• 17. Dezember 2017

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Wiener Festwochen

Neue Dramaturgen für die Festwochen

Wien. Tomas Zierhofer-Kin, 48, krempelte die diesjährigen Wiener Festwochen um. Das Ergebnis, ein etwas disparates Gesamtprogramm aus viel Performance und Theorie, wurde in den Feuilletons ziemlich flächendeckend verrissen. Auch beim Publikum kam die Neuausrichtung nur bedingt an... weiter




Wiener Festwochen

Wurm tot, aber glücklich6

  • "Battlefield", ein Stück Hindu-Mythos von Peter Brook.

Nur vier Darsteller und kaum Aktion auf der größten Festwochen-Bühne in der Hofreithalle. Für viele Gäste eine Enttäuschung. So wenig großes internationales Theater wie heuer fand sich noch nie im Programm. Peter Brook: die letzte Chance. Doch der englische Großmeister in Paris wollte nicht mehr das "Mahabharata" nacherzählen wie 1985 in Avignon... weiter




Theaterkritik

Anus anum amat6

Drei junge Frauen, vier junge Männer gebückt im Kreis gehend oder kriechend, jede oder jeder mit einem Finger im Hintern des Vordermanns beziehungsweise der Vorderfrau. Ein Zirkelspektakel: Anus anum amat. Eine Stunde lang gleitet das hüllenlose, doch theoriebefrachtete Aggregat über den Betonboden... weiter




Performative Versuchsanordnungen mündeten in einen Einheitsbrei. Oben: Szene aus "Die selbsternannte Aristokratie", links: "Ishvara", rechts: "Mondparsifal Alpha 1-8". - © N. Wagner-Strauss, Zhang Yan, Jan Bauer

Festwochenbilanz

Getrübte Beziehungen23

  • Am Wochenende enden die Wiener Festwochen. Vier Gründe, weshalb das Publikum enttäuscht wurde.

Die Beziehung zwischen den Wiener Festwochen und dem Wiener Theaterpublikum ist im Grunde stabil; sie basiert auf einem über Jahrzehnte hinweg gewachsenen Vertrauensverhältnis. Auch wenn es in dieser Verbindung immer wieder zu kleineren oder größeren atmosphärischen Störungen kam... weiter




Theaterkritik

Springball und Prellbock

  • Tanzgastspiel aus Brasilien bei den Festwochen.

Unglaublich: Der trainierte Männerkörper als Wurfgeschoss, Prellbock, Sprungfeder, Drillbohrer, Springball, Pfitschepfeil, Fangkorb. Dagegen verblassen Stuntmen in Kung-Fu-Thrillern und in "Planet der Affen" als müde Brüder. Der Brasilianer Bruno Beltrao steuert mit seinem "Grupo de Rua" auf Grenzen menschenmöglicher Bewegungs-Artistik zu... weiter




Volkstheater - © Alexi Pelekanos / Volkstheater

Wiener Festwochen

Der Schlepper wird gekreuzigt17

  • Wiener Festwochen auf Spurensuche im Volkstheater: "Traiskirchen. Das Musical"

Ein Blinder mit Stock tappt auf die Bühne. Ein Mensch wie ein Koffer rollt herein. Vater, Mutter, Baby erinnern an die Hl. Familie auf der Flucht nach Ägypten. Eine Schwangere. Ein Zitterer. 43 Mitspieler rücken ins Bühnenlicht, fügen sich zum Ensemble "Die Schweigende Mehrheit". Sie entwickeln aus dem eigenen Typ Komik... weiter




Die Verbrechen der Europäer an Afrika thematisiert die Performance "Nathi. Aha. Sasa" mit Nelisiwe Xaba (im Bild) bei den Wiener Festwochen. - © Mocke J van Veuren

Theaterkritik

Alte Verbrechen, neues Sakrileg4

  • Performerinnen aus Subsahara-Afrika bei den Festwochen: "Uns. Hier. Jetzt".

"Europäer sind Verbrecher." "Deutsche, am Ende werdet ihr ausgelöscht." "Wir sind dafür, Menschen zu schlachten." Vom Fall der Bastion Deutsch-Ostafrika im Ersten Weltkrieg erzählen Mutmachlieder der Ruga-Ruga genannten einheimischen Söldner, die für London oder Berlin kämpften - und gegen ihre eigene Not... weiter




Theaterkritik

Syrien, dieses surrealistische Land1

Keck spielt der Titel von "Während ich wartete" auf die Hollywood-Koma-Komödie "Während du schliefst" mit Sandra Bullock an. Ein Trick, um die Geschichte einer syrischen Familie im Krieg der Erwartungshaltung des schwermütigen Krisentheaters zu entreißen... weiter




Holly Herndons Schnittstellenmusik mit Vokalensemble. - © Perez

Wiener Festwochen

Tomorrowness und Computerliebe6

  • Seit Mittwoch findet die "Hyperreality"-Clubschiene der Wiener Festwochen statt.

Tomas Zierhofer-Kin ist mit Veranstaltungsorten abseits der Kernzone bekanntlich vertraut. Als künstlerischer Leiter des Donaufestivals hatte er zwölf Jahre lang Zeit, dem idyllischen und nächtens im Regelfall toten Krems in trostlosen Mehrzweckhallen mit Schnitzelsemmerlanschluss oder im Programmheft mit vielen Fremdwörtern beizubringen... weiter




Romeo Castelluccis "Democracy in America" ist bis Freitag im Volkstheater zu sehen.  - © Guido Mencari

Wiener Festwochen

Wüstenschlangen1

  • Romeo Castellucci fällt in seinem Festwochen-Gastspiel zur Demokratie in Amerika nur wenig ein.

Es sind die großen Themen, die den Theatermacher Romeo Castellucci beschäftigen. Die blinde Verzweiflung eines Sprösslings angesichts sturzbachartiger Diarrhö-Anfälle des pflegebedürftigen Vaters verhandelte "Über das Konzept des Angesichts von Gottes Sohn" (2011); eine Wachkomapatientin spielte eine tragende Rolle in der Oper "Orfeo ed Euridice"... weiter




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