• 13. Dezember 2017

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Gleißnerische Raubtierschönheit: Das Meer, bevorzugter Bildspender der Philosophie. - © Robert Bressani

Kulturwissenschaft

Chiffren der Entgrenzung1

  • Das Meer, die Wolken, der Turm: Drei mitreißende Bücher loten die philosophische Dimension und Symbolik von Natur und Technik aus.

"Wohlauf! Hier ist mein Vorgebirg und da das Meer: das wälzt sich zu mir heran, zottelig, schmeichlerisch, das getreue alte hundertköpfige Hunds-Ungethüm, das ich liebe." Also sprach Nietzsches Zarathustra. Faszinierend und zugleich furchtbar sei dem Menschen das Meer in seiner gleißnerischen Raubtierschönheit... weiter




Die Küsten des Finistère fördern die Empfänglichkeit für Übersinnliches. - © Robert Bressani

Kulturgeschichte

Verdammnis und Erlösung8

  • Der Alb des Schiffbruchs prägt Leben und Fantasie der Küstenbretonen. Warnung und Trost bieten Sagen von der unendlichen Fahrt - und Monumente christlichen Heils.

Wer dem Meer traut, traut dem Tod! Was für die alten Bretonen galt, galt schon in der Antike: Die Schifffahrt stellt ein offenes Wagnis dar. Im Subtext: Wer dabei sein Leben lässt, hat dies selbst verschuldet. Vor diesem Sühneopfer ist auch der kleine Küstenfischer nicht gefeit, wenn er die Warnzeichen des Himmels missachtet... weiter




Die Lieblingstochter des "Zauberers": Elisabeth Mann Borgese erkennt sich 1998 auf einem alten Foto im Lübecker Buddenbrockhaus neben ihrem Vater, Thomas Mann, wieder. - © Foto: dpa/Rolf Rick

Extra

"Medi" und das Meer2

  • Elisabeth Mann Borgese (1918-2002), die jüngste Tochter von Thomas Mann, widmete einen Großteil ihres akademisch und politisch engagierten Lebens dem Schutz der Ozeane.

"Wir standen am Strand. Ich, etwa fünf Jahre, an der Hand meines Vaters (. . .). Wir schauten aufs Meer hinaus - das erste Mal in unserem Leben." Vater und Tochter betrachteten das weite Meer, den unendlichen Horizont, und das Mädchen fragte, was dahinter liege. "Der Horizont und dahinter wieder der Horizont", antwortete der Vater... weiter





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