• 22. November 2017

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Schlagwortsuche

Die Entscheidung, wer das Theater an der Wien künftig leiten soll, ist überfällig. - © Theater an der Wien/Paul Ott

Kulturpolitik

Warten auf die "Wunderwuzzis"8

  • Das Theater an der Wien und das Raimundtheater sind auf Chefsuche - noch immer.

Wien. Der Herbst 2020 markiert eine Wende in der Wiener Kulturszene. Mit diesem Zeitpunkt startet nicht nur Bogdan Roščić seine Direktion an der Staatsoper, auch im Theater an der Wien und am Raimundtheater beginnen neue Intendanzen... weiter




An den Söhnen und Töchtern interessiert: Gürbaca. - © Pipprich

Neuproduktion

Ein Wagner-Wagnis5

  • Das Theater an der Wien schmiedet den "Ring" neu - in drei statt vier Teilen.

Wien. (irr) Wirklich neu sind Ausschnitte aus dem "Ring des Nibelungen" am Theater an der Wien nicht: 1863 hat Richard Wagner hier selbst bei einem Konzert einige Kostproben jener Klänge gegeben, die er bis zum Jahr 1876 zum opulenten Opernvierteiler weiterentwickelt hat... weiter




Zwei verlorene Inseln: "Wozzeck" Florian Boesch, "Marie" Lise Lindstrom - © Werner Kmetitsch

Oper

Freie Sicht auf den Abgrund2

  • Musikalisch intensiv, szenisch karg: Alban Bergs "Wozzeck" im Theater an der Wien.

"Ja, wenn ich ein Herr wär‘, und hätt‘ einen Hut und eine Uhr und ein Augenglas und könnt‘ vornehm reden, ich wollte schon tugendhaft sein! Es muss was Schönes sein um die Tugend, Herr Hauptmann." Es ist einer der wenigen Momente, in denen in Wozzeck so etwas wie ein Funken Hoffnung aufblitzt... weiter




Mit Lederhose, Bungee-Seil, Wurfzelt und Wiener Schmäh brachte einzig "Papageno" Daniel Schmutzhard Farbe und Lebendigkeit in die kargen Bilder. - © Herwig Prammer

Opernkritik

Mit Flöte, ohne Zauber14

  • René Jacobs dirigiert eine zahme "Zauberflöte", Torsten Fischer liefert die karg-banalen Bilder dazu.

Die Schlange, vor der Tamino im ersten Bild flüchtet, ist eine Horde lüsterner Frauen. Die Vögel, die Papageno für die sternflammende Königin fängt: gefügig gemachte Frauen. Und auch die wilden Tiere, die der Prinz mit der Zauberflöte zähmt, sind überraschenderweise: sich willig räkelnde Frauen... weiter




Weiche Schale, harter Ego-Kern: Johan Reuter als Dichterfürst Gregor Mittenhofer. - © Werner Kmetitsch

Opernkritik

Meister und Marter4

  • Henzes "Elegie für junge Liebende": Ein Kunst-Thriller, mustergültig inszeniert und musiziert im Theater an der Wien.

Natürlich gibt es härtere Jobs. Kanalräumer zum Beispiel. Oder Bomben-Entschärfer. Dennoch: Die Arbeit eines Meisterdichters ist auch nicht ohne. Erstens hat er weder Stechuhr noch Chef, um Dienst von Freizeit zu unterscheiden - wobei sich Inspiration ohnedies meist im privaten Augenblick einstellt... weiter




Laura Aikin auf einem Probenfoto der "Elegie für junge Liebende". - © Werner Kmetitsch

Porträt

"Der amerikanische Traum lebt heute viel mehr in Europa"4

  • Die Opernsängerin Laura Aikin über US-Präsident Trump, Neue Musik und eine Henze-Premiere im Theater an der Wien.

Wien. Einen Monat ist es her, da übernahm Laura Aikin eine eher ungewöhnliche Rolle. Die US-Sopranistin, vor allem in Europa tätig und gefeiert, arbeitete einen Tag lang als Chauffeurin. Aber nicht für irgendwen. Aikin kutschierte eine Delegation ranghoher US-Demokraten durch ihre Wahlheimat Berlin... weiter




Schmiedet einen neuen, kürzeren "Ring": Intendant Geyer, hier mit Regisseur Keith Warner. - © apa/Hans Punz

Interview

"Die Wunderwuzzi-Diskussion ist absurd"1

  • Opernchef Roland Geyer über seine "Ring"-Trilogie, knappe Budgets und das Theater an der Wien nach seinem Abgang 2020.

Wien. Roland Geyer, seit 2006 Chef des Theaters an der Wien, hat die ehemalige Musicalbühne nicht nur zum neuen Opernhaus der Stadt aufgebaut - sondern zu einer internationalen Marke. Im Sommer 2020 verlässt er das Theater, der Posten ist derzeit ausgeschrieben... weiter




Beengt im Korsett der Staatsräson: Alexandra Deshorties. - © Herwig Prammer

Opernkritik

Die Nacht der rollenden Röcke

  • Im Theater an der Wien soll eine Rossini-Rarität punkten. Es gelingt aber nur einzelnen Sängern.

Glaubt man dem Programmheft, ist nicht weniger als ein "unbekanntes Schlüsselwerk" zu besichtigen: 1815 hat Gioachino Rossini, der Schnell- und Vielschreiber der italienischen Belcanto-Oper, seine erste Arbeit für das San-Carlo-Theater in Neapel verfasst; "Elisabetta" hieß sie und hatte tatsächlich einige Vorzüge: An die historische Elisabeth I... weiter




Ruh- und rastlos: Bo Skovhus als Peer Gynt, daneben Maria Bengtsson als Trollkönigstochter. - © Kmetitsch

Opernkritik

Bei den Konsum-Trollen9

  • Das Theater an der Wien zeigt Werner Egks Oper "Peer Gynt".

Still ist es geworden um den 1983 verstorbenen, im Dritten Reich wie in der Bonner Republik geschätzten Komponisten Werner Egk. Seine 1938 uraufgeführte zweite Oper "Peer Gynt" nach Henrik Ibsens gleichnamigem dramatischem Gedicht ist seit Freitag in einer in jeder Hinsicht gelungenen Inszenierung von Peter Konwitschny im Theater an der Wien zu... weiter




Vorsicht Troll! - Vor allem, wenn die Wesen der norwegischen Mythen als politische Botschafter unterwegs sind. - © fotolia/forcdan

Nationalsozialismus

Mit Handschlag von Hitler10

  • Werner Egks "Peer Gynt" wird im Theater an der Wien gezeigt - der "Führer" hat dem Komponisten zu der Oper gratuliert.

"Ich bin ganz begeistert und der Führer auch. Eine Neuentdeckung für uns beide", notiert Propagandaminister Joseph Goebbels am 1. Februar 1939 in seinem Tagebuch. Hitler war tatsächlich wie aus dem Häuschen gewesen. Er hatte den Komponisten nach einer Vorstellung in seine Loge in der Berliner Staatsoper gebeten und ihm mit Handschlag gratuliert... weiter




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