• 23. Oktober 2017

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Regisseur Ruben Ostlund kann sein Glück kaum fassen. Für "The Square" wird er mit der Goldenen Palme ausgezeichnet. - © APA, Reuters, Eric Gaillard

Cannes 2017

Goldene Palme für "The Square"14

  • Die Cannes-Jury zeichnete mit Diane Kruger, Nicole Kidman und Joaquin Phoenix dieses Jahr auch große Namen aus.

Cannes. Oft sind die Jurys bei den großen Filmfestivals dieser Welt so gar nicht kompatibel mit den Kritikern, aber diesmal gab es in Cannes gleich mehrere Überraschungen bei der Preisverleihung; Und zwar solche, die man nicht in die Kunst-Ecke schieben konnte, sondern die sich auch an einer gewissen Publikums- oder Breitenwirksamkeit messen lassen... weiter




"Aus dem Nichts" ist Diane Krugers erster deutschsprachiger Film. - © Katharina Sartena

Cannes 2017

Diane Kruger leidet Höllenqualen20

  • In Fatih Akins Cannes-Beitrag "Aus dem Nichts" wird Kruger Opfer eines Terroranschlags

Es regnet lange in Fatih Akins neuer Arbeit "Aus dem Nichts". Der Regen, das ist Synonym für die Trauerarbeit der Protagonistin, ein einfaches, aber effizientes Mittel, dessen sich Akin bedient. Sein Film ist voll von simplen Triggern. Aber er funktioniert. Und wie. Zuerst ist da der harmlose Besuch bei Papa im Büro... weiter




Erotischer Psychothriller: "L’amant double". - © Festival de Cannes

Cannes 2017

Die Vagina gibt die Richtung vor17

  • François Ozon stellte seinen erotischen Psychothriller "L’amant double" im Wettbewerb von Cannes vor.

"Ich will das Publikum nicht langweilen, sondern fordern. Es soll sich selbst Gedanken machen über den Film. Es soll daran mitarbeiten". Das ist im Fall von François Ozon keine Drohung, sondern die Aufforderung, endlich Spaß am Kino zu haben, ohne es verkrampft zu analysieren... weiter




Schauspieler Joaquin Phoenix und Regisseurin Lynne Ramsay. - © Katharina Sartena

Cannes 2017

Von der Impotenz der Männlichkeit9

  • Zum Abschluss des Cannes-Wettbewerbs tränkt Lynne Ramsay die Croisette in tiefes Blutrot.

Durch diesen Film geht er wie ein Hulk, meinte einer der anwesenden Journalisten. Joaquin Phoenix kostet das ein mildes Lächeln, denn er weiß: Ganz unrecht hatte der Kollege damit nicht. Denn Phoenix’ Figur in Lynne Ramsays Wettbewerbsbeitrag "You Were Never Really Here", der ganz zum Schluß des Festivals vorgestellt wurde... weiter




Als Zeichner und Bildhauer Auguste Rodin steigert sich Vincent Lindon mit viel Elan in die Künstlerrolle hinein.  - © Katharina Sartena

Cannes

Sozialfall aus gutem Hause8

  • Vincent Lindon spielt oft Außenseiter der Gesellschaft. Diesmal aber legte er in Cannes Hand an den Künstler Auguste Rodin.

Cannes. Er ist der Mann für die groben, die gepeinigten Charaktere des französischen Kinos: Vincent Lindon, 57, spielt oft die Typen, die es sozial nicht so weit gebracht haben und auf der untersten Stufe der französischen Gesellschaft stehen. Erst im vergangenen Jahr war er für "La loi du marché" hier in Cannes als bester Schauspieler... weiter




Regieanweisungen von Michael Haneke an Jean-Louis Trintignant und Fantine Harduin beim Dreh von "Happy End". - © Wegafilm

Cannes

Die das Happy End vereiteln11

  • Michael Haneke hat in Cannes "Happy End" vorgestellt, der starke Momente hat, sich aber in zu viele Richtungen wagt.

Der hochformatige Videostream eines Smartphones: Eine Frau besorgt unter Anleitung der Sprechblasen auf dem Bildschirm die abendliche Toilette. Ein Hamster wird mit Tabletten vergiftet. "Happy End" erscheint in schlichten Lettern, dann die Ausdehnung des Bildes auf die gesamte Leinwand: Eine riesige Baugrube, geschäftiges Baggern, Hämmern... weiter




Jake Gyllenhaal mit Lily Collins. - © Katharina Sartena

Cannes

Vom Schwein ermahnt13

  • In Cannes hatte mit "Okja" der erste Kinospielfilm von Netflix Premiere.

Cannes. Es ist ja so: Normalerweise kommen Filme zunächst ins Kino, dann auf DVD und beim Streamingdienst des Vertrauens und schließlich ins Fernsehen. Bei "Okja", dem ersten Spielfilm von Netflix, der in Cannes im Wettbewerb läuft, ist das anders: Kino in den USA ja, in Frankreich nein... weiter




Netflix meets Cannes: Tilda Swinton in der Netflix-Produktion "Okja". - © Kimberly French/Netflix via AP

Cannes

Geht es ohne Hollywood?10

  • Beim Filmfestival in Cannes verordnet man sich zum 70er weniger Blockbuster und neue Regeln.

Cannes. Johnny Depp hat lieber in Paris gefeiert. Denn da fand am Sonntag, drei Tage vor der Eröffnung der 70. Filmfestspiele in Cannes, die Premiere des neuesten, fünften "Fluch der Karibik"-Films statt. In Disneyland Paris natürlich, da passt die Franchise-Produktion gut hin, und Miete muss das Studio Disney an sich selbst auch keine bezahlen... weiter




"Die Welt, in der wir leben, ist in einer gefährlichen Situation, weil die Ideen, die wir ‚neoliberal‘ nennen zu einer Katastrophe führen", sagt der britische Regisseur Ken Loach. - © apa/afp/Anne-Christine Poujoulat

Porträt

Nah am Puls der Zeit5

  • Ken Loach ist der Überraschungssieger von Cannes.
  • Dabei hat er einen sehr zeitgemäßen Film gedreht.

Cannes. Die Überraschung und die Rührung waren ihm anzusehen: Ken Loach ist ein Cannes-Routinier, der hier etliche seiner Filme uraufgeführt hat. Dass er für sein neuestes Werk "I, Daniel Blake" nun seine zweite Goldene Palme nach "The Wind that Shakes the Barley" (2006) bekommen würde, daran hat der 79-jährige Brite wohl nicht geglaubt... weiter




Nachlese 2016

Für die Würde7

  • Mit Ken Loach wurde ein Überraschungssieger gekürt. Was seinen Preisträgerfilm nicht weniger relevant macht.

Da sieht man wieder, wie weit Kritiker- und Jury-Meinungen auseinander liegen können: Beim 69. Filmfestival von Cannes hat fast keiner der in den letzten zwei Wochen von der Weltpresse favorisierten Filme einen Preis gewonnen, oder sagen wir: Den Preis gewonnen, den man ihm zugestanden hätte... weiter




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