• 18. Oktober 2017

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Ein Selbstporträt Raffaels (1506), des Ausnahmekünstlers der Hochrenaissance. - © Galleria degli Uffizi, Florenz

Ausstellungskritik

Der Meister des Raumes2

  • Die Albertina zeigt eine prunkvolle wie prominent bestückte Ausstellung über den Hochrenaissance-Meister Raffael.

Im 20. Jahrhundert hatte es Raffaelo Santi (1483-1520) schwer, außerhalb der Spezialistenwelt der Kunstgeschichte, die vor allem seine virtuosen Zeichnungen und für die Theorie so gut nutzbaren ausgewogenen Kompositionen schätzt, vom Publikum so geliebt zu werden, wie sein großer Nachruhm es eigentlich verlangte... weiter




Der Esel scheint bei Bruegel gelehriger als manch einer der Schüler. - © Kupferstichkabinett Berlin

Ausstellungskritik

Gaffer und Gierhälse7

  • Die Albertina zeigt mit "Bruegel. Das Zeichnen der Welt" die Filetstücke ihrer Sammlung.

Bald 450 Jahre tot, hat Pieter Bruegel nichts an Aktualität eingebüßt, auch wenn seine oft grotesken Sujets nicht sofort entschlüsselt werden können. Aber wenn große Fische kleinere fressen, ist uns die frühkapitalistische Metropole Antwerpen, in der er seine frühen Jahre ab 1545 verbrachte, sehr nahe... weiter




Sigmar Polke, Ohne Titel, 1999 (Ausschnitt). - © The Estate of Sigmar Polke, Köln

Kunst

Kein Kanon und keine Quote

  • Die Albertina zeigt auf zwei Ebenen die Neuankäufe der Ära Schröder mit der Aufforderung "Look!".

Was als Neuerwerbung gilt - immerhin 10.000 Werke in 18 Jahren -, sind zum Großteil Schenkungen von Privaten und den Künstlern selbst, das betrifft vor allem Gemälde wie von Georg Baselitz, Arnulf Rainer oder Gottfried Helnwein, die in der nun nicht mehr als Graphische Sammlung, sondern als Museum geltenden Albertina Aufbewahrung finden... weiter




Lisl Pongers "Xenographische Ansichten" widersprechen gezielt der Fremdenfeindlichkeit: "Die Brasilianerin. Was morgen ist, das ist egal" mit Christine Hochsteiner. - © Charim Galerie

Ausstellungskritik

Spinnennetz am Dachrand

  • Die Albertina präsentiert die Wendejahre 1970-2000 für die Fotografie in Österreich.

Politisch sind in der Zeit zwischen 1970 und 2000 in Österreich vor allem der Fall des "Eisernen Vorhangs" 1989 und die Debatte um die nationalsozialistische Vergangenheit in der Fotografie von Bedeutung, aber auch die Gründung von Institutionen wie Fotohof in Salzburg oder Camera Austria in Graz... weiter




Ein Kuss vor dem Kuss: Gustav Klimts "Der Kuss" zählt zu den beliebtesten Foto-Motiven im Belvedere. Daher gibt es auch eine eigene Selfie-Station - mit einer Replik des Meisterwerkes. - © afp/Dieter Nagl

Fotografieren im Musem

"Wir glauben nicht an Copyrights"5

  • Fotografieren im Museum: Die Palette reicht vom absoluten Verbot bis zur freien Nutzung der digitalen Bilder.

"Was im Zeitalter der technischen Reproduzierbarkeit des Kunstwerks verkümmert, das ist seine Aura." Walter Benjamin Die bildliche Dokumentation des eigenen Alltags ist für viele selbstverständlich geworden. Das hat die Art verändert, wie wir die Welt wahrnehmen - mitunter durch den suchenden Blick für das nächste Foto-Motiv... weiter




Sammlung Essl

Albertina-Kurator tritt zurück

Wien.Die Übernahme der Sammlung Essl durch die Albertina als Dauerleihgabe scheint nicht jeder im Kuratorium des Museums zu befürworten. Laut "profil" hat Kuratoriumsmitglied Günther Havranek am 3. April bei Kanzleramts- und Kulturminister Thomas Drozda den sofortigen Rücktritt aus dem Kuratorium der Albertina als Konsequenz der Einigung... weiter




Aus Eduard Angelis Bild einer Kirche sind die Menschen verschwunden, das Gebäude ersteht wie aus dem Nebel der Erinnerung. - © Albertina

Ausstellungskritik

Stille Zeugen im Wind

  • Die Albertina präsentiert in der Basteihalle eine große Retrospektive von Eduard Angeli.

Seit seinem Studium bei Robin Christian Andersen an der Wiener Akademie beschäftigt sich Eduard Angeli (Wiener des Jahrgangs 1942) mit einem virtuosen Wechselspiel zwischen Grafik und Malerei. Pastellkreide und Kohle wechseln mit Acryl und Ölmalerei. Erzählt wird nicht in den monumentalen Formaten - oder nur andeutungsweise: Relikte menschlicher... weiter




Expressiv: Hugo Erfurth, Clotilde von Sacharoff, um 1928. - © Albertina

Ausstellung

Vom Muskel zum Gesicht2

  • "Acting for the Camera": Die Albertina zeigt das Zusammenspiel von Fotograf und Porträtierten.

Viel Aktion ist da nicht. Aber viel Aktion konnte auch gar nicht sein. Auf jener Daguerreotypie, die den Bildhauer Hans Gasser bei der Arbeit zeigt. Das Foto stammt aus den 1850er Jahren, es zeigt ihn mit seinen Werkstattgehilfen, er hält den Meißel an eine Statue... weiter




Im "sitzenden Paar" zeigt Egon Schiele die Einsamkeit in einer Beziehung - ist Liebe überhaupt noch möglich? - © Albertina

Ausstellungskritik

Der Mensch an sich7

  • Die Provokation liegt in der Verweigerung der Provokation: Neudeutung des Werks von Egon Schiele in der Albertina.

Das Bild zeigt auf den ersten Blick ein sitzendes Paar. Die Frau umarmt den Mann von hinten. Sie will seinen Körper an ihrem Körper spüren. Ihr Gesicht widerspiegelt Hingabe, auch Liebe. Der zweite Blick aber muss dem Mann gelten. Wie eine Gliederpuppe hängt er in den Armen der Frau. Sein Gesicht ist so hölzern wie seine Haltung... weiter




Sprachen von einer Win-win-Situation: Klaus Albrecht Schröder, Thomas Drozda und Karlheinz Essl. - © apa/Roland Schlager

Sammlung Essl

Neu aufgehoben

  • Die Sammlung Essl geht als Dauerleihgabe an die Albertina, neuer Standort ist das Künstlerhaus.

"Private Sammlungen können nur in staatlichen Museen überleben", hat Klaus Albrecht Schröder einmal gesagt. Nur folgerichtig, dass am Donnerstag "seinem" staatlichen Museum die Sammlung Essl übergeben wurde: Die Albertina Wien übernimmt die Kunstsammlung als Dauerleihgabe, vorerst bis 2044... weiter




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