• 13. Dezember 2017

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Ferdinand Hodler: "Der Genfersee von Chexbres aus" (1905). Kunstmuseum Basel, Ankauf mit Mitteln des Birmann-Fonds. - © Kunstmuseum Basel/Martin P. Bühler

Mäzenatentum

"Me git, aber me sait nyt"7

  • Die Schweizer sind auch als Mäzene Weltspitze. Eine Erkundung in der Philanthropen-Hochburg Basel.

Die Schweizer stehen nicht eben im Ruf, prunksüchtig zu sein. Sozialen Rang und Vermögen nach außen hin zu bekunden, entspricht nicht dem Stil der Eidgenossen. Wer hat, der zeigt es nicht - oder pflegt es zu geben, und zwar im Sinne der Gemeinnützigkeit... weiter




Schöpfer harmonischer Ikonen: Anton Reckziegel. - © Verlag

Plakatkunst

Leitbilder der Sehnsucht2

  • Der altösterreichische Plakat-Künstler Anton Reckziegel hat die Tourismus-Werbung der Schweiz nachhaltig geprägt.

Reisen ist, mit Kurt Tucholsky gesprochen, die Sehnsucht nach dem Leben. Im Umkehrschluss hieße das: Wir leben nicht, wir existieren nur. Den Takt schlagen andere. Reisen beginnt also mit einem großen Traum: mit dem Traum von Überschreitung des Alltags, seiner Spielregeln, Zeitkorsette und Hie-rarchien... weiter




Als "großartig, aber nicht schön" bezeichnete Edward Whymper das Matterhorn. - © Veser

Matterhorn

Glück und Unglück am Gipfel

  • Mit der Erstbesteigung des Matterhorns vor 150 Jahren hat Edward Whymper Geschichte geschrieben. Die Gemeinde Zermatt erinnert im Sommer mit Freilichtspielen an dieses Ereignis.

Bei günstigen Wetterverhältnissen sind Sommernächte in der Hörnlihütte auf 3260 Metern kurz. Bereits gegen drei Uhr kriechen die ersten Gäste, oft nach einem unruhigen Schlaf, aus den Federn und bereiten sich auf den Aufstieg vor. Meist von professionellen Bergführern begleitet... weiter




"Alles auf der Welt wäre besser, wenn wir bessere Beziehungen hätten. Aber um bessere Beziehungen zu haben, bräuchten wir natürlich mehr Zeit füreinander." Verena Kast - © Foto: Markus Ladstätter

Interview

"Gefühle sind unsere Orientierung"27

"Wiener Zeitung": Beginnen wir mit Ihrem wunderbaren Satz, den Sie einmal geschrieben haben: "Wir könnten es doch alle so viel leichter miteinander haben . . ." Was haben Sie damit genau gemeint? Verena Kast: Ja, der gefällt mir auch noch immer sehr gut... weiter




Einen Stall brauchen Schottische Hochlandrinder nicht. Das dicke Fell gibt ihnen genügend Wärme. - © Arnold

Tessiner Alpen

Renditeobjekt Mutterkuh3

  • Viele Tessiner Alpen werden von Schottischen Hochlandrindern beweidet. Das ausgezeichnete Fleisch ist nachhaltig produziert. Konsumenten können als Aktionäre einer Kuh auftreten und erhalten Fleisch als Dividende.

Es war kein weinseliger Abend, der den aufstrebenden Politiker der unabhängigen Liste, Guido Leutenegger, dazu veranlasste, vor neun Jahren als Stadtrat von Kreuzlingen am Bodensee zurückzutreten. Er mochte seine Arbeit im Departement für Hochbau und Umwelt und fühlte sich auch nicht als Aussteiger, als er bald darauf ins Tessin zog... weiter




Mit Schiefer gepflastert: Der Haupteingang des neuen, luxuriösen Hotel-Komplexes "The Chedi" in Andermatt - zur Zeit in winterlich verschneiter Umgebung. - © Ziegler

Andermatt

Wiedergeburt im Luxus3

  • Noch vor einem Jahrzehnt wurde Andermatt tot gesagt. Mit der Schweizer Militärreform verlor der Ort seinen wichtigsten Wirtschaftsfaktor. Der Investor Samih Sawiris versucht nun, dem Ort neues Leben einzuhauchen.

Zufällig kommt hier kein Reisender vorbei. Nebel und feiner Schneefall behindern die Sicht im engen Bergtal. Ein Tunnel noch, dann quert die Matterhorn-Gotthard-Bahn die Schöllenschlucht. Ein Abgrund tut sich auf. Heraus ragt die Teufelsbrücke - sagenhaft ihre Erbauung. Damit war der Weg nach Süden über das Gotthard-Massiv endlich frei... weiter




Kühn und einzigartig ist die Architektur der Maison de l‘Écriture in Montricher. - © Fondation Jan Michalski

Literatur

Ein Ort der Weltoffenheit23

  • Im Schweizer Dorf Montricher wird ein außergewöhnliches Projekt der Jan-Michalski-Stiftung realisiert - die "Maison de l’Écriture". Literaturhaus und Autorenresidenz, soll diese Einrichtung den Dialog der Kulturen fördern.

Bois Désert - das bedeutet soviel wie "abgeschiedenes Wäldchen" und entspricht durchaus der realen Topographie des so bezeichneten Ortes: Bois Désert ist ein Ortsteil der Schweizer Gemeinde Montricher am Fuße des Waadtländer Jura. Von seiner leicht erhöhten Lage erschließt sich die lichte Weite des Genfersees... weiter




"Ich hänge sehr an bestimmten Landschaften". Gertrud Leutenegger während eines Spaziergangs am See in ihrem derzeitigen Wohnort Zürich.  - © Foto: Patrick Gutenberg

Gertrud Leutenegger

"Wir sind ja ein Passland"4

  • Die Schweizer Schriftstellerin Gertrud Leutenegger berichtet über ihr Leben in den verschiedenen Regionen ihrer Heimat, erklärt das Schweizer Schwanken zwischen Beharrung und Offenheit und bezweifelt, dass es wirklich eine Schweizer Literatur gibt.

"Wiener Zeitung": Gertrud Leutenegger, in Ihren jungen Jahren waren Sie mal Kustodin im Nietzsche-Haus in Sils Maria, in dem Sie auch wohnten. Später haben Sie lange in einem kleinen Tessiner Dorf gelebt, davor in der französischen Schweiz. Wo gehören Sie hin? Das kann ich nicht beantworten! In der Erinnerung überlagern sich die Landschaften... weiter




Der Job mache süchtig, sagt Enrico Monfrini: "Weil man ein Resultat sieht." - © ddp images/AP/SALVATORE DI NOLFI

Schwarzgeld

Auf der Fährte des Geldes

  • In der Schweiz werden jedes Jahr viele Milliarden Dollar Schwarzgeld geparkt.

Der Jäger sitzt im Zwielicht, als wolle er nicht gesehen werden. Die Fensterläden des Büros sind geschlossen, durch die Ritzen dringen vereinzelt Sonnenstrahlen. Enrico Monfrini setzt sich auf, seine Haltung hat etwas Lauerