend derselbe. "Vor kurzem war ich beim Zahnarzt in Thailand" erzählt Lu Maw. "Der Zahnarzt dort hat mich völlig entgeistert angesehen und gefragt: Ja, haben Sie denn keine Zahnärzte bei sich zu Hause in Burma... weiter




Burma

Suu Kyis Partei in Burma wieder legal

  • Nobelpreisträgerin will in politische Arena zurückkehren.
  • Regierung schafft doppelte Steuer für Auslandsburmesen ab.

Die vor eineinhalb Jahren unter der burmesischen Militärdiktatur zwangsaufgelöste Nationale Liga für Demokratie (NLD) von Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi ist in die Legalität zurückgekehrt. Als Parteivorsitzende ließ Suu Kyi am Freitag die NLD in der Hauptstadt Naypyidaw behördlich registrieren... weiter




Nur eine Büste von Suu Kyi konnte der mittlerweile verstorbene NLD-Sekretär U Lwin 2004 bewundern. Die Oppositionsikone befand sich damals unter Hausarrest. Nun tritt Suu Kyi zu Wahlen an. - © EPA

Burma

Burma öffnet Tür für Opposition

  • Regierung setzt entscheidenden Schritt auf ihrem Reformkurs.

Rangun. Kawhmu ist in Burma (Myanmar) ein kleines, ländliches und weitgehend unbekanntes Städtchen südlich der Metropole Rangun, das es bisher nie in die Schlagzeilen der Weltpresse geschafft hat. Doch das wird sich in wenigen Monaten ändern. Denn in Kwhmu möchte sich die burmesische Friedensnobelpreisträgerin und international hoch angesehene... weiter




Burma

Suu Kyis Partei will an Wahlen teilnehmen

Burmas zwangsaufgelöste "Nationale Liga für Demokratie" (NLD) von Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi wird ihre durch ein Dekret von Staatspräsident Thein Sein ermöglichte Wiederzulassung beantragen, um an den angekündigten Teilwahlen zum Parlament teilzunehmen. Das beschloss das Zentralkomitee der NLD einstimmig am Freitag in Rangun... weiter




Friedensnobelpreisträgerin Suu Kyi - hier im Gespräch mit dem Minister für Grenzangelegenheiten Thein Htay - findet plötzlich ein offenes Ohr bei den Generälen. - © EPA

Burma

Burmas unsicherer Wandel

  • Regierung sucht Dialog mit der Oppositionsführerin Suu Kyi.

Rangun. In Burma (Myanmar) geschehen plötzlich Dinge, die vor ein paar Monaten noch undenkbar waren: Im Internet sind die Homepages von vielen internationalen Medien nicht mehr zensiert. Die so lange misstrauisch beäugten Exilburmesen werden von der Regierung zur Rückkehr in ihre Heimat aufgefordert... weiter




Mit dem Rücken zum Volk: Die Herrschaft von Juntachef Than Shwe basiert vor allem auf Brutalität. Foto: epa

Burma

Parlament als reine Fassade

  • Abgeordnete dienen der Armee, nicht der Demokratie.
  • Juntachef Than Shwe und seine Vertrauten haben Land weiter im Griff.
  • Rangun/Wien. Keine Militärdiktatur auf dieser Welt herrscht länger als die in Burma (Myanmar). Seit 1962 hat die Junta das südostasiatische Land mit brutalen Methoden fest im Griff. Wagen es Oppositionelle zu demonstrieren, wird schnell auf sie geschossen. Dass nun erstmals nach zwei Jahrzehnten wieder ein Parlament zusammentritt, gibt vielen Burmesen nur wenig Hoffnung auf Veränderung.

Und auch politische Beobachter bezeichnen das, was die Junta als "Fahrplan zu einer disziplinierten Demokratie" bezeichnet, als rein kosmetische Veränderung. Viele Oppositionsparteien haben schon die Wahl im November boykottiert, da eine zuvor durchgeboxte Verfassung die Vorherrschaft der Armee zementierte... weiter




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