• 18. Dezember 2017

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Schlagwortsuche

Durch Buhrufe nur selten aus dem Konzept zu bringen: Claus Guth, derzeit wieder in Wien. - © Vukovits Martin / Verlagsgruppe News / picturedesk.com

Claus Guth

"Ich probier’das Gegenteil"

  • Regisseur Claus Guth über Oper, Tod - und einen Job als Intendant.

"Wiener Zeitung": Ist jemand wie Sie, der regelmäßig mit Neudeutungen bekannter Opern überrascht, gegen Buhrufe schon gewissermaßen imprägniert? Claus Guth: Das kann ich so pauschal nicht sagen. Manchmal erschreckt es mich, manchmal ärgert es mich. In anderen Fällen erwarte ich die Buhrufe, weil ich mir schon ausrechnen kann... weiter




Russen-Parodien mit Gogol: Natalia Ushakova als Poshlust, Otto Katzameier als Autor.

Oper

Nur der Kosakenchor fehlt

Womöglich sind Literaturwissenschaftler ja ein masochistisches Völkchen. Kafkas "Verschollener", Musils "Mann ohne Eigenschaften", Gogols "Tote Seelen": Wer derlei zu Meisterwerken erhebt, verschafft sich selbst endlose Sehnsuchtsqual, wohnt diesen Werken doch ein entscheidender Fabrikationsfehler inne: das fehlende Ende... weiter




Doppelter Gogol: Otto Katzameier (sitzend) und Martin Winkler (stehend) im Theater an der Wien.

Nikolai Gogol

Ritual der Verwandlung

  • Lera Auerbach über ihre Oper, die Kraft des Theaters und Zwölfton-Dinosaurier.

Wien. Manchmal erwächst künstlerische Bereicherung ausgerechnet aus einer Katastrophe: Im Fall von "Gogol" bestand diese in der krankheitsbedingten Absage von Hauptdarsteller Bo Skovhus. Nachdem die Hauptrolle der Oper, die das Theater an der Wien bei der Komponistin und Schriftstellerin Lera Auerbach in Auftrag gegeben hatte... weiter




Ein barock-amouröses Wirrnis: Adriana Kucerova gibt darin die Romilda. - © APA/HANS KLAUS TECHT

Oper

Ein König im Liebestaumel

Georg Friedrich Händels 40. Oper "Serse" war anno 1738 in London kein großer Erfolg mehr beschieden. Allzu sehr waren wohl die Kenner von der ungewohnten Mischung aus Ernst und Heiterkeit irritiert, wie sie doch einst in der venezianischen Oper gang und gäbe war... weiter




Theater an der Wien

Die Kammeroper ist gerettet - und bekommt Partner

  • Kulturausschuss stimmte Subvention zu.

Wien. Aufatmen an der Kammeroper: Das Wiener Haus, das zuletzt per Petition ums Überleben kämpfte, wird auch künftig Opern zeigen. Zwar wird es auf der finanziell gebeutelten Bühne heuer gar keine mehr zu sehen geben und 2012 wohl nur eine Eigenproduktion... weiter




Unschuldsengel oder Satansbrut? Eleanor Burke (Flora) und Teddy Favre-Gilly (Miles) in "The Turn of the Screw".

Theater an der Wien

Erst der kleine Tod, dann der große

"Hab’ keine Angst, es ist ja nur ein Film!" Als Kind dankt man für solche Beschwichtigungen. Nur als Kind? Tja, wer weiß: Vielleicht führte das Theater an der Wien nun Ähnliches im Schilde, als es im Schlussapplaus die Kulissen verschwinden und das Publikum in die nackte Bühnenweite starren ließ. Siehe da: alles nur Theater... weiter




Expressive Protagonistin: Schäfer.

Theater an der Wien

Alte Moderne im Doppelpack

"Keineswegs entzückt von dem Ästhetizismus dieses Werkes" zeigte sich Strawinski nach einem Konzert von Schönbergs "Pierrot Lunaire". Dass die hitzigen Streitigkeiten, wer von den beiden Granden denn nun der Modernere sei, mittlerweile abgekühlt sind, lässt sich auch daran ablesen... weiter




Robert Carsen in allen Gassen: Der Regisseur hat für die Oper Filme gedreht und sich erstmals um die Ausstattung gekümmert.

Theater an der Wien

Die Kraft der Unklarheit

  • Regisseur Robert Carsen über verklemmte Gouvernanten und den Zauber der Vieldeutigkeit.
  • Premiere von "The Turn of the Screw" am Mittwoch.

Wien.Eine Robert-Carsen-Regie im Theater an der Wien: Das ist ungefähr so überraschend wie die traditionelle Schnitzler-Präsenz in Reichenau. Aber auch dieser Robert Carsen ist ja eine Erfolgskonstante. Monteverdi, Mozart oder Poulenc an der Wien: Keine Opernepoche, die bei ihm nicht charismatisch Raum greift... weiter




Konzert

Ein nobler Mord

Eine junge Witwe begibt sich ins Feindeslager. Sie betört den Feldherrn, schlägt dem Schlafenden den Kopf ab und rettet so ihre Heimatstadt: Die biblische Erzählung von Judith und Holofernes hat immer wieder Künstler inspiriert... So auch Alessandro Scarlatti... weiter




Verzweifelt, aber stark: Danielle de Niese in der Rolle der Rodelinda. Foto: apa/Herbert Neubauer

Oper

Der Tyrannenmord im tristen Gemeindebau

Zuvorderst gilt der Dank Nikolaus Harnoncourt: Er stand nicht einfach am Pult seines Concentus Musicus Wien. Der Grandseigneur der heimischen Szene der historischen Aufführungspraxis lebte im Theater an der Wien zu analytischer Höchstform auf und verwirklichte mit Georg Friedrich Händels dreiaktiger Oper "Rodelinda" eines der spannungsreichsten... weiter




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