• 20. Januar 2018

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Schlagwortsuche

Weiche Schale, harter Ego-Kern: Johan Reuter als Dichterfürst Gregor Mittenhofer. - © Werner Kmetitsch

Opernkritik

Meister und Marter4

  • Henzes "Elegie für junge Liebende": Ein Kunst-Thriller, mustergültig inszeniert und musiziert im Theater an der Wien.

Natürlich gibt es härtere Jobs. Kanalräumer zum Beispiel. Oder Bomben-Entschärfer. Dennoch: Die Arbeit eines Meisterdichters ist auch nicht ohne. Erstens hat er weder Stechuhr noch Chef, um Dienst von Freizeit zu unterscheiden - wobei sich Inspiration ohnedies meist im privaten Augenblick einstellt... weiter




Laura Aikin auf einem Probenfoto der "Elegie für junge Liebende". - © Werner Kmetitsch

Porträt

"Der amerikanische Traum lebt heute viel mehr in Europa"4

  • Die Opernsängerin Laura Aikin über US-Präsident Trump, Neue Musik und eine Henze-Premiere im Theater an der Wien.

Wien. Einen Monat ist es her, da übernahm Laura Aikin eine eher ungewöhnliche Rolle. Die US-Sopranistin, vor allem in Europa tätig und gefeiert, arbeitete einen Tag lang als Chauffeurin. Aber nicht für irgendwen. Aikin kutschierte eine Delegation ranghoher US-Demokraten durch ihre Wahlheimat Berlin... weiter




Schmiedet einen neuen, kürzeren "Ring": Intendant Geyer, hier mit Regisseur Keith Warner. - © apa/Hans Punz

Interview

"Die Wunderwuzzi-Diskussion ist absurd"1

  • Opernchef Roland Geyer über seine "Ring"-Trilogie, knappe Budgets und das Theater an der Wien nach seinem Abgang 2020.

Wien. Roland Geyer, seit 2006 Chef des Theaters an der Wien, hat die ehemalige Musicalbühne nicht nur zum neuen Opernhaus der Stadt aufgebaut - sondern zu einer internationalen Marke. Im Sommer 2020 verlässt er das Theater, der Posten ist derzeit ausgeschrieben... weiter




Beengt im Korsett der Staatsräson: Alexandra Deshorties. - © Herwig Prammer

Opernkritik

Die Nacht der rollenden Röcke

  • Im Theater an der Wien soll eine Rossini-Rarität punkten. Es gelingt aber nur einzelnen Sängern.

Glaubt man dem Programmheft, ist nicht weniger als ein "unbekanntes Schlüsselwerk" zu besichtigen: 1815 hat Gioachino Rossini, der Schnell- und Vielschreiber der italienischen Belcanto-Oper, seine erste Arbeit für das San-Carlo-Theater in Neapel verfasst; "Elisabetta" hieß sie und hatte tatsächlich einige Vorzüge: An die historische Elisabeth I... weiter




Ruh- und rastlos: Bo Skovhus als Peer Gynt, daneben Maria Bengtsson als Trollkönigstochter. - © Kmetitsch

Opernkritik

Bei den Konsum-Trollen9

  • Das Theater an der Wien zeigt Werner Egks Oper "Peer Gynt".

Still ist es geworden um den 1983 verstorbenen, im Dritten Reich wie in der Bonner Republik geschätzten Komponisten Werner Egk. Seine 1938 uraufgeführte zweite Oper "Peer Gynt" nach Henrik Ibsens gleichnamigem dramatischem Gedicht ist seit Freitag in einer in jeder Hinsicht gelungenen Inszenierung von Peter Konwitschny im Theater an der Wien zu... weiter




Vorsicht Troll! - Vor allem, wenn die Wesen der norwegischen Mythen als politische Botschafter unterwegs sind. - © fotolia/forcdan

Nationalsozialismus

Mit Handschlag von Hitler10

  • Werner Egks "Peer Gynt" wird im Theater an der Wien gezeigt - der "Führer" hat dem Komponisten zu der Oper gratuliert.

"Ich bin ganz begeistert und der Führer auch. Eine Neuentdeckung für uns beide", notiert Propagandaminister Joseph Goebbels am 1. Februar 1939 in seinem Tagebuch. Hitler war tatsächlich wie aus dem Häuschen gewesen. Er hatte den Komponisten nach einer Vorstellung in seine Loge in der Berliner Staatsoper gebeten und ihm mit Handschlag gratuliert... weiter




Anna Prohaska als Titania. - © Monika Rittershaus

Oper

Um das Stück betrogen2

  • Die Neukonzeption von Purcells "Fairy Queen" im Theater an der Wien erweist sich als Teilerfolg.

Ein Blick hinter die Kulissen ist eine spannende Angelegenheit - aber auch eine gefährliche, gerade in der Kunst. Denn neben der Faszination für das Zusammenspiel der unsichtbaren Fäden und Abläufe neben und hinter dem Bühnenportal bedeutet ein Blick hinter den Vorhang gerade in der Oper immer eine Art Entzauberung... weiter




Lud ihren Käseverkäufer ein: Mariame Cl ment. - © Elisa Haberer

Theater an der Wien

"Hinter die Kulissen schauen"5

  • Mariame Clément inszeniert Purcells "The Fairy Queen" im Theater an der Wien - und damit ein seltsames Zwitterstück.

Wien. Als jüngst Bogdan Roščić zum Staatsoperndirektor ab 2020 nominiert wurde, verblüffte das nicht nur, weil der Gekürte ein Quereinsteiger ist. Roščić, Ex-Chef von Ö3 und Labelboss bei Sony Classical, diagnostizierte dem Opernbetrieb sogleich vor Pressevertretern ein Problem... weiter




Spielt mit der Rolle des Don Juan: Erwin Schrott - © Armin Bardel

Oper

Maßgeschneidert

  • "Don Giovanni" mit Erwin Schrott im Theater an der Wien.

Erwin Schrott und die Figur des Don Giovanni sind über die Jahre zusammengewachsen, in einander geflossen, mit einander verschmolzen. Und so passt auf der Bühne zwischen die beiden auch kein Blatt. Das Resultat, das sich am Samstag noch ein zweites Mal im Theater an der Wien überprüfen lässt: Schrott spielt die Rolle des ewigen Verführers nicht... weiter




Auch Publikumsliebling Domingo - mit Davinia Rodriguez - kann "Macbeth" an der Wien nicht retten.

Opernpremiere

Ein Tenor bleibt ein Tenor5

  • Intendant Roland Geyer scheitert an "Macbeth", dafür singt Plácido Domingo wieder an der Wien.

Es ist eine seltene, doch im Fall der Fälle durchaus philosophische Frage: Was macht ein in die Jahre kommender Tenor von Weltruhm, wenn die Stimme zwar noch strahlt und trägt, doch für die vollen Höhen die Kraft fehlt? Abgesehen davon, dass dieser Glücksfall an ewig jugendlicher Stimme selten vorkommt... weiter




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