• 19. Oktober 2017

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Schlagwortsuche

Prima le parole! Olivier, der Poet (Schmutzhard), im handfesten Kunststreit mit dem Tonsetzer Flamand (Behle, r.). - © Theater an der Wien/Prammer

Opernkritik

Kunstdebatte der Untoten3

  • Richard Strauss’ "Capriccio" im Theater an der Wien: Im Rahmen einer teils groben Regie brillieren Sänger und Orchester.

In einem der vielen, vielen kunstsinnigen Dialoge aus Richard Strauss’ "Capriccio" geht es um Jean-Philippe Rameau. Gräfin Madeleine, die Muse im Zentrum der Oper, hält den Barockkomponisten für genial. Allerdings: "Unmanierlich und roh war sein Wesen. Wenn ich dran denke, missfällt er mir gründlich... weiter




Eine Künstlerdebatte vor Kriegshelmen: Maria Bengtsson, Daniel Behle und Daniel Schmutzhard in der Neuproduktion von "Capriccio" im Theater an der Wien. - © Herwig Prammer

Opernpremiere

"Man wird süchtig danach"11

  • Dirigent Bertrand de Billy über die "Capriccio"-Premiere an der Wien und seine konfliktreiche Vergangenheit in der Stadt.

Wien. Wie viele Symphonien hat Beethoven geschrieben? Drei, besagt ein alter Witz: die Dritte, die Fünfte und die Neunte. Etwas Ähnliches könnte man über das Opernschaffen von Richard Strauss behaupten. Wohl war der Münchner ein emsiger Notenschreiber. Wirklich berühmt aber ist nur ein Drittel seiner 15 Titel geworden... weiter




"Will noch einmal etwas anderes tun": Intendant Roland Geyer, hier an der Seite von Regisseurin Lotte de Beer. - © apa/Robert Jäger

Nächste Saison

Hamlet auf Sinnsuche und Violetta als Selfie-Queen

  • Das Theater an der Wien bereichert auch die nächste Saison mit spannenden Novitäten und Opernraritäten; Roland Geyer verlässt das Haus 2020.

Wien. (irr) Zehn Jahre ist es her, dass das Theater an der Wien seinen Betrieb als städtisches Opernhaus aufgenommen hat - der Publikumszuspruch sei mittlerweile "überwältigend", jubelte Thomas Drozda bei der Spielplan-Präsentation am Freitag. Der Geschäftsführer der Vereinigten Bühnen Wien (VBW) lobte dabei aber nicht nur eine Auslastung von 97... weiter




Barocke Koloraturen am schicken Pool: Countertenor Jake Arditti als Nerone, umringt von schönen Bikini-Musen. - © Werner Kmetitsch

Oper

Die Heuchelei des Begehrens2

  • Das Theater an der Wien zeigt eine musikalisch kompakte und szenisch beschwingt humoristische Version von Händels Oper "Agrippina".

Auf dem Höhepunkt der turbulenten Intrigen und Gegenintrigen, der platten medialen Selbstinszenierung, der subtilen und plumpen Manipulation und der geheuchelten Treue- und Beileidbekundungen: ein Moment des Innehaltens. Der tapfere Ottone, Lebensretter des Imperators und mehrfaches Opfer sämtlicher listiger Strategien... weiter




Beeindruckend: John Osborn als präsenter Otello mit atemberaubend starker Höhe im Theater an der Wien. - © Werner Kmetitsch

Oper

Mitten unter uns1

  • Intensives Musiktheater mit problematischer Vorlage: Rossinis "Otello" im Theater an der Wien.

Auf den Spielplänen der Opernhäuser hat sich die Vertonung von Giuseppe Verdi ganz klar durchgesetzt. Das hat gute Gründe. Die "Otello"-Vertonung von Gioachino Rossini hat durchaus problematische Aspekte. Einerseits hat das Libretto seine Schwachstellen... weiter




Will Geschichten erzählen, die einen Teenager ebenso fesseln wie einen Opernkenner: Damiano Michieletto. - © Fabio Lovino

Interview

"Otello ist ein Trottel"6

  • Damiano Michieletto über seine neue Rossini-Inszenierung im Theater an der Wien, Disney-Filme und Regietheater.

