• 17. Oktober 2017

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Hauptstadtszene

Der Krieg der Heiligen um immer weniger Gläubige3

  • Aus aktuellem Anlass einige Überlegungen über das Verhältnis von Politik und Moral.

Über die Schwierigkeiten, ein Heiliger in der sündigen Stadt zu sein, mussten nicht erst Bruce Springsteen und die E-Street Band einen formidablen Song schreiben. Die unvermeidliche Kluft zwischen Sollen und Sein war schon vorher allgemein bekannt. Und das gilt auch für die im Lied "It’s Hard to Be a Saint in the City" besungene ästethische... weiter




Hauptstadtszene

Schlampige Verhältnisse11

  • Kanzler Kern legt sich mit dem Boulevard an. Über ein Problem, das sich die Politik selbst erschaffen hat.

Es passiert nicht alle Tage, dass sich der Bundeskanzler und SPÖ-Vorsitzende am Höhepunkt eines Wahlkampfs mit zwei der drei auflagenstarken Boulevardblätter des Landes anlegt. Christian Kern hat sich nun dazu entschlossen. Einen Persönlichkeitstest der "Kronen Zeitung" für die Spitzenkandidaten hat er wegen angeblicher Lächerlichkeit abgebrochen... weiter




Hauptstadtszene

Das Ende einer liberalen Idee2

  • Der liberale Parlamentarismus kommt gleich von mehreren Seiten unter Beschuss.

Echte Liberale, also solche ohne Präfix wie neo, links oder rechts, sitzen in der politischen Auseinandersetzung unserer Zeit zwischen allen Stühlen. Weil ihnen das Talent zum politischen Glauben fehlt, der die eine wie die andere Seite mit Emotionen befeuert. Liberale wissen, dass diejenigen, die das Beste wollen, oft Schlechtes bringen... weiter




Hauptstadtszene

Moral und Politik in der Demokratie9

  • Die Arbeit an einer perfekten Gesellschaft sollen Philosophen und Aktivisten leisten. Gewählte Politiker haben einen anderen Job.

Es spricht nichts dagegen, in Gedanken einem großen Traum nachzujagen. Gerne auch von einer besseren Gesellschaft. Das Nachdenken über die perfekte soziale, politische und wirtschaftliche Ordnung zählt zum Kerngeschäft der Philosophen. Kritisch wird es immer nur dann, wenn sich Politiker an den Bau einer neuen Welt machen... weiter




Hauptstadtszene

Lob wie Denunziation sind eine feine Kunst2

  • Immer, wenn ein heimischer Politiker mit Trump, Putin oder Erdogan verglichen wird, bringt ihm das ein paar Stimmen.

Es gibt, vorsichtig geschätzt, mindestens 1001 Arten, Sympathie und Antipathie auszudrücken. Das sind die beiden Gefühlsregungen, die ziemlich sicher auch in der Politik den stärksten Einfluss haben. Die politisch mit Sicherheit unsinnigste Variante ist der jenseitige Vergleich mit anderen Politikern; und zwar mit noch lebenden wie bereits... weiter




Hauptstadtszene

Bürger, tretet in Parteien ein!5

  • Unsere Freiheit setzt voraus, dass die Demokratie Grenzen kennt. Das ist der ureigenste Zweck der Idee politischer Parteien.

Niemand mag politische Parteien. Mittlerweile nicht einmal die Parteien selbst. Das ist die bemerkenswerte Bilanz einer vier Jahrzehnte andauernden Selbstdemontage, welche die Parteien mit der tatkräftigen Hilfe der veröffentlichten Meinung vorführen. So gesehen ist die Fluchtbewegung aus dieser Marke eine logische Konsequenz... weiter




Hauptstadtszene

Ritter gegen Windmühlen2

  • Die Sozialpartnerschaft braucht besondere Bedingungen. Ob die Zukunft diese bereithält, ist fraglich.

Die Riege der eingefleischten Sozialpartner wird kleiner. Dazu muss man sich nur die erste und zweite Reihe bei SPÖ und ÖVP ansehen, wo immer mehr das Modell für lebenden Anachronismus halten. Sogar unter den Sozialpartnern werden die Zweifler mehr. Aggressive Werbekampagnen der einen auf Kosten der anderen Seite sind ein Hinweis... weiter




Hauptstadtszene

Stolz und Verachtung2

  • Der Kampf gegen "die da oben" ist politisch hoch profitabel. Am Ende steht doch wieder nur: eine neue Elite.

Man kann die Krise der repräsentativen Demokratie, die wir Wahl um Wahl erleben, als Geschichte eines Aufstands lesen: Die Ausgeschlossenen, die Sprachlosen stehen auf gegen jene Eliten, die sie für ihre ökonomische wie soziale Vernachlässigung verantwortlich machen... weiter




Hauptstadtszene

Talking about a Revolution11

  • Österreich, das Land ohne Revolution, ist eine Erfindung. Allerdings waren stets Berufspolitiker die Träger.

Jetzt werden also die Wahlen vom 15. Oktober über die Zukunft - ach was: über das Schicksal dieses Landes - entscheiden. Ob Österreich endgültig in den Abgrund taumelt, an dem es angeblich schon die längste Zeit entlangtorkelt. Oder eben doch noch vor der Machtübernahme der Kräfte der Finsternis bewahrt werden kann... weiter




Hauptstadtszene

Und ewig locken die alten Männer10

  • Die Grünen sind eine seltsame Partei. Am erfolgreichsten sind sie, wenn sie ihre Prinzipien brechen. Das haben sie mit der FPÖ gemeinsam.

Die Grünen sind eine seltsame Partei. Sie leben und werben für eine - nach ihren Überzeugungen - bessere Welt voller bunter Diversität, in der Ethnien, Lebens- und Liebesformen gleichberechtigt neben- und miteinander bestehen. Die besten Wahlergebnisse schaffen sie jedoch, wenn sie mit bodenständigen alten weißen Männern antreten... weiter




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