• 17. Oktober 2017

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Literatur

Wenn die Nachbarn morden

  • Yasmina Reza schildert in "Babylon" die Befindlichkeit einer Frau in den nicht mehr allerbesten Jahren.

Ja, es eskaliert wieder bei Yasmina Reza. Aber diesmal in der Nachbarwohnung. Und wieder sind die handelnden Personen selber am meisten davon überrascht, wozu sie fähig sind: "Er braucht einige Zeit, bis ihm klar wird, was gerade passiert ist. Erst denkt er, sie stellt sich tot, das wäre ja typisch... weiter




Roman

Ein neues Leben über Nacht

  • Isabella Straub: "Wer hier schlief" - von einem, der Schluss machte und völlig neu begann.

Philipp könnte eigentlich ein ganz kommodes Leben führen: an der Seite der Firmenchefin eines Sicherheitstüren-Unternehmens, mit gut bezahltem Job ohne fundierte Ausbildung. Doch dann lernt er Myriam kennen und beendet die Liaison mit seiner Lebensgefährtin Vera. Weil die Doppelgleisigkeit unmoralisch und auch zu stressig ist... weiter




Der Tenor Rolando Villazón ist auch als Erzähler von überbordendem Temperament. - © Ullstein Bild/ CTK

Roman

Ein Buch spielt mit sich selbst10

  • Der zweite Roman von Rolando Villazón entführt seine Leser in ein Fantasiereich.

Dass Rolando Villazón sich schon seit längerem nicht nur dem Gesang widmet, hat er bereits mit seiner Arbeit als Opernregisseur und, abseits der Musikwelt, mit seinem ersten Roman gezeigt. Nun folgt der zweite, der, wie man im ersten Drittel lesen kann, "ein Spiel mit sich selbst" darstellt... weiter




Literatur

Fremd in der Heimatstadt

  • Spannender Stoff, ausufernde Exkurse: Patrick Flanerys Roman "Ich bin niemand".

Der Geschichts-Professor Jeremy O’Keefe kehrt nach zehn Jahren Lehrtätigkeit in Oxford an die New York University zurück. Nach dem 11. September 2001 und dem Scheitern seiner Ehe war er in die vermeintliche englische Idylle geflohen; diese entpuppte sich jedoch als lauter, schriller und bedrohlicher, als ihm New York jemals erschienen war... weiter




Roman

Ein Endzeit-Roman4

  • Jürgen Bauer stellt in "Ein guter Mensch" seinen Protagonisten inmitten eines Klimakatastrophen-Szenarios vor die Frage, was denn das Richtige ist.

Was macht einen guten Menschen aus? Kann man das überhaupt sein und das Richtige tun? Und was ist das denn überhaupt? Schwere Fragen wälzt Jürgen Bauer in seinem Endzeit-Roman "Ein guter Mensch", in dem Europa (die Handlung spielt mutmaßlich in Österreich) seit Jahren von einer Hitzewelle heimgesucht wird und "Die Durstigen" im Süden... weiter




Franzobel hat es mit "Das Floß der Medusa" auf die Longlist des Deutschen Buchpreises 2017 geschafft. - © APA, Keystone, Anthony Anex

Deutscher Buchpreis

Fünf Österreicher auf Longlist

  • Fünf Romane sind unter den Nominierten für den Deutschen Buchpreis, der am 9. Oktober verliehen wird.

Frankfurt am Main. Fünf Romane österreichischer Autoren sind für den Deutschen Buchpreis 2017 nominiert. Franzobel befindet sich mit "Das Floß der Medusa", Monika Helfer mit "Schau mich an, wenn ich mit dir rede", Birgit Müller-Wieland mit "Flugschnee"... weiter




Bundesheer

"Unvorstellbar, dass man sich widersetzt"13

  • Jakob Pretterhofer hat sich im Roman "Tagwache" mit Gruppendynamik und Gewalt im Bundesheer auseinandergesetzt.

Wie Schikane beim österreichischen Bundesheer funktioniert, erzählt der junge österreichische Autor Jakob Pretterhofer in seinem im März 2017 im Luftschacht-Verlag erschienenen Roman "Tagwache". Auch wenn es sich nicht um eine Reportage, sondern eben einen Roman handelt, sind Mechanismen und Gruppendynamik der Schikane exakt beschrieben... weiter




Kulturveranstalter und Autor: Wilfried Steiner. - © Andrea Peller

Literatur

Meister des feinen Strichs3

  • Wilfried Steiners neuer, preisgekrönter Roman "Der Trost der Rache" besticht durch kluge Komposition und vitale Figurenzeichnung.

Der Tod seines übermächtigen Vaters weckt im Beamten Adrian einen Lebenstraum: Amateur-Astronom von Kindheit an, möchte er das weltgrößte Teleskop, das Gran Telescopio Canarias auf La Palma, sehen. So bereist er mit seiner Frau Karin, einer gefragten Psychia- terin, die nordwestlichste aller Kanarischen Inseln... weiter




Literatur

Identitätssuche

  • "Sympathie", der Debütroman der britischen Journalistin Olivia Sudjic.

In den sozialen Netzwerken wird schnell jede kleine Geste mit großer Bedeutung aufgeladen. Ein Schock, wenn einseitig plötzlich der Kontakt gekappt wird und man das Leben der Anderen nicht mehr verfolgen kann. Die 23-jährige Engländerin Alice fällt nach ihrem Philosophiestudium in ein Loch... weiter




Literatur

Scheitern einer Bilderbuch-Ehe

  • Tim Parks schwarzhumoriger Roman "Thomas & Mary".

In der Gegenwartsliteratur bilden Eheromane ein gleichermaßen zur Heiterkeit wie zur Erschütterung neigendes Genre. Das liegt auch daran, dass Ehekräche das Potenzial zu großer Komik wie Tragik in sich bergen. Sex und Geld erweisen sich darin als bewährte Konfliktfelder, und wenn Paare schließlich auseinander gehen... weiter




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