• 24. Oktober 2017

  • RSS abonnieren
  • Wiener Zeitung auf Facebook
  • Auf Twitter verfolgen
  • Wiener Zeitung auf Google+
  • Apple App Store
  • Google Play Store

Sie sind hier:



Schlagwortsuche

Frühzeit der Antike: Die mykenische Kultur, zu der Kykladen und Minoer zählten, brachte kunstvolle Schätze hervor, wie das Fresko einer Tänzerin aus 1600-1450 v. Chr. auf Knossos.

Geschichte

Bauern brachten das Licht14

  • Genetiker gewannen überraschende Erkenntnisse - die griechische Kultur entwickelte sich aus sich selbst heraus.

Mauern, gefügt aus schweren Steinquadern, Wände, geschmückt mit Malerei in perfekten Proportionen - die Kultur der Mykener. Die Kultur der Minoer: verwandt und ganz anders zugleich. Der Stierkult prägt die Darstellungen, die Bildnisse der Frauen sind erotisch aufgeladen, selbst an der Art des Mauerwerks erkennt man die Verfeinerung des Geschmacks... weiter




Heroische Inszenierung dominiert bei Russlands Gedenktagen und nun auch in den Schul-Geschichtsbüchern. - © reu/Bolshoy

Russland

Verordnete Geschichte6

  • Putin hat die Geschichte politisch instrumentalisiert. Nun sollen Lehrer die Erinnerungspolitik im Unterricht verankern.

Moskau. Die patriotische Inszenierung des Zweiten Weltkrieges ist zu einem wichtigen Element der russischen Politik geworden. Traditionell wird das Ende des Zweiten Weltkrieges als "Tag des Sieges" im Mai im ganzen Land mit großem Pomp gefeiert. Zuletzt wurde auch der Militärpark "Patriot" vom russischen Verteidigungsministerium nahe Moskau... weiter




Brand des Justizpalastes in Wien, aufgenommen 1927. - © Imagno / picturedesk.com

1927

Vor 90 Jahren brannte der Justizpalast20

  • Am 15. Juli 1927 steckten Arbeiter den Justizpalast in Brand - als Folge des Schattendorf-Prozesses.

Wien. Am 15. Juli vor 90 Jahren steckten aufgebrachte Arbeiter den Wiener Justizpalast in Brand. Grund war ein Freispruch rechter Frontkämpfer, die im Jänner im burgenländischen Schattendorf sozialdemokratische Schutzbündler erschossen hatten. Die Unruhen wurden von der Polizei gewaltsam beendet... weiter




Madame de Staël (1766-1817). - © Ullsteinbild-Heritage Images/Fine Art Images

Literatur

Scharfsinn und Sentiment5

  • Die Schriftstellerin und Literaturtheoretikerin Germaine de Staël wirkte auch in die Politik hinein. Am 14. Juli, Frankreichs Nationalfeiertag, jährt sich ihr Todestag zum 200. Mal.

Wie jedes Jahr am 14. Juli begeht Frankreich auch heuer wieder den Nationalfeiertag. Ein Tag, der an ein hochsymbolisches Ereignis der Französischen Revolution, den Sturm auf die Bastille, erinnert, an den Kampf gegen den Absolutismus - und die Geburt der Nation... weiter




Reiter bei den Ritterspielen in Kaltenberg in Bayern, die für eine besonders authentische Darstellung bekannt sind. - © Reuters/Alexandra Beier

Mittelalter

Eine finstere Epoche? Nicht überall9

  • Wie düster war das Mittelalter wirklich? Und wie authentisch kann man sich dem Thema eigentlich im 21. Jahrhundert nähern? Eine Historikerin, ein Organisator von Mittelalterfesten und ein Ritterdarsteller geben Antwort.

Das Mittelalter: eine finstere Epoche zwischen Antike und Neuzeit, in der Hochkulturen mit der Völkerwanderung untergingen und erst viel später wieder aufblühten. "Dark Ages", wie der Engländer sagt, wenn er vor allem das Frühmittelalter meint. Aber stimmt das überhaupt? War das Mittelalter wirklich so finster... weiter




Von 1711 bis 1806 sind nun 6.229 Personen in 1.085 Ämtern systematisch erfasst, nur ein Prozent davon war weiblich. - © Wikipedia/gemeinfrei

Geschichte

Personal am Wiener Hof in Datenbank11

  • Vom Abwäscher zur Zwergin werden erstmals fast lückenlos über 6000 Personen und Ämter erfasst.

Wien. Von A wie Abwaschjunge bis Z wie Zwergin haben Forscher der Universität Wien erstmals fast lückenlos das Personal des Wiener Hofs des 18. Jahrhunderts erschlossen. Die Datenbank umfasst mehr als 6.000 Personen und über 1.000 Ämter, wie der Wissenschaftsfonds FWF, der das Projekt gefördert hat, in einer Aussendung mitteilte... weiter




Glossen

Sklaven und Freie1

Unglaubliche 10.000 Menschen an einem einzigen Tag - so viele Sklaven seien, dem antiken Geographen Strabo zufolge, auf der Ägäisinsel Delos verkauft worden. Mag diese Zahl auch ein wenig übertrieben sein, so macht sie doch deutlich, welche Ausmaße die Sklaverei um Christi Geburt angenommen hatte... weiter




Das Parlament in den frühen 1940er Jahren. - © Unbearbeiteter Originalscan von Martin Krist

Wien

Weil noch lange nicht alles gesagt ist12

  • "Nationalsozialismus in Wien" heißt ein neuer Band, der das dunkle Kapitel der Geschichte leicht verständlich, aber dennoch sehr differenziert und facettenreich darstellt.

Wien. Vermittlung ist eines der Zauberworte, wenn es darum geht, Jugendlichen schwierige Sachverhalte anschaulich näher zu bringen. Je nach gewähltem Ansatz oder Umsetzung gelingt das einmal besser, einmal schlechter. Nicht jeder ist für jedes Thema zu begeistern... weiter




Maria Theresia

Politik bei offenem Fenster10

  • Von 33 Habsburgern, die Österreich regierten, war Maria Theresia die einzige Frau. Bis heute erfährt sie höchste Wertschätzung.

Am 20. Oktober 1740 starb mit Kaiser Karl VI. der letzte männliche Habsburger, 40 Jahre nach dem letzten spanischen. Erbin ist seine ältere Tochter Maria Theresia. Der 1703 vom Vater Leopold I. als Erbe Spaniens bestimmte Karl musste nach dem Tod seines älteren Bruders Joseph I., dem Erben der österreichischen Länder, diese 1711 rasch übernehmen... weiter




Bücher

Nur der Staat kann es meistern

  • Der Historiker Edgar Wolfrum überblickt das 20. Jahrhundert.

Originalität ist gefragt, wenn Historiker zum großen Panoramablick auf ein Jahrhundert ansetzen. Der Heidelberger Zeitgeschichte-Ordinarius Edgar Wolfrum bezieht diese Originalität aus dem Zeitraffer: Er erzählt seine Geschichte des 20. Jahrhunderts stückweise, in knapp zusammengefassten Essays, temporeich. Dem Leser benimmt er dabei fast den Atem... weiter




zurück zu Schlagwortsuche


Werbung




Werbung