• 30. April 2017

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Unprätentiös und genau: Monika Helfer. - © Robert Wimmer

Literatur

Patchwork-Gefühle2

  • Monika Helfers neuer Roman beschreibt empathisch ein prekäres Familiengefüge.

"Es beginnt mit einem Gefühlsüberschuss" lautet das dem neuen Roman von Monika Helfer vorangestellte Zitat von Thomas Melle. Das passt zum Buch, denn der Einstieg beschreibt eine junge Mutter, die ihre Tochter in der U-Bahn über den Vater und die neue Stiefmutter ausfragt... weiter




Literatur

Spurensuche mit Wachswalze

  • Genauer Blick: Rosemarie Poiarkovs Romandebüt "Aussichten sind überschätzt".

Rosemarie Poiarkovs Roman "Aussichten sind überschätzt" ist vieles zugleich: ein Generationenporträt, ein Familienroman, literarische Vergangenheitsbewältigung und Gesellschaftsstudie. Die 1974 in Baden bei Wien geborene Autorin verweigert in ihrem ersten Roman - bisher hatte Poiarkov den Erzählband "Eine CD lang" (2001) und die Erzählung "Wer... weiter




Théodore Géricaults Monumentalbild "Das Floß der Medusa" (1819). - © Ullsteinbild

Literatur

Schiffbruch der Zivilisation12

  • Der österreichische Autor Franzobel und ein historischer Augenzeugenbericht erzählen ein grauenvolles Kapitel der Seefahrt: den Schiffbruch der Fregatte Medusa.

Der Franzobel aus Vöcklabruck hat sich ins Zeug gelegt. Für seine romaneske Version einer legendären, künstlerisch vielfach gestalteten Schiffskatastrophe - des Schiffbruchs der Fregatte Medusa - hat er umfassende Quellenforschung betrieben, die Orte der Handlung bereist, die Historie studiert... weiter




Leonid Ossipowitsch Pasternak: Illustration (1899) zu Tolstois Roman "Auferstehung". - © Ullsteinbild

Literatur

Büßer im Hochzeitsstaat1

  • Sozialkritik und Moralpredigt: Lew Tolstoi erzählt im Roman "Auferstehung" das Los einer geschwängerten Verlassenen, um dem Verführer radikale Reue und Askese aufzuerlegen.

Reue ist ein starkes Motiv in der Literatur. Noch stärker verlockt die vorangegangene Sünde zur Darstellung. In Tolstois Spätwerk, dem Roman "Auferstehung", ist es umgekehrt. Da sitzt einer, der als junger Herr einst eine Dienstmagd verführt hat, nach Jahren mit einem Mal als Geschworener über sie vor Gericht... weiter




Literatur

Kein Weg führt aus dem Dorf heraus1

  • In "Out Demons Out" will Walter Kohl dem englischen Musiker Edgar Broughton ein Denkmal errichten und bleibt dabei Gefangener seiner eigenen provinziellen Geschichte.

Am Anfang steht eine bier- und rührselige Szene: In einem Partyzelt in Oberösterreich sitzen Charly und sein Bruder zusammen und reden nach Jahren der Entfremdung wieder miteinander. Reden um ihr Leben , wie es an dieser Stelle heißt. Der Anlass, der sie zusammengeführt hat, ist ein Privatkonzert des britischen Sängers... weiter




Literatur

Späte Freundschaft

  • Lesegenuss: "Die Frau nebenan" von Yewande Omotoso.

Yewande Omotoso wurde in Barbados geboren, wuchs in Nigeria auf und lebt heute in Johannesburg, wo sie als Designerin und Architektin arbeitet. Die Pro-tagonistinnen ihres Romans "Die Frau nebenan" sind die schwarze Designerin Hortensia und die weiße Architektin Marion, beide Damen im Ruhestand... weiter




Literatur

Plädoyer für ein anderes Priestertum1

  • Wolfgang Bergmanns reformtheologischer Roman "Geheim geweiht".

In der Tschechoslowakei wurde die römisch-katholische Kirche zur Zeit des Kommunismus brutal unterdrückt und entwickelte im Untergrund ein starkes Eigenleben. Schon kurz nach dem Fall des Eisernen Vorhangs, im Jahr 1991, wurde dies in einem Buch mit dem vielsagenden Titel "Jeder war ein Papst" dargestellt... weiter




Roman

Gott sei Dank nur Fiktion

  • Andreas Pittler: "Die Spur der Ikonen" - was wäre, wenn die Wiener Mauer gebaut worden wäre?

Angenommen, die Streiks im Osten Österreichs im Herbst 1950 hätten zu einem erfolgreichen kommunistischen Putsch geführt. Angenommen, es wäre in der Folge auch zu einer Teilung Österreichs in einen sowjetisch beeinflussten Osten und einen westlich orientierten Westen des Landes gekommen... weiter




Literatur

Die große Last, ein Genie zu sein

  • Der dänische Filmwissenschafter, Historiker und Regisseur Morten Brask umkreist einfühlsam und packend die wahre Geschichte des William Sidis, eines außergewöhnlichen Menschen.

Die Szene, die Morten Brask in seinem Buch "Das perfekte Leben des William Sidis" beschreibt, wirkt vertraut. Sie hat sich in der Realität, am Ende von Schuljahren, nach der Kundmachung von unerwartet unerfreulichen Zeugnissen, schon millionenfach abgespielt: Zunächst einmal herrscht eisiges Schweigen... weiter




Roman

Das Leben nach dem KZ

  • Dagmar Fohl: "Alma" - wie ein jüdisches Paar im Holocaust seine neugeborene Tochter verliert. Und was das mit der Asylpoplitik 2017 zu tun hat.

Es ist ein fiktiver Roman, den Dagmar Fohl geschrieben hat, aber es sind etliche reale Lebensgeschichten darin eingeflossen. Und so ist "Alma" nicht nur beeindruckend bedrückend, sondern in gewisser Weise auch authentisch. Fohl schildert in dem Roman um ein junges jüdisches Paar, das im Holocaust seine neugeborene Tochter bei Freunden lassen muss... weiter




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