• 16. Dezember 2017

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Schlagwortsuche

Sog des Unspektakulären: Karl Ove Knausgård. Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa

Literatur

Schlingernde Selbstgeographie19

  • Karl Ove Knausgård bietet auch mit Band fünf seines Lebenskampfes schonungslose "Wirklichkeitsliteratur".

Ein Schriftsteller hat vermutlich endgültig und unverrückbar Kultstatus erlangt, wenn sein Werk wortschöpferisch wirksam ist. Im Falle des Norwegers Karl Ove Knausgård jedenfalls gibt es inzwischen den schönen Begriff "knausoman": Er beschreibt den Zustand des gebannten Lesens und Miterleidens eines uvres, das sechs voluminöse Bände umfasst... weiter




Rachel Kushner bei einem Auftritt in Zürich, 2015. Foto: Haemmerli/ Wikimedia Commons

Literatur

New York als Hauptdarsteller2

  • Die US-Autorin Rachel Kushner und ihr hochgelobten Siebziger-Jahre-Roman "Flammenwerfer"

Rachel Kushner wuchs in Oregon, im Nordwesten der USA auf. Ihr älterer Bruder Jake und sie hatten, so hat sie es einmal erzählt, "ausgesprochen unkonventionelle Eltern, die der Beatniks-Generation angehörten". Im Alter von fünf Jahren ging Rachel jeden Tag nach der Schule in eine feministisch-lesbische Buchhandlung und sortierte dort Bücher; ihre... weiter




Roman

Klar, Elisabeth: Wie im Wald7

"Wie im Wald" heißt der Erstlingsroman von Elisabeth Klar, und ebenso verhält es sich auch bei der Lektüre des selbigen: Düster erscheint die Vergangenheit, erst nach und nach erhellt sich, was sich in dieser Familie tatsächlich zugetragen hat. Eine Familie, in die man durch Rückblicke der mittlerweile erwachsenen Frauen Einblick erhält: Karin... weiter




Bei Regen heraußen: Wilhelm Genazino. - © Foto: Julian Martin/epa/picturedesk.com

Literatur

Genazino, Wilhelm: Bei Regen im Saal5

  • In seinem neuen Roman, "Bei Regen im Saal", beschreibt Wilhelm Genazino einmal mehr den bewährten Leerlauf des Lebens. Weniger wäre auch in diesem Fall mehr gewesen.

Ach ja, das Leben . . . Wer in der Gunst steht, es weitgehend unbehelligt und störungsfrei abwickeln zu können, darf sich nicht beschweren, wenn ihn gelegentlich die Langeweile anspringt. Und die Zweifel, die natürlich auch, denn eine behagliche Existenz zu führen, ist personalpolitisch nicht mehr korrekt; man wird heutzutage gezwungen... weiter




Ein selbstbestimmtes Ende ist vor allem auch für Angehörige eine Belastung. - © fotolia/Callahan

Sterbehilfe

Nur endlich tot5

  • Autorin Emmanuèle Bernheim beschreibt den geplanten Tod ihres Vaters.

"Das bin nicht mehr ich." Das ist ein Satz, den nicht wenige Angehörige hören, wenn ein Familienmitglied einen Schlaganfall gehabt hat oder eine andere folgenreiche Erkrankung. Wenn Vater oder Mutter, Großmutter oder Großvater plötzlich nichts mehr selbst machen können, wenn Menschen, die ihr Leben lang selbstbewusst selbständig waren... weiter




James Franco hilft sich und Freunden Bücher verkaufen . - © epa/J. Lane

Literatur 2014

Nicht nur erotisch5

  • Filmstars schreiben Romane, nur
  • wenige Romane kommen ins Kino.

Wer die richtigen Freunde hat, hat es im Leben einfach leichter. Zum Beispiel Gary Shteyngart. Der US-Autor bewirbt sein neues Buch mit einem prominent besetzten Trailer. Da wird dem Schriftsteller erst von seinen Lektoren erklärt, wie er seine Memoiren am besten betitelt: mit den zwei Worten... weiter




Roman

Straub, Isabella: Südbalkon6

Wenn das eigene Leben so trist ist, dass man nicht selbst damit konfrontiert werden will, dann hilft es, wenn man sich in jenes der anderen flüchtet. Meint zumindest Ruth Amsel, die Protagonistin in Isabella Straubs beeindruckendem neuen Roman "Südbalkon"... weiter




"Ich arbeite in einer Kunstform, die für den Großteil der Gesellschaft keine Rolle spielt", sagt Huchu. In Simbabwe kann sich nur eine schmale Schicht den Kauf von Büchern leisten. - © Hetzmannseder

Literatur

Es geht um die gute Geschichte1

  • Die Fiktion müsse sich selbst genügen und sei kein Mittel zum höheren Zweck.

Wien. Der Friseursalon ist ja ein berüchtigter Ort für Klatsch und Tratsch. In Simbabwe aber erfährt man dort nicht nur, wer mit wem und wo, sondern erhält auch wichtige Informationen, die einem das Leben in der Mangelwirtschaft, die das afrikanische Land im Griff hat, erleichtern: etwa, wo es gerade Zucker gibt... weiter




Matthew Dicks

Dicks, Matthew: Der beste Freund, den man sich denken kann

Kennen Sie Budo? Nein? Dann sollten Sie ihn schnell kennenlernen. Oder noch besser: Denken Sie sich sich selbst einen imaginären Freund aus, der Sie durchs Leben begleitet und Ihnen hilft. Denn genau das ist Budo - ein imaginärer Freund. Um genau zu sein: der imaginäre Freund eines autistischen Achtjährigen namens Max... weiter




Ali Shaw

Shaw, Ali: Der Mann, der den Regen träumt

Dass Ali Shaw ganz große melodramatische Liebesgeschichten liebt, weiß man spätestens seit seinem Bestseller "Das Mädchen mit den gläsernen Füßen". Mit seinem jüngsten Werk "Der Mann, der den Regen träumt" setzt er noch eins drauf. Darin verliebt sich nämlich nicht nur eine Frau an einem ihr fremden Ort in einen Außenseiter... weiter




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