• 13. Dezember 2017

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Schlagwortsuche

On the road to nowhere: (v.l.) Thomas Frank, Evi Kehrstephan und Christoph Theussl. - © www.lupispuma.com/Volkstheater

Theaterkritik

Triste Gaudi4

  • "Der Lechner Edi schaut ins Paradies" von Jura Soyfer für Wiens Außenbezirke.

Wer hat dem Edi in der Schuhfabrik die Arbeit genommen? Der junge Dichter Jura Soyfer, Wiener Kommunist, 1939 im KZ Buchwald umgekommen, machte sich 1936 in der humoristisch-traurigen Brettlnummer "Der Lechner Edi schaut ins Paradies" recht unpolitisch auf Ursachensuche. Die Maschine dezimiert die Handarbeit... weiter




Tilgt Wörter: Winston Smith (Rainer Galke, M.). - © lupispuma/Volkstheater

Theaterkritik

Überwachung in der Almhütte

  • Ein Wiederbelebungsversuch im Volkstheater: "1984" von George Orwell.

George Orwells "1984", ein Roman aus den ersten Nachkriegsjahren, gespeist aus Berichten von Hitler- und Stalinopfern, wurde zweimal groß verfilmt und blieb als Ziffern-Chiffre für einen totalen, im Kalten Krieg dann naturgemäß kommunistischen Überwachungsstaat in liberale Hirne eingeschrieben... weiter




Katharina Klar und Sebastian Pass bei der Premiere von "1984" im Volkstheater. - © APAweb / Herbert Neubauer

Volkstheater

Überwachung in der Almhütte14

  • Am Volkstheater wird derzeit versucht "1984" von George Orwell wiederzubeleben.

George Orwells "1984", ein Roman aus den ersten Nachkriegsjahren, gespeist aus Berichten von Hitler- und Stalinopfern, wurde zweimal groß verfilmt und blieb als Ziffern-Chiffre für einen totalen, im Kalten Krieg dann naturgemäß kommunistischen Überwachungsstaat in liberale Hirne eingeschrieben... weiter




Wie schön wäre "Wien ohne Wiener", überlegte Georg Kreisler - seine bösen Skurrilitäten zeigt das Volkstheater. - © lupispuma

Theaterkritik

Daheim und nicht zuhause18

  • Georg-Kreisler-Liederabend im Volkstheater mit Habjan-Puppen und Franui.

Ein Satz, der noch heute tröstet oder deprimiert: "Wien bleibt Wien." Gegen den Druck des Faktischen im Rathaus, Rundfunk, Gemeindebau wucherten in den späten Fünfzigern, halben Sechzigern Künstler-Phantasien voll lähmender Melancholie, makabrem Witz, aggressiver Ironie oder gebremster Wut... weiter




Theaterkritik

Chaos im Sprachstrudel

  • Karrieren ohne Moral: "Extremophil" im Volx Margareten.

Drei Menschen sitzen auf einem Gerüst, sie kehren dem Publikum den Rücken zu, sie zischen und brummen, sie beginnen, ein entropisches Wörterwirrwarr anzustimmen. Erst nach und nach lassen sich ein paar Sätze entwirren in dem Sprachstrudel. Schließlich aber reinigt sich das Chaos und die Schauspieler sprechen nicht mehr durcheinander... weiter




Wann endlich ist Krieg? - Rainer Galke und Henriette Thimig in "Iphigenie in Aulis". - © www.lupispuma.com/Volkstheater

Theaterkritik

Ein kalter Wind bläst

  • Zwischen Menschheitsepos und Betroffenheitskitsch: Anna Badora inszeniert im Volkstheater "Iphigenie in Aulis" und "Occident Express".

Und dann kommt zur alten Frau aus Mossul, die nicht müde wird, ihre grauen Haare zu betonen, auch noch das siebenjährige Kind, das durch den vermuteten Minengürtel nach vorne an die Grenze geschickt wird: Hausherrin Anna Badora haut mit dem moralischen Holzhammer zu und inszeniert im Volkstheater Stefano Massinis "Occident Express" als... weiter




Volkstheater

Volkstheater zeigt Premieren von Euripides bis Bowie

Wien. "Das Spiel ist unser Geschäft, die Fiktion unser Privileg", sagt Anna Badora. In der Spielzeit 2017/18 nutzt man diese Zutaten am Volkstheater wieder, um "die relevanten politischen Themen unserer Zeit ins Visier" zu nehmen, wie die Direktorin am Donnerstag bei der Saison-Pressekonferenz ankündigte... weiter




Noch im alten Schnürboden: (v.l.) Thomas Drozda, Anna Badora, Andreas Mailath-Pokorny, Cay-Stefan Urbanek. - © apa/H. Punz

Generalsanierung

"Permanenter Ausnahmezustand"2

  • Volkstheater-Sanierung auf Schiene: Umbau von Mai bis Oktober 2018.

Wien. Für das Volkstheater heißt es kommendes Jahr: Alles neu macht der Mai. Dann beginnt die Intensivphase der Generalsanierung des Hauses, die rund sechs Monate dauern wird. Insgesamt sind dafür 27,5 Millionen Euro veranschlagt, wovon jeweils zwölf Millionen Euro von Bund und Stadt zugeschossen werden... weiter




- © Alexi Pelekanos/Volkstheater

Theaterkritik

Betreuter Theaterspaß4

  • Im "Jungen Volkstheater" wird nach Wünschen gefragt.

30 mehrheitlich Minderjährige fordern im Sprechchor vom Innenminister den Stopp der Gesetzgebungsaktion: "Wir wollen demonstrieren, wo wir wollen!" Doch "die da oben" antworten nicht. Ein Mädchen will in Wien alle Politiker am Morgen in der U6 sehen, ein zweites wünscht sich "einen FKK-Strand nur für Frauen"... weiter




Ruinen von Jerusalem oder Aleppo: Steffi Krautz als Sittah, Gábor Biedermann als Sultan Saladin. - © APAweb, Robert Jäger

Kritik

Das zweite Ich als Puppe9

  • "Nathan der Weise" von Lessing im Volkstheater als Jubiläumsfest

Wird ein neues Theater eröffnet, will eine neue Ära beginnen, wird gerne Lessings "Nathan der Weise" als hehres Bekenntnis vorausgeschickt. Schon seit 200 Jahren. Doch kein Direktionswechsel, sondern das 300-Jahr-Jubiläum der "modernen" Freimaurerei empfahl dem Volkstheater... weiter




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