• 17. Oktober 2017

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Schlagwortsuche

- © Seifert

Dan Schueftan

"Die Lage im Nahen Osten ist hoffnungslos"77

  • Der Provokateur und Hardliner Dan Schueftan über die Zukunft des Nahen Ostens, die Abschottung Israels und die Tugend der Schwarz-Weiß-Malerei.

"Wiener Zeitung": Bürgerkrieg im Irak und in Syrien, Arabellion: Wie schätzen Sie die Lage im Nahen Osten ein? Dan Schueftan: Hoffnungslos. Die Situation ist nicht nur übel, sie wird immer schlimmer. Vielleicht ist die Lage in Tunesien oder in einigen Ländern des Golfs nicht so verzweifelt, aber ansonsten ist die Region im Chaos... weiter




Zerstörte Häuser, Ruinen, Schutt: Die syrische Stadt Deir al-Zor, die die getöteten IS-Kämpfer erreichen wollten. - © APA, Reuters, Khalil Ashawi

Syrien

Mehr als 200 IS-Kämpfer getötet5

  • Die russische Luftwaffe hat nach eigenen Angaben bei einem Angriff mehr als 200 Kämpfer getötet.

Moskau. Die russische Luftwaffe hat bei einem Angriff in Syrien mehr als 200 Kämpfer der Terrormiliz "Islamischer Staat" getötet. So zitierten russische Nachrichtenagenturen am Montag das Verteidigungsministerium in Moskau. Die IS-Kämpfer waren demnach auf dem Weg in die syrische Stadt Deir al-Zor... weiter




Viel zu jubeln hat der IS in Syrien nicht mehr. Deshalb verlegt er sich zusehends auf Attentate in Europa.Analyse

Terror in Barcelona

Ende mit Schrecken18

  • Je mehr der IS in Syrien und im Irak unter Druck gerät, desto größer scheint die Terrorgefahr zu werden.

Wien. Die bislang letzte Nachricht, dass Abu Bakr al-Baghdadi, der Führers der Terrormiliz "Islamischer Staat", noch lebt, stammt vom US-Verteidigungsminister. "Ich glaube, Baghdadi ist noch nicht tot. Wir würden es mit Sicherheit wissen, wenn es uns gelungen wäre, ihn zu töten", kommentierte John Mattis Ende Juli Berichte russischer Quellen... weiter




Ein Neugebordenes in der Geburtsklinik von Ärzte ohne Grenzen im jordanischen Irbid. - © MSF/Dibarah Mahboob

Gastkommentar

10.000 syrische Babys - geboren in einem anderen Land3

In der Geburtsklinik von Ärzte ohne Grenzen in der jordanischen Provinz Irbid - 15 Kilometer von der Grenze zu Syrien entfernt - sind in vier Jahren rund 10.000 Babys zur Welt gekommen. Die meisten haben syrische Eltern. Sie gehören zu einer Generation, die das Land ihrer Herkunft nie gesehen hat... weiter




"Die Verbrechen in Syrien sind schlimmer als in Ruanda", sagt Carla Del Ponte. - © ap/S. Di Nolfi

Menschenrechte

"In Syrien sind heute alle die Bösen"5

  • Die ehemalige UNO-Chefanklägerin Carla Del Ponte zieht sich frustriert aus der Untersuchungskommission für Syrien zurück.

Genf. Verbunden mit scharfer Kritik hat die ehemalige UNO-Chefanklägerin Carla Del Ponte ihren Rücktritt aus der Untersuchungskommission der Vereinten Nationen für Syrien angekündigt. Sie werde im September letztmals an einer Sitzung teilnehmen, sagte Del Ponte im Interview mit der Schweizer Boulevardzeitung "Blick". Sie sei "frustriert"... weiter




Vereinbarung

Waffenruhe in der syrischen Provinz Homs vereinbart

  • Moskau einigte sich mit syrischen Rebellen.

Homs. Die russische Armee und syrische Rebellen haben eine Waffenruhe für Teile der syrischen Provinz Homs vereinbart. Sie sollte noch am Donnerstag in Kraft treten, wie das Verteidigungsministerium in Moskau mitteilte. Die Feuerpause umfasst 84 Ortschaften mit rund 147.000 Bewohnern nördlich der Stadt Homs... weiter




Hunger

"Weltweite Katastrophe in noch nie dagewesenem Ausmaß"9

  • Die Zahl der Menschen, die auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen ist, stieg seit 2016 um 35 Prozent. Neben Klimakatastrophen sind bei 10 von 13 Ländern bewaffnete Konflikte die Wurzel des Übels.

Rom. (ast/wak) "Es ist die schlimmste humanitäre Katastrophe seit dem Zweiten Weltkrieg", schlägt das Welternährungsprogramm (World Food Programme - WFP) Alarm. Gemeint ist die Ausbreitung von weltweiten Hungerkrisen. Dabei nennt die UN-Organisation vor allem die Länder Südsudan, den Nordosten Nigerias, Somalia und den Jemen als absolute Hotspots... weiter




Irakische Soldaten posieren vor einer erbeuteten IS-Flagge. Allein mit militärischen Mitteln wird dem Terror aber nicht beizukommen sein. - © afpAnalyse

Terror

Was nun, IS?24

  • Die ehemalige IS-Hochburg Mossul ist gefallen. Doch die Terrormiliz wird sich wieder neu aufstellen.

Mossul. Nachdem Iraks ehemals zweitgrößte Stadt vom IS befreit ist, kommen jetzt immer mehr Einzelheiten über die gut dreijährige Herrschaft der Terrormiliz zutage. Zunächst wird noch nach vermeintlichen Kämpfern gesucht, bevor Bestandsaufnahme gemacht werden kann... weiter




Geächtet: die Frau eines mutmaßlichen IS-Kämpfers in einem Flüchtlingslager unweit von Mossul. - © afp/Hamed

Syrien

Späte Reue93

  • "Dschihad-Bräute" wollten an der Seite eines IS-Kämpfers glücklich werden. Doch viele sitzen als Witwen fest.

Wien. Was tun, wenn der Traum vom Kalifat zerplatzt: Das fragen sich zahllose junge Frauen, die als "Dschihadisten-Bräute" vom IS angeworben wurden. Und die jetzt in Syrien und im Irak mit kleinen Kindern festsitzen. Die Ehemänner sind zu großen Teilen nicht mehr am Leben oder haben sich in den Untergrund zurückgezogen... weiter




Der Autor war Chefredakteur der "International Herald Tribune". Seine Kolumne erscheint auch in der "Washington Post".

USA

Eine neue Art der Kriegsführung2

  • Die USA erzeilen dann militärische Erfolge im Nahen Osten, wenn sie mit lokalen Partnern eng zusammenarbeiten.

Was lernen wir aus der Niederlage der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in Mossul und ihrer bevorstehenden Vertreibung aus Rakka? Der Zusammenbruch des IS zeigt, dass die USA im Nahen Osten militärisch erfolgreich sein können, wenn sie - und wahrscheinlich wirklich nur dann - mit den lokalen Streitkräften eng zusammenarbeiten... weiter




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