• 19. Oktober 2017

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Literatur

Inspektion der männlichen Spezies

  • Peter Schneiders - hoffentlich - satirischer Roman "Club der Unentwegten".

Das Programm seines neuen Romans, "Club der Unentwegten", versenkt Peter Schneider schon im ersten Satz: "Es war vorbei." Diese Angst treibt die ältlichen Herren im Buch zu womöglich letztmaligen Höchstleitungen. Dazu benötigen sie im Wesentlichen junge Frauen, die ihnen zu Diensten sind... weiter




Literatur

Nischen der Freiheit

  • Nicolas Dickners fesselnder Familien- und Gesellschaftsroman "Die sechs Freiheitsgrade":

Lisas Vater hat es wieder getan: Ein verfallenes Haus gekauft, in der Hoffnung, dass es ihm nach eigenhändiger Instandsetzung das große Geld bringt. Auch seine erfindungsreiche, handwerklich geschickte Tochter und ihr bester Freund Éric suchen stets nach neuen Verdienstmöglichkeiten... weiter




Betritt vermintes Gelände: Miljenko Jergovi . - © Miodrag Trajkovi

Literatr

Familienepos als Weltgeschichte

  • Der kroatisch-bosnische Schriftsteller Miljenko Jergović legt in einem packenden Roman-Kaleidoskop Verwerfungen des 20. Jahrhunderts bloß.

Je aberwitziger eine Landesgeschichte anmutet, desto üppiger ist oft die Literatur: Es gibt genügend Erzählstoff. "Ein Schriftsteller profitiert von Tragödien. Am besten ist eigenes Unglück", meint der kroatisch-bosnische Autor Miljenko Jergović trocken... weiter




Literatur

Unerträgliche Ereignisse

  • Der deutsche Schriftsteller Friedrich Ani lässt seinen einfühlsamen Ermittler Jakob Franck einen besonders schwerwiegenden Fall lösen.

Das Verbrechen schläft nicht, wir wissen es längst, und so haben auch die Krimiautoren weiterhin gut zu tun, die inzwischen so viele Ermittler in Zeitarbeit halten, dass man schon mal den Überblick verlieren kann. Kaum ein Landstrich, in dem keine Fahnder unterwegs sind und sich um Aufklärung bemühen... weiter




Mästet die Wirklichkeit mit Fiktion, bis sich Buch und Welt nicht mehr trennen lassen: Salman Rushdie. - © Ullsteinbild - CARO/Markus Waechter

Literatur

Im Zeitalter der Identität3

  • Der indisch-britische Schriftsteller Salman Rushdie sieht die Gegenwart im Zeichen des Hybriden - und rechnet vollmundig-ironisch mit ihr ab.

Irgendwer hat einmal behauptet, Salman Rushdie sei der berühmteste Schriftsteller der Welt. Gut möglich, kennen ihn seit der gegen ihn gerichteten Fatwa doch auch Nichtleser in aller Welt. Wie dem auch sei, ein Roman aus dem Hause Rushdie ist in jedem Fall ein Ereignis. Sein neuer, "Golden House", erscheint jetzt zeitgleich auf Englisch und Deutsch... weiter




Literatur

Kosmopolitismus und Kleinstaaterei3

  • Der österreichische Schriftsteller Robert Menasse präsentiert einen virtuosen Roman über das Kräftefeld, das in Europas Hauptstadt wirkt.

Ein mysteriöser Mord mit verschwundener Leiche im Hotel Atlas in Brüssel. Und ein herrenlos durch Brüssel laufendes Schwein. Verschwörungstheorien über ein geheimes Netzwerk katholischer Killer, Beschreibungen des Treibens der EU-Bürokratie, die sich aus Zynikern, Idealisten und Schreibtischhengsten aller Mitgliedsstaaten zusammensetzt... weiter




Literatur

Vitalisierender Atlantik1

  • Unterhaltsamer Roman von Ulrike und Manfred Jacob: "Sisis Vermächtnis".

Sie war tatsächlich in der Normandie, und sie hatte wirklich einen Bade- (wie auch Reit-)unfall: Kaiserin Elisabeth. Zwei Monate weilte "Sisi" 1875 samt Hofstaat im Schloss Sassetot-le-Mauconduit, genoss die Reitausflüge wie den vitalisierenden Atlantik, dessen Klima ihre Tochter Marie Valerie stärken sollte... weiter




Literatur

Verrat an den Idealen2

  • Joseph Andras’ ergreifender Debütroman "Die Wunden unserer Brüder".

Was für die USA der Schandfleck Guantanamo, ist für Frankreich noch immer die "Wunde" des Algerienkriegs. 1954 begann der Kampf der Kolonie um die Unabhängigkeit, und im Zuge der jahrelangen Auseinandersetzung verriet das Heimatland der Menschenrechte all seine zivilisatorischen Prinzipien... weiter




Doron Rabinovici, 1961 in Tel Aviv geboren und in Österreich aufgewachsen, ist vielfach ausgezeichneter Schriftsteller und Historiker. - © Ullsteinbild/Schleyer

Literatur

Wenn die Maske fällt4

  • Der österreichische Schriftsteller Doron Rabinovici lässt die Zivilisation in einer bitter-ironischen Dystopie an ihrer Unmenschlichkeit scheitern.

"Arrival" (2016) war einer der interessantesten Science-Fiction-Filme der letzten Jahre, weil er radikal von den Mustern des Genres abwich: Die Ankunft von Außerirdischen wurde - gegen alle Konventionen - nicht als kriegerischer Überfall inszeniert, den es mit militärischer Gewalt zurückzuschlagen galt... weiter




Naja Marie Aidt, Jg. 1963, stammt aus Grönland. - © Marion Ettlinger

Literatur

Schmerzende Zärtlichkeit2

  • Die dänische Autorin Naja Marie Aidt erzählt in ihrem fesselnden Debütroman "Schere, Stein, Papier" von unterdrückten Gefühlen, falschen Entscheidungen und dem rasanten Zusammenbruch eines guten Lebens.

Als sein Vater im Gefängnis stirbt, ist Thomas O’Mally Lindström vor allem erleichtert. Viele Jahre hatte er keinen Kontakt zu Jacques, einem Kleinkriminellen, der trank und seine Kinder vernachlässigte und schlug, bis Thomas stark genug war, sich zu wehren... weiter




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