• 16. Dezember 2017

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Glossen

Sklaven und Freie1

Unglaubliche 10.000 Menschen an einem einzigen Tag - so viele Sklaven seien, dem antiken Geographen Strabo zufolge, auf der Ägäisinsel Delos verkauft worden. Mag diese Zahl auch ein wenig übertrieben sein, so macht sie doch deutlich, welche Ausmaße die Sklaverei um Christi Geburt angenommen hatte... weiter




Das Parlament in den frühen 1940er Jahren. - © Unbearbeiteter Originalscan von Martin Krist

Wien

Weil noch lange nicht alles gesagt ist12

  • "Nationalsozialismus in Wien" heißt ein neuer Band, der das dunkle Kapitel der Geschichte leicht verständlich, aber dennoch sehr differenziert und facettenreich darstellt.

Wien. Vermittlung ist eines der Zauberworte, wenn es darum geht, Jugendlichen schwierige Sachverhalte anschaulich näher zu bringen. Je nach gewähltem Ansatz oder Umsetzung gelingt das einmal besser, einmal schlechter. Nicht jeder ist für jedes Thema zu begeistern... weiter




Maria Theresia

Politik bei offenem Fenster10

  • Von 33 Habsburgern, die Österreich regierten, war Maria Theresia die einzige Frau. Bis heute erfährt sie höchste Wertschätzung.

Am 20. Oktober 1740 starb mit Kaiser Karl VI. der letzte männliche Habsburger, 40 Jahre nach dem letzten spanischen. Erbin ist seine ältere Tochter Maria Theresia. Der 1703 vom Vater Leopold I. als Erbe Spaniens bestimmte Karl musste nach dem Tod seines älteren Bruders Joseph I., dem Erben der österreichischen Länder, diese 1711 rasch übernehmen... weiter




Bücher

Nur der Staat kann es meistern

  • Der Historiker Edgar Wolfrum überblickt das 20. Jahrhundert.

Originalität ist gefragt, wenn Historiker zum großen Panoramablick auf ein Jahrhundert ansetzen. Der Heidelberger Zeitgeschichte-Ordinarius Edgar Wolfrum bezieht diese Originalität aus dem Zeitraffer: Er erzählt seine Geschichte des 20. Jahrhunderts stückweise, in knapp zusammengefassten Essays, temporeich. Dem Leser benimmt er dabei fast den Atem... weiter




Apachen-Scout auf dem Rücken eines Pferdes, um 1906. - © Smith Collection/Gado/Getty Images

Indianer

Vom Wunsch, Winnetou zu sein12

  • Die Apachen-Indianer waren keine Friedensengel, wie uns der romantische Karl-May-Held glauben machen wollte. Historische Zeugnisse zeigen Bilder eines kriegerischen, mitunter auch grausamen Stammes.

Franz Kafka veröffentlichte vor mehr als hundert Jahren einige kleinere Texte, die er sorgfältig auswählte, darunter den aus nur einem Satz bestehenden "Wunsch, Indianer zu werden". Dieser Titel inspirierte viel später (1994) Peter Henisch zu einem ganzen Buch... weiter




Der Anfang vom Ende der Junta: Im November 1973 besetzten protestierende Studenten das Athener Polytechnikum.

Griechenland

Ein Land im Gips21

  • Am 21. April 1967 errichtete das Militär in Griechenland mit Hilfe der CIA ein Terrorregime.

Am Ende stand die Farce: Diktator Georgios Papadopoulos, selbsternannter Retter von "Vaterland, Wirtschaft und Familie", weigerte sich, die Verantwortung für eine siebenjährige Terrorherrschaft zu übernehmen. "Ich werde nur der Geschichte und dem griechischen Volk antworten"... weiter




10 Jahre Ignaz Lieben Gesellschaft

Geschichte und Zukunft heimischer Wissenschaften

Wien. (est) Den heurigen Ignaz L. Lieben-Preis der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) erhielt der ungarische Komplexitätsforscher Illes Farkas. Die älteste Auszeichnung der ÖAW für herausragende Forschung ist mit 34.000 Euro dotiert und wurde im Februar vergeben... weiter




Es wird wieder gedampft: Am Sonntag ist Saisoneröffnung im Strasshofer Eisenbahnmuseum, jenes in Schwechat sperrt am 1. Mai wieder auf. J. Ziegler

Eisenbahn

Mit Volldampf zurück in die Kindheit3

  • Mit dem Frühling öffnet auch wieder das Eisenbahnmuseum. Und Nostalgiezüge erleben eine kleine Renaissance.

Wien/Strasshof. "Lola, die große Dampflok, ist alt, wie jeder weiß. Lola, die große Dampflok, steht auf dem letzten Gleis. Die E-Loks brausen flott vorbei, sie lachen alle sehr, rufen: ‚Altes Dampfgespenst, keiner braucht dich mehr!‘ Lola macht das gar nichts aus, weil schon bald der Sonntag naht... weiter




- © Peter M. Hoffmann

Römische Verträge

Gestritten wurde in Europa immer4

  • Den Römischen Verträgen 1957 ging eine tiefe Krise voraus. Vor 60 Jahren war sozialpolitische Harmonisierung ein Ziel.

Rom/Wien. Mit Verklärung wird des 25. März 1957 gedacht, als sechs Länder die Römischen Verträge unterzeichneten und damit die heutige Europäische Union gründeten. Nun waren diese sechs Männer - in erster Linie sind der damalige belgische Außenminister Paul-Henri Spaak und der deutsche Staatssekretär Walter Hallstein zu nennen - tatsächlich beseelt... weiter




Mitteleuropa auf einer Landkarte des Jahres 1901. - © Brockhaus-Lexikon/Wikimedia

Mitteleuropa

Werden die Karten neu gemischt?5

  • Führt der Aufstieg des Front National zum Austritt Frankreichs aus Euro und EU, könnte dies zur Realisierung einer 100 Jahre alten Idee führen: dem "Mitteleuropa" von Friedrich Naumann.

Wenn die Franzosen Europa sagen, dann meinen sie neuerdings Deutschland. Das war nicht immer so. Es gab einmal eine Zeit, als Frankreich das Zentrum dessen bildete, was heute gemeinhin als Europäische Union bezeichnet wird. Im "Europa der Sechs", wie die auf Basis der vor 60 Jahren geschlossenen Römischen Verträge ins Leben gerufene Europäische... weiter




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