• 13. Dezember 2017

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Hauptstadtszene

Wie die FPÖ regieren will26

  • Haider wusste, dass seine Partei in einer Koalition zumindest ein Drittel ihrer Wähler verlieren wird. Strache hat größere Pläne.

Die Geschichte der blau-schwarzen Beziehungen gäben den Stoff ab für einen wunderbaren Roman, wenn die beiden Parteien zwei Menschen aus Fleisch und Blut wären. Aus solchen Menschen bestehen ÖVP und FPÖ zwar auch, aber eben nicht nur. Zwischen ihnen steht eine lange gemeinsame Geschichte voller Brüche und Brücken... weiter




Hauptstadtszene

Alles nicht wahr3

  • Vom journalistischen Dilemma des Stillschweigens bei hochgeheimen Koalitionsverhandlungen.

Koalitionsverhandlungen sind besondere Zeiten angespannter Überreiztheit. Das betrifft nicht nur die direkt betroffenen Verhandler, die sich, wenn es blöd läuft, quälend lange Nächte und nicht viel kürzere Tage in stickigen Räumen um die Ohren schlagen müssen, allzeit bereit... weiter




Hauptstadtszene

Die Mächtigen und ihre Kammern5

  • Können die Kammern aus der Parteipolitik herausgeholt werden?

Von der Idee der Sozialpartnerschaft sollen alle profitieren: Darin liegt auch die vorrangige Existenzberechtigung der Arbeiter- und Wirtschaftskammern. Aus Sicht der Bürger und Unternehmen, die vom Verfassungsgesetzgeber zur Mitgliedschaft verpflichtet werden, lässt sich die Frage nach dem Warum leicht beantworten... weiter




Hauptstadtszene

Sind Rechte schlechte Menschen?43

  • Ja, sagen viele überzeugte Linke. Und die Gegenseite hält es genau umgekehrt.

Politik muss die Menschen moralisch ansprechen. Das geht wohl gar nicht anders. Aber folgt aus dem politischen Meinungsstreit auch zwingend ein moralisches Werturteil über den Gegner, den Andersdenkenden? Oder ganz konkret gefragt: Sind rechte Wähler und Politiker in den Augen ihrer politischen Kontrahenten Menschen mit einem moralischen Makel und... weiter




Hauptstadtszene

Der Krieg der Heiligen um immer weniger Gläubige3

  • Aus aktuellem Anlass einige Überlegungen über das Verhältnis von Politik und Moral.

Über die Schwierigkeiten, ein Heiliger in der sündigen Stadt zu sein, mussten nicht erst Bruce Springsteen und die E-Street Band einen formidablen Song schreiben. Die unvermeidliche Kluft zwischen Sollen und Sein war schon vorher allgemein bekannt. Und das gilt auch für die im Lied "It’s Hard to Be a Saint in the City" besungene ästethische... weiter




Hauptstadtszene

Schlampige Verhältnisse11

  • Kanzler Kern legt sich mit dem Boulevard an. Über ein Problem, das sich die Politik selbst erschaffen hat.

Es passiert nicht alle Tage, dass sich der Bundeskanzler und SPÖ-Vorsitzende am Höhepunkt eines Wahlkampfs mit zwei der drei auflagenstarken Boulevardblätter des Landes anlegt. Christian Kern hat sich nun dazu entschlossen. Einen Persönlichkeitstest der "Kronen Zeitung" für die Spitzenkandidaten hat er wegen angeblicher Lächerlichkeit abgebrochen... weiter




Hauptstadtszene

Das Ende einer liberalen Idee2

  • Der liberale Parlamentarismus kommt gleich von mehreren Seiten unter Beschuss.

Echte Liberale, also solche ohne Präfix wie neo, links oder rechts, sitzen in der politischen Auseinandersetzung unserer Zeit zwischen allen Stühlen. Weil ihnen das Talent zum politischen Glauben fehlt, der die eine wie die andere Seite mit Emotionen befeuert. Liberale wissen, dass diejenigen, die das Beste wollen, oft Schlechtes bringen... weiter




Hauptstadtszene

Moral und Politik in der Demokratie9

  • Die Arbeit an einer perfekten Gesellschaft sollen Philosophen und Aktivisten leisten. Gewählte Politiker haben einen anderen Job.

Es spricht nichts dagegen, in Gedanken einem großen Traum nachzujagen. Gerne auch von einer besseren Gesellschaft. Das Nachdenken über die perfekte soziale, politische und wirtschaftliche Ordnung zählt zum Kerngeschäft der Philosophen. Kritisch wird es immer nur dann, wenn sich Politiker an den Bau einer neuen Welt machen... weiter




Hauptstadtszene

Lob wie Denunziation sind eine feine Kunst2

  • Immer, wenn ein heimischer Politiker mit Trump, Putin oder Erdogan verglichen wird, bringt ihm das ein paar Stimmen.

Es gibt, vorsichtig geschätzt, mindestens 1001 Arten, Sympathie und Antipathie auszudrücken. Das sind die beiden Gefühlsregungen, die ziemlich sicher auch in der Politik den stärksten Einfluss haben. Die politisch mit Sicherheit unsinnigste Variante ist der jenseitige Vergleich mit anderen Politikern; und zwar mit noch lebenden wie bereits... weiter




Hauptstadtszene

Bürger, tretet in Parteien ein!5

  • Unsere Freiheit setzt voraus, dass die Demokratie Grenzen kennt. Das ist der ureigenste Zweck der Idee politischer Parteien.

Niemand mag politische Parteien. Mittlerweile nicht einmal die Parteien selbst. Das ist die bemerkenswerte Bilanz einer vier Jahrzehnte andauernden Selbstdemontage, welche die Parteien mit der tatkräftigen Hilfe der veröffentlichten Meinung vorführen. So gesehen ist die Fluchtbewegung aus dieser Marke eine logische Konsequenz... weiter




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