• 23. Oktober 2017

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Roman

Ein Nachkriegsfamiliendrama

  • Judith W. Taschler: "David" oder die Frage, ob Blut dicker als Wasser ist.

Drei Generationen, zwei mysteriöse tödliche Autounfälle, eine ebenso dubiose Adoption – das sind die Zutaten eines Tiroler Familiendramas, dessen Dreh- und Angelpunkt ein Ahornbaum aus Frankreich ist, den ein Kriegsgefangener einst mitgebracht hat. Judith W... weiter




Sonja Heiss wurde 1976 in München geboren. - © Till Janz

Literatur

Mitleidloses Mitgefühl

  • Die deutsche Filmemacherin und Autorin Sonja Heiss beobachtet eine Familie bei ihren Strategien, das Leben auszuhalten.

Ums Ankommen und ums Weggehen geht es oft bei Sonja Heiss, und auch ums Machtlos-Sein im eigenen Leben. Das hat sie in ihren Filmen "Hotel Very Welcome" und "Hedi Schneider steckt fest" gezeigt, aber auch in ihrem Erzählungsband mit dem programmatischen Titel "Das Glück geht aus"... weiter




Lehrt das Aufbegehren: Orhan Pamuk, der 1952 in Instanbul geborene Nobelpreisträger. - © AFP

Literatur

Tradition und Moderne2

  • Der türkische Nobelpreisträger Orhan Pamuk schreibt eine Parabel über den Zwang, die Vergangenheit zu wiederholen.

Der Brunenn der Vergangenheit ist nicht nur tief, man kann auch hineinfallen wie in einen echten Brunnen. Die Palette der Brunnenmetaphorik, die Orhan Pamuk, türkischer Literaturnobelpreisträger des Jahres 2006, in seinem neuen Roman auffächert, beginnt mit der Frage des jungen Cem, "ob wir wohl recht daran taten... weiter




Roman

Ein Asyl-Appell

  • Jaromir Konecny: "Die unglaublichen Abenteuer des Migranten Nemec" oder Der brave Soldat Schwejk als Flüchtlingshelfer im Asylwerberheim.

Die Assoziation mit dem braven Soldaten Schwejk ist nicht allzu weit hergeholt: Jaromir Konecny zitiert ihn sogar in seinem Roman "Die unglaublichen Abenteuer des Migranten Nemec", und zwar nicht nur indirekt durch die bauernschlaue Lebensklugheit seines Protagonisten, sondern auch direkt als Buchtitel... weiter




Literatur

Silvester auf Selbsterfahrungstrip

  • Philosophisch, poetisch und unterhaltsam: Marion Poschmanns Roman "Die Kieferninseln".

Der Name ist geschaffen für einen Neuanfang: Gilbert Silvester verlässt eines Tages ohne Erklärung seine Wohnung und seine Frau Mathilda. Er hat geträumt, sie würde ihn betrügen, und dieser Traum legt sich so schwer auf sein Herz, dass er ihren entgegnenden Beteuerungen keinen Glauben schenken kann... weiter




Der Triestiner Claudio Magris. - © Jens Kalaene/dpa/picturedesk

Literatur

Welttheater des Todes

  • Der Triestiner Schriftsteller Claudio Magris hat einen faszinierenden Roman über die neue Unübersichtlichkeit und das Chaos der Kriege in Zeiten weltweiter Auf- und Umbrüche geschrieben.

Italo Svevo, James Joyce und Umberto Saba schrieben Weltliteratur in Triest. Die Adriastadt mit ihren deutschen, deutsch-österreichischen, griechischen, serbischen, armenischen, slowenischen und jüdischen Minderheiten in der Grenzlage am Meer war ihnen Widerspruchsfeld und literarische Anregung für ihre Arbeit... weiter




Literatur

Berlin-Feeling

  • Ulrich Woelks Roman "Nacht ohne Engel".

Vincent ist studierter Taxifahrer in Berlin. Eine zufällige Begegnung mit Jule, mit der er vor vielen Jahren eine intensive Nacht verbracht hatte, fördert Erinnerungen an seine Jugend in den späten 1980er und frühen 1990er Jahren zutage. Damals studierte er eine Reihe von Fächern, die ihn interessierten, wollte Schriftsteller werden und hatte... weiter




Liefert diesmal eine weitgehend unpoetische historische Kolportage: Daniel Kehlmann. - © P. Jungwirth

Literatur

Kothaufen und zitternde Bärte4

  • Eine Wunderkammer des Dreißigjährigen Krieges: In "Tyll" mischt Daniel Kehlmann Fiktion und Fakten.

Die hinreißendste Szene ist, wie Albrecht von Wallenstein Johannes Keplers Horoskop misstraut. Da führt Tyll Ulenspiegel, der gerade bei Kepler zu Gast ist, seinen sprechenden Esel Origenes in die Stube, und der überzeugt Wallenstein von der Gültigkeit der Berechnungen Keplers... weiter




Die Casa Mila in Barcelona von Antoni Gaudi spielt eine Rolle in Dan Browns "Origin", die derzeit eskalierende Unabhängigkeitsdebatte um Katalonien (im Bild: Demo am 3. Oktober) nicht. - © afp/Lluis Gene

Dan Brown

Langer Anlauf ins Nichts5

  • Dan Browns "Origin" verirrt sich in Digitalisierungs-Ängsten, als wären sie ein Gaudi-Bauwerk.

Das mit dem Timing ist halt so eine Sache. Kann gutgehen, kann aber auch schiefgehen. Wenn man zum Beispiel meint, man ist ohnehin der Unschlagbarste, dann kann man es natürlich probieren, sein Buch genau zum Zeitpunkt der Literaturnobelpreis-Verkündung zu veröffentlichen. Das hat Dan Brown gemacht... weiter




Literatur

Fingernägel als Trophäen

  • Julie Estèves Debütroman "Lola" entwirft das provokante Psychogramm einer Frau.

"Ein blauer Himmel ist für sie vollkommen nutzlos." Wenn es dunkel wird, erwacht Lola zum Leben. Dann zieht sie in Netzstrümpfen, Minirock und High Heels los und sucht im Pariser Großstadtdschungel nach Sex. Ihr ist jeder Mann recht, Hauptsache, er sorgt dafür, dass sie ihre Trauer und Einsamkeit für kurze Zeit vergisst... weiter




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