• 23. August 2017

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Festival

Salzburger Festspiele - Düster, absurd und gefeiert: "Lear"2

Mit Aribert Reimanns "Lear" haben die Salzburger Festspiele am Abend ihren heurigen Premierenreigen beschlossen - und das atmosphärisch düster. Regisseur Simon Stone entwirft die letzte der fünf szenischen Opernproduktionen in der gigantischen Anlage der Felsenreitschule als absurdes Theater des Untergangs... weiter




- © DG/Harald HoffmannInterview

Oper

Zuhause bei den fliegenden Arien12

  • Sopranistin Anna Prohaska zählt zu den Shooting-Stars der Klassik-Szene. In Salzburg singt sie in Aribert Reimanns "Lear".

Salzburg. Anna Prohaska, Wahl-Berlinerin mit Wiener Wurzeln, ist eine erfrischend unprätentiöse Vertreterin einer neuen Sängergeneration. Mit Talent, Natürlichkeit und Gestaltungswillen ausgestattet, lässt sie sich nicht auf Genres oder stilistische Epochen festlegen... weiter




Oper

Konzertantes Dogen-Drama5

  • Verdi-Oper "I due Foscari" mit Plácido Domingo.

Salzburg. Immer wieder gerät man ins Staunen über Plácido Domingo, wie viel Glanz und Kraft seine Stimme nach einer so langen Karriere noch besitzt. Noch mehr aber darüber, eine wie große Palette an Farben er ihr entlocken kann, um Stimmungen auszudrücken... weiter




Gewalt als letzte Lebendigkeit: Nina Stemme als solitäre Katerina, Dmitry Ulyanov als autoritärer Boris. - © Salzburger Festspiele /Thomas Aurin

Oper

Im Hinterhof der Menschlichkeit5

  • Mariss Jansons gibt mit Schostakowitsch sein umjubeltes Salzburg-Debüt. Andreas Kriegenburg inszeniert stimmig konventionell.

Im grauen Hinterhof der Trostlosigkeit regiert der Trieb. An Würde oder Perspektive ist den Menschen hier alles genommen. Was ihnen geblieben ist, sind die Mechanismen der Unterdrückung, die Gesetze der Gewalt und der animalischen Instinkte. Die Strukturen in diesem trist-lüsternen Soziotop sind so marode wie die bröckelnde schale Beton-Fassade... weiter




Tragen Mozarts "Tito": der berührende Chor von MusicAeterna und Golda Schultz als wunderbare Vitellia.

Salzburger Festspiele

Radikal gegenwärtig14

  • Tiefgründiger, heutiger und berührender kann Oper kaum sein als die "Clemenza" bei den Salzburger Festspielen.

Die Bühne füllt ein Meer aus Blumen, Grab- und Teelichtern, zwischen ihnen sind aus Teddybären und Fotorahmen kleine Altäre gebaut. Es hat einen Anschlag gegeben. Menschen mit gesenkten Köpfen stehen um das Mahnmal, spenden einander in ihrer Trauer Trost. Sie beginnen zu singen: "Kyrie eleison", bitten sie, "Herr, erbarme dich"... weiter




Luftig und vielseitig: Es Devlins Bühne beherbergt auch kommenden Sommer buntes, effektvolles Musiktheater. - © Bregenzer Festspiele/Karl Foster

Bregenzer Festspiele

Ein Popstar namens Oper10

  • Feurige Show im Regen: Die Bregenzer "Carmen" ist klanglich und vor allem optisch raffiniert opulent.

Wenn in den Kegeln der Scheinwerfer nicht abertausende Insekten tanzen, sondern Wassertropfen; wenn der Klang des Orchesters durchwoben ist vom feinen, aber steten Prasseln und Knistern der Regenperlen auf raschelnden Pelerinen jeglicher Form und Farbe... weiter




Handy erwünscht: die "Smartoper" bei den Musiktheatertagen. - © Barbara Pálffy

Festival

Wie die Zukunft wird1

  • Freie Opernszene: Die Musiktheatertage Wien laden zur dritten Ausgabe.

Wien. Die Homepage kann Verwirrung stiften: Wer sich auf www.musiktheater-wien.at über das Angebot der Opernstadt schlau machen will, erhält überraschende Ergebnisse. Keine Spur vom Platzhirschen Staatsoper. Auch Volksoper und Theater an der Wien glänzen durch Abwesenheit... weiter




Noble und expressive Sangeskunst: Kathryn Lewek, Christophe Dumaux. - © Monika Ritterhaus

Salzburger Pfingstfestspiele

Fein schillerndes Seelenbad2

  • Cecilia Bartoli zeigt in Salzburg mit "Ariodante" beeindruckendes Sänger-Musiktheater.

Wenn man Oper als kultivierten Schutzraum versteht, in dem die reiche Palette an menschlichen Seelenzustände studiert und an die Figuren delegiert gefahrlos mitgefühlt werden kann, dann ist die aktuelle Produktion der Salzburger Pfingstfestspiele ein Musterbeispiel ihrer Gattung... weiter




Laura Aikin auf einem Probenfoto der "Elegie für junge Liebende". - © Werner Kmetitsch

Porträt

"Der amerikanische Traum lebt heute viel mehr in Europa"4

  • Die Opernsängerin Laura Aikin über US-Präsident Trump, Neue Musik und eine Henze-Premiere im Theater an der Wien.

Wien. Einen Monat ist es her, da übernahm Laura Aikin eine eher ungewöhnliche Rolle. Die US-Sopranistin, vor allem in Europa tätig und gefeiert, arbeitete einen Tag lang als Chauffeurin. Aber nicht für irgendwen. Aikin kutschierte eine Delegation ranghoher US-Demokraten durch ihre Wahlheimat Berlin... weiter




Schmiedet einen neuen, kürzeren "Ring": Intendant Geyer, hier mit Regisseur Keith Warner. - © apa/Hans Punz

Interview

"Die Wunderwuzzi-Diskussion ist absurd"1

  • Opernchef Roland Geyer über seine "Ring"-Trilogie, knappe Budgets und das Theater an der Wien nach seinem Abgang 2020.

Wien. Roland Geyer, seit 2006 Chef des Theaters an der Wien, hat die ehemalige Musicalbühne nicht nur zum neuen Opernhaus der Stadt aufgebaut - sondern zu einer internationalen Marke. Im Sommer 2020 verlässt er das Theater, der Posten ist derzeit ausgeschrieben... weiter




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