Wien. Kaum ein Opernregisseur kletterte in den Vorjahren mehr Karrieresprossen hoch: Damiano Michieletto, 1975 geboren, ist zu einem der Erfolgreichsten seiner Zunft avanciert; und der Italiener hat auch in Österreich einen guten Namen, seit er 2012 mit Puccinis "Trittico" im Theater an der Wien brillierte und danach einen poetischen "Falstaff" in... weiter




Die "Goldene Operettenära" verdankte das Theater an der Wien seiner Direktorin Alexandrine von Schönerer. - © Bilder: Archiv

Alexander Girardi & Alexandrine von Schönerer

Komiker im Clinch mit Direktrice

  • Alexandrine von Schönerer bewies ihr Führungstalent im Wiedner-Theater.
  • Schauspieler Girardi löste 1896 eine Reform des "Irrengesetzes" aus.
  • Zur Orchideenfrage der Nro. 354.

Es ist ein gar denkwürdiges Stück Alt-Wien, das uns gegenwärtig so sonderbar zwischen den modernen Zinskasernen an der Wienzeile anguckt, ein interessantes Capitel Theatergeschichte hat sich in diesen alten Mauern abgespielt ..." - 1901 leiteten diese Zeilen einen Artikel zum 100. Geburtstag des Theaters im späteren 4... weiter




Teflonmann am Pranger: Tobias Moretti als kühler Mackie Messer. - © Monika Rittershaus

Opernkritik

Die Revue der deklamierenden Mörder2

  • "Die Dreigroschenoper" im Theater an der Wien: Ein gemischtes Ensemble liefert gemischte Ergebnisse.

Es sind offenbar nicht nur die gemeinsamen Militärjahre und die vielen Geldkuverts, die den Polizeichef Brown an den Schurken Mackie Messer binden. Wenn der Verbrecher-Hai gegen Ende im Netz der Behörden zappelt, wenn scheinbar sein letztes Stündchen geschlagen hat, dann wird der schneidige Sheriff plötzlich seltsam knieweich... weiter




Eine "Dreigroschenoper" , in die Nachkriegszeit gebeamt: Nina Bernsteiner als Polly Peachum. - © apa/Herbert Neubauer

Interview

"Die gleiche Wut wie heute"7

  • Regisseur Keith Warner über die neue "Dreigroschenoper" im Theater an der Wien. Premiere ist am Mittwoch.

Ein Stammgast ist er zwar nicht, mit Österreich aber gut vertraut: Keith Warner, 59-jähriger Regisseur, hat sich nicht nur die Weiten der Bregenzer Opernseebühne erschlossen (mit "Andrea Chénier", 2012); er hat sich auch im deutlich engeren Rahmen, nämlich im Theater an der Wien, einen Namen gemacht... weiter




Ruppiger Einzelgänger: Grimes (Joseph Kaiser) wirbelt hübschen Gehilfen (Gieorgij Puchalski) über die Bühne. - © Monika Rittershaus/apa

Opernkritik

Schiffbruch mit Lustknaben9

  • "Peter Grimes" im Theater an der Wien: ein packendes Hörabenteuer mit betont schwuler, aggressiver Bewegungsregie.

Das nächste Opfer ist bereits gefunden: Kaum hat die Dorfgemeinde Peter Grimes in den Tod getrieben, wird auch schon dessen einziger Freund aufs Korn genommen. Eine Taschenlampe leuchtet Kapitän Balstrode grell ins Gesicht - genauso, wie dies drei Opernstunden davor Grimes, dem ruppigen Fischer, geschah, als dessen Lehrbub den Tod fand... weiter




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