• 23. Oktober 2017

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Literatur

Liebestanz

 Als sie sich kennenlernten, hatte sie Georges eingeladen, ihren Wahnsinn mit ihr zu teilen. Später nannte Georges seine Frau niemals länger als zwei Tage bei demselben Vornamen. Ihr Sohn begriff nie, warum, so wie er vieles an seinen Eltern nicht verstand, die voller verrückter Ideen steckten... weiter




Lukas Bärfuss verlässt in seinem Buch mutig die ausgetretenen Pfade der Literatur. - © Frederic Meyer/Wallstein Verlag

Literatur

In den Fängen der Schwellenzeit4

  • Der Schweizer Schriftsteller Lukas Bärfuss legt mit seinem neuen Roman, "Hagard", eine höchst irritierende Parabel auf das 21. Jahrhundert vor.

Literatur ist eine Möglichkeitswelt, ein Experimentierfeld, auf dem fiktionale Handlungen und Lebensentwürfe durchgespielt werden. Zu den poetischen Freiheiten gehört dabei die Lizenz zur Grenzüberschreitung, zu Verhaltensweisen, die nicht der "Norm" der Realität entsprechen und entsprechend verstörend auf den Leser wirken... weiter




Literatur

Liebeserklärung und Abgesang

  • Gerhard Stadelmaiers autobiografisch gefärbtes Romandebüt "Umbruch".

Der Theaterregisseur Peter Zadek soll einmal gesagt haben: "Eine Premiere ohne Stadelmaier ist keine Premiere". Wie es und er so weit kommen konnten, davon erzählt Gerhard Stadelmaier in seinem autobiografisch gefärbten ersten Roman mit dem eindeutig zweideutigen Titel "Umbruch"... weiter




Ironischer Parteikomponist: Dmitri Schostakowitsch (1906-1975). - © Heritage Images/ Fine Art Images

Literatur

Viele Fakten suchen einen Roman5

  • Der britische Schriftsteller Julian Barnes scheitert an der künstlerischen Gestaltung des Lebens von Dmitri Schostakowitsch.

An einer Stelle beschreibt Julian Barnes Tichon Chrennikow: Er sei mittelmäßig begabt, aber ein "Komponist mit der Seele eines Parteisoldaten". Worauf Chrennikow weitere gnadenlose Verurteilungen seines Charakters und seiner Kunst erfährt. Das kann ein Autor machen, doch der Leser will wissen, ob hier Julian Barnes spricht oder seine Hauptfigur... weiter




Literatur

Lügen wie die anderen2

  • Leonhard Franks autobiografisch grundierter Roman "Die Räuberbande".

Jugendbande - dieses Wort weckt düstere Assoziationen: etwa zu Ausschreitungen in elenden Trabantenstädten, zu innerurbanen Revierkämpfen, zu mafiösen Drogengangs. Neu ist das Phänomen gewaltbereiter Jugendcliquen freilich nicht: schon im Mittelalter machten sie Europas Städte unsicher... weiter




Literatur

Gesellschaftsspiel1

Die berühmte Schriftstellerin George Eliot weilt 1872 in Berlin und versetzt die Salons in helle Aufregung. Männer wie Frauen der guten Gesellschaft sind von ihr fasziniert, obwohl sie weder jung noch schön ist. Der jüngere Bruder ihres deutschen Verlegers, Max Duncker, flirtet sogar mit ihr, der mysteriösen, skandalumwitterten "Sibylle"... weiter




Brillant im Analysieren, maßlos im Beschreiben: der Autor und Philosoph Jonas Lüscher. - © Ullsteinbild/Schiffer-Fuchs

Literatur

Ein Tableau aus Standbildern4

  • Zu viel Gelehrtheit und Detailfreude: Dem ambitionierten Roman "Kraft" des Schweizer Autors und Philosophen Jonas Lüscher fehlt es an erzählerischer Lust und Ökonomie.

Auf die Frage, wie man einen Film am besten beginnt, meinte ein Produzent einmal: "Mit einem Erdbeben - und dann langsam steigern . . ."In Jonas Lüschers Roman "Kraft" muss man auf solch einen dramatischen Einstieg fast bis zum Schluss warten. Erst ab Seite 211 (von 237) beginnt die Erde zu beben - und auch da nur zum Schein... weiter




Beschert uns diesmal ein Erzählmonstrum: Paul Auster. - © Anatomica Press/Action press/picturedesk.com

Literatur

Ambitioniertes Verwirrspiel1

  • Der US-amerikanische Schriftsteller Paul Auster spielt im voluminösen Roman "4321" vier biografische Varianten in Form einer bilanzierenden Selbstbefragung durch.

"Schreiben ist für mich kein Akt des freien Willens, es ist eine Frage des Überlebens", hat Paul Auster kürzlich in einem Interview bekannt. Dementsprechend liest sich auch sein gigantischer Roman "4321". Es ist ein opulentes biografisches Verwirrspiel, ein höchst ambitioniertes literarisches Rätsel... weiter




Der Schriftsteller Peter Härtling (geb. 1933 in Chemnitz) an seinem Arbeitstisch. - © Berentzen

Literatur

Erzählen gegen die Fremde1

  • "Unsere Hilflosigkeit schlägt sich in Kinderaugen nieder": Eine Begegnung mit dem Schriftsteller Peter Härtling und seinem neuen Buch, "Djadi, Flüchtlingsjunge".

"Er kam unerwartet für die Wohngemeinschaft. . ." So fängt es an. Und es stimmt. Alle kamen sie unerwartet. Niemand hatte auf sie gewartet. Doch man hätte all die erwarten können, ja müssen, die ein mörderischer Krieg vor sich her treibt. Aber man tat es nicht. Also kommt auch Djadi unerwartet. Keine Eltern, keine Geschwister, voller Angst... weiter




Literatur

Sein und Schein in Irland2

  • 21 Versionen einer Geschichte: Donal Ryans Roman "Die Gesichter der Wahrheit".

Ein Städtchen in Irland in Zeiten der großen Finanzkrise. Pokey Burke, Chef der örtlichen Baufirma, die den Bewohnern zu Jobs und Häusern verhalf, entpuppt sich als korrupter Großbetrüger und taucht unter. Was bleibt, sind unbezahlte Gehälter, unfertige Häuser und so verunsicherte wie aufgebrachte Ortsbewohner... weiter




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