• 21. Juli 2017

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Schlagwortsuche

Gedenkstein auf dem Areal das ehemaligen Aspangbahnhofes. An die zehntausenden Menschen, die in der NS-Zeit von hier in ein Vernichtungslager deportiert wurden, wird künftig ein Denkmal erinnern, das derzeit entsteht (Baustelle im Hintergrund links). - © Alexia Weiss

Jüdisch leben

Belastete Orte27

Ich fühle mich an belasteten Orten nicht wohl. Ständig kreisen dann die Gedanken nicht unbedingt darum, was dort vorgegangen ist, sondern wie sich die Menschen, denen an diesem Ort etwas Tragisches passiert ist, gefühlt haben. Gab es Tränen? Haben Sie mit den anderen, die sich in derselben Situation befanden, über ihre Angst gesprochen... weiter




Frauenabschnitt an der Klagemauer in Jerusalem. - © Alexia Weiss

Jüdisch leben

Sollen Europas Reformjuden lauter sein?14

Mehrere Jahre wurde verhandelt, bis im Vorjahr der Plan stand: an der Klagemauer in Jerusalem sollen nicht nur Männer und Frauen jeweils getrennt beten können, sondern auch Männer und Frauen gemeinsam. Dies ist vor allem ein Anliegen von liberalen Jüdinnen und Juden weltweit. Sie stellen in den USA die überwiegende Mehrheit der jüdischen Gemeinden... weiter




Dem Book Shop Singer im Erdgeschoss des Jüdischen Museum Wien in der Dorotheergasse wurde der Pachtvertrag bis Jahresende gekündigt. - © Alexia Weiss

Jüdisch leben

Oh no!188

Jeder buchaffine Mensch hat eine Lieblingsbuchhandlung. Meine ist seit vielen, vielen Jahren Book Shop Singer in der Dorotheergasse im Erdgeschoss des Jüdischen Museums Wien. Erst vergangenen Freitag habe ich neue Schätze von dort nach Hause getragen, die noch der Lektüre harren: "Jeder Tag ist Muttertag" von Hilary Mantel... weiter




Der Wiener Gemeinderabbiner Schlomo Hofmeister hielt die Laudatio auf den diesjährigen Leon Zelman-Preisträger, den Verein Shalom Alaikum - Jewish Aid for Refugees. Er erinnerte in seiner Rede daran, dass die Verpflichtung zur Fremden-Liebe 36 Mal in der Tora steht. - © PID/Walter Schaub-Walzer

Jüdisch leben

"Ihr sollt die Fremden lieben"12

"Liebe deinen Nächsten wie dich selbst": das steht in der Tora. Das werde als Maxime des ethischen Monotheismus erachtet, "aber eigentlich ist es ja gar nicht so schwer, den Nächsten zu lieben, der ist wie wir selbst", sagte Gemeinderabbiner Schlomo Hofmeister vergangene Woche im Wiener Rathaus... weiter




Mit dieser antisemitischen Karikatur wurde 2015 für den Al Quds-Tag in Wien auf Facebook geworben. Das Sujet wurde inzwischen von den Seitenbetreibern entfernt. - © Screenshot der Facebook-Seite "Internationaler Al-Quds Tag Wien - Free Palestine" vom 8. Juli 2015

Jüdisch leben

Antisemitismus? Antisemitismus!39

Eine Gruppe bosnischer Handballfans griff am Samstag am Schwarzenbergplatz in Wien einen US-Amerikaner an: Er soll an der Regenbogenparade teilgenommen haben und war in eine Israel-Fahne gehüllt. Laut Polizei wurde der Mann rassistisch und antisemitisch beschimpft und mit Fäusten attackiert... weiter




Muslimenfeindliche Beschmierung in Wien-Donaustadt. - © Alexia Weiss

Jüdisch leben

Menschenmüll81

Muslime sollen also in Mistkübel gestopft werden, weil, ja weil? Weil sie Mist sind, Müll? Wertlos? Entsorgt werden müssen? Und entsorgen steht für: ja was? Unerwünscht sein? Vernichtet werden sollen? Freies Assoziieren führt in die verschiedensten Richtungen. Jede von ihnen nimmt ein unerquickliches gedankliches Ende... weiter




Alexia Weiss - © Paul Divjak

Jüdisch leben

Kann Religion nur Privatsache sein?6

Heute ist Schawuot, das Wochenfest. 50 Tage nach Pessach erinnern sich Jüdinnen und Juden an den zweiten Empfang der Zehn Gebote. Viele haben die vergangene Nacht mit Tora-Lernen verbracht. Am Speiseplan steht seit gestern Abend traditionell Milchiges: auf vielen Festtagstischen zu finden ist dann die Topfentorte, in verschiedenen Variationen... weiter




Die Schriftstellerin Julya Rabinowich im Gespräch mit Jugendlichen der Neuen Mittelschule Kinzerplatz über ihr Buch "Dazwischen: Ich" und Flucht. - © Alexia Weiss

Jüdisch leben

Fluchtgeschichten16

Tausende Wiener Juden von heute sind entweder selbst in der ehemaligen Sowjetunion geboren oder haben familiäre Wurzeln in einem der Nachfolgestaaten. Eine von ihnen ist die Schriftstellerin Julya Rabinowich, die in St. Petersburg zur Welt kam und seit 1977 in Österreich lebt... weiter




Maschi Mermelstein-Stössel mit ihren Kochschülern...

Jüdisch leben

Maschi kocht11

Kochkurse boomen – von vegan bis japanisch, von clean eating bis zu crosscooking-Ansätzen. Maschi Mermelstein-Stössel lässt nun Wiener Hobbyköche in ihre Kochtöpfe schauen, wenn sie koschere Köstlichkeiten aus der aschkenasischen und sefardischen Küche zubereitet... weiter




1. Mai am Bahnhof Praterstern. Wie müssen Menschen aussehen, um als zugehörig empfunden zu werden? - © Alexia Weiss

Jüdisch leben

Im Gleichschritt, Marsch?38

"Aber du lebst ja ganz normal." Diesen Satz habe ich schon öfter gehört. Auch in der Variation: "Aber du bist ja so wie wir." Oder: "Bei Ihnen merkt man es ja nicht." Oder, am klarsten: "Sie sehen gar nicht jüdisch aus." Das hat erst vor wenigen Wochen ein Taxifahrer zu mir gesagt... weiter




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