• 13. Dezember 2017

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Roman

Bloß nicht alleine sein

  • Petra Durst Benning: "Das Weihnachtsdorf" - eine Geschichte, die das Leben schreiben könnte. Inklusive Rezepte fürs Fest.

Weihnachten ist das Fest der Familie - wenn man denn eine hat und sie nicht entweder ausgezogen ist, sich von einem getrennt hat oder weggestorben ist. Und manchmal will man gerade ohne die Familie Weihnachten in aller Ruhe feiern, weil die Verwandtschaft so anstrengend ist... weiter




Charme eines Debüts: Irene Diwiak. - © www.corn.at/Deuticke

Literatur

Schlafes Schwester2

  • Die österreichische Schriftstellerin Irene Diwiak überfrachtet ihren ersten Roman "Liebwies", der gleichwohl eine eindrucksvolle Talentprobe darstellt.

In einem Kaff irgendwo in Österreich blüht im Verborgenen ein musikalisches Talent. Hatten wir das nicht schon? Aber Irene Di- wiak setzt in ihrem Roman "Liebwies" die Ausgangsidee von Robert Schneiders "Schlafes Bruder" anders fort. Es geschieht nicht zum ersten Mal in der Kunst, dass ein Samenkorn zwei oder mehr Gewächse hervorbringt... weiter




Literatur

Groteske Reise in der Zeitmaschine1

  • Egyd Gstättners origineller Roman "Wiener Fenstersturz".

Die Welt von Gestern scheint für den Kärntner Autor Egyd Gstättner ein unversiegbarer Quell. War im Roman "Das Geisterschiff" der Secessionist Auchentaller im Zen-trum des Erzählens, so ist der "Wiener Fenstersturz" dem vielseitigen Egon Friedell gewidmet. Dieser floh am 16... weiter




Literatur

Schatten der Vergangenheit

  • Eine tiefgründige Familiengeschichte: Judith Taschlers Roman "David".

Man braucht eine Weile, bis man den Durchblick hat. Da ist der junge Mann, der sich nicht so recht auf Beziehungen einlassen mag. Liegt es an seinem Charakter oder gibt es etwas, das ihn geformt hat? Da ist die Frau, die Mann und Kinder verließ, um neu anzufangen. Nur eine Laune? Midlifecrisis... weiter




Literatur

Eine haarige Angelegenheit

  • Gerhard Falkners amüsant-geistreicher Roman "Romeo oder Julia".

Als Gerhard Falkner im Jahr 2005 Gast bei einem bekannten Tiroler Literaturfestival war, ereigneten sich nach seiner Aussage seltsame Dinge: In seiner Hotelbadewanne fand er lange dunkle Haare, woraus er schloss, jemand hätte während seiner Abwesenheit gebadet, vermutlich eine Frau... weiter




Literatur

Täglicher Balanceakt3

  • Die deutsche Schriftstellerin Petra Morsbachs erweist dem Rechtswesen ihres Heimatlandes mit dem Roman "Justizpalast" eine kritische Hommage.

Dass die deutschen Gerichte überlastet sind, ist bekannt. In welchem Ausmaß und was dies sowohl für Rechtssuchende als auch für jene Menschen bedeutet, die im Gerichtssaal und hinter den Kulissen versuchen, das geltende Recht umzusetzen (oder es zu ihrem eigenen Vorteil oder dem ihrer Mandanten auszulegen)... weiter




Literatur

Überwindung der Vergangenheit5

  • Der französische Schriftsteller Édouard Louis erlöst sich mit seinem zweiten Roman kunstreich vom Trauma einer Vergewaltigung.

Warum einer schreibt, kann völlig unterschiedliche Gründe haben. Martin Walser etwa nennt gern die Erfahrung eines "Mangels" als treibende Kraft. Klar scheint: Man merkt es einem literarischen Werk an, ob es aus existenziell dringlichen Gründen heraus geschrieben wurde, ob also dem Handwerk des Schreibens ein Wesenskern innewohnt... weiter




Roman

Ein Nachkriegsfamiliendrama

  • Judith W. Taschler: "David" oder die Frage, ob Blut dicker als Wasser ist.

Drei Generationen, zwei mysteriöse tödliche Autounfälle, eine ebenso dubiose Adoption – das sind die Zutaten eines Tiroler Familiendramas, dessen Dreh- und Angelpunkt ein Ahornbaum aus Frankreich ist, den ein Kriegsgefangener einst mitgebracht hat. Judith W... weiter




Sonja Heiss wurde 1976 in München geboren. - © Till Janz

Literatur

Mitleidloses Mitgefühl

  • Die deutsche Filmemacherin und Autorin Sonja Heiss beobachtet eine Familie bei ihren Strategien, das Leben auszuhalten.

Ums Ankommen und ums Weggehen geht es oft bei Sonja Heiss, und auch ums Machtlos-Sein im eigenen Leben. Das hat sie in ihren Filmen "Hotel Very Welcome" und "Hedi Schneider steckt fest" gezeigt, aber auch in ihrem Erzählungsband mit dem programmatischen Titel "Das Glück geht aus"... weiter




Lehrt das Aufbegehren: Orhan Pamuk, der 1952 in Instanbul geborene Nobelpreisträger. - © AFP

Literatur

Tradition und Moderne2

  • Der türkische Nobelpreisträger Orhan Pamuk schreibt eine Parabel über den Zwang, die Vergangenheit zu wiederholen.

Der Brunenn der Vergangenheit ist nicht nur tief, man kann auch hineinfallen wie in einen echten Brunnen. Die Palette der Brunnenmetaphorik, die Orhan Pamuk, türkischer Literaturnobelpreisträger des Jahres 2006, in seinem neuen Roman auffächert, beginnt mit der Frage des jungen Cem, "ob wir wohl recht daran taten... weiter




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