• 13. Dezember 2017

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Schlagwortsuche

Der jemenitische Ex-Präsident Ali Abdullah Saleh ist tot. - © APAweb / AP, Muhammed Muheisen

Bürgerkrieg

Jemens Ex-Präsident stirbt im Machtkampf1

  • Sein letzter Schachzug - der Bruch mit den verbündeten Houthi-Rebellen - kostete ihn das Leben.

Sanaa. Jemens Houthi-Rebellen haben den Tod des einflussreichen Ex-Präsidenten Ali Abdullah Saleh verkündet. Saleh, der im jemenitischen Bürgerkrieg ein wichtiger Machtfaktor war, sei bei Kämpfen in der Hauptstadt Sanaa getötet worden, berichtete der Houthi-nahe Fernsehsender Al-Masira am Montag... weiter




Augenzeugen berichten, dass Sanaa einer Geisterstadt gleicht.  - © APAweb / Reuters, Mohamed al-Sayaghi

Bürgerkrieg

Kehrtwende im Jemen2

  • Ex-Staatschef Saleh kündigt Bündnis mit Houthis auf und bietet Saudi-Arabien Gespräche an.

Sanaa. Im Bürgerkrieg im Jemen hat der mächtige Ex-Präsident Ali Abdullah Saleh eine Kehrtwende vollzogen: Saleh scherte am Samstag aus dem Bündnis mit den vom Iran unterstützten Houthi-Rebellen aus und erklärte sich zu Gesprächen mit der von Saudi-Arabien geführten Militärkoalition bereit. Die Houthis warfen Saleh daraufhin "Hochverrat" vor... weiter




Neu rekrutierte Houthi-Kämpfer in der jemenitischen Hauptstadt Sanaa. - © APA, afp, Stringer

UNO-Menschenrechtsrat

Rebellen im Jemen setzen Kindersoldaten ein3

  • Zehnjährige in Uniform und mit Waffe: Ein UNO-Bericht listet mehr als 1700 Fälle.

Sanaa. Die Bürgerkriegsparteien im Jemen haben nach UNO-Erkenntnissen Hunderte Kinder als Soldaten rekrutiert. Insgesamt seien mehr als 1.700 solcher Fälle gezählt worden, heißt es in einem am Dienstag veröffentlichten Bericht des UNO-Menschenrechtsrates (MRR) in Genf... weiter




Bürgerkrieg

Waffenruhe in Libyen?

  • Die wichtigsten Gegenspieler im libyschen Bürgerkrieg verständigen sich auf Zehn-Punkte-Plan.

La Celle-Saint-Claude. Die wichtigsten Gegenspieler im libyschen Bürgerkrieg haben sich unter Vermittlung des französischen Präsidenten Emmanuel Macron auf einen Zehn-Punkte-Plan mit einer Waffenruhe und baldigen Wahlen verständigt. Das geht aus einer gemeinsamen Erklärung des Ministerpräsidenten der international anerkannten Übergangsregierung... weiter




Die von Rebellen gehaltene Stadt Ayn Tarma, im Osten Syriens, liegt in Schutt und Asche. - © APA, afp, Amer Almohibany

Syrien

Mehr als 330.000 Todesopfer3

  • Sechs Jahre Bürgerkrieg fordern ihren Zoll: Ein Drittel der Getöteten sind Zivilisten.

London. Im Bürgerkrieg in Syrien sind nach Angaben von Aktivisten bereits mehr als 330.000 Menschen getötet worden, darunter fast 100.000 Zivilisten. Von 2011 bis Mitte Juli 2017 seien in dem Konflikt insgesamt 331.765 Menschen gewaltsam ums Leben gekommen... weiter




Deraa liegt wie viele Städte in Syrien in Schutt und Asche. - © APA, Reuters, Alaa Al-Faqir

Syrien

Land in Trümmern3

  • Laut Weltbank beläuft sich der wirtschaftliche Schaden des Krieges auf 226 Milliarden Dollar.

Beirut. Der Bürgerkrieg hat in Syrien laut einer Studie bisher einen wirtschaftlichen Schaden von 226 Milliarden Dollar (198 Milliarden Euro) angerichtet. "Der Krieg in Syrien zerreißt die soziale und wirtschaftliche Struktur des Landes", erklärte der Vizepräsident der Weltbank für Nahost und Nordafrika, Hafez Ghanem, am Montag... weiter




Die Feuerpause war bei Verhandlungen der beiden Großmächte und des Königreichs Jordanien in der jordanischen Hauptstadt Amman vereinbart worden. - © APAweb/REUTERS, Alaa al-Faqir

Bürgerkrieg

Waffenruhe im Südwesten Syriens in Kraft

  • Möglicher Zwischenschritt für umfassende Waffenruhe

Damaskus. Im Südwesten Syriens hat am Sonntag eine von Russland und den USA angekündigte Waffenruhe begonnen. Seit 12.00 Uhr Ortszeit (11.00 Uhr MESZ) sollten die Waffen in den Provinzen Daraa, Kunaitra und - nach russischen Angaben - auch Sweida an der jordanischen Grenze schweigen... weiter




Das Al Salam Krankenhaus wurde bei Kämpfen zerstört. - © Francesco Segoni/MSF

Ärzte ohne Grenzen

"Hier gibt es keine Helden, nur Opfer"8

  • Ein Bericht aus West-Mossul.

Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von Ärzte ohne Grenzen in den Notaufnahmen in Mossul und Umgebung sind selbst stark von dem schlimmen Konflikt im Irak betroffen. Viele haben Familienmitglieder, die in den vom sogenannten Islamischen Staat (IS) kontrollierten Gebieten in West-Mossul festsitzen... weiter




Gestrandet: Drei Millionen Menschen sind im Jemen auf der Flucht. - © reuters/Zeyad

Jemen

Cholera sucht den Jemen heim - 3000 Neuinfektionen täglich2

  • Ärzte ohne Grenzen warnen vor "nie da gewesener Katastrophe". Millionen auf Hilfe angewiesen.

Wien. Die Wirtschaft ist zusammengebrochen, es gibt kaum Wasser, kaum Nahrung, kaum Treibstoff, kaum Medikamente - dafür drei Millionen Binnenflüchtlinge. Der Jemen an der Südspitze der Arabischen Halbinsel ist seit jeher verarmt, jetzt tobt ein gnadenloser Bürgerkrieg, das Land steht vor dem Kollaps... weiter




Eine Mutter sitzt am Krankenbett ihrer Tochter in Sanaa, die an Cholera erkrankt ist. - © reu/Abdullah

Bürgerkrieg

Im Jemen droht Cholera-Epidemie

  • Hunderte Menschen sollen in dem Bürgerkriegsland bereits an der lebensgefährlichen Darminfektion erkrankt sein.

Sanaa. (is) "Wir sind hier wie lebende Tote. Wenn wir zu Bett gehen, wissen wir nicht, ob wir morgen noch leben", sagt Um Said und schaut ihren Säugling an, der in ihren Armen endlich eingeschlafen ist. Der Bub ist vier Monate alt - und völlig abgemagert. Auch seinen drei Geschwistern und der Mutter sieht man die Mangelernährung deutlich an... weiter




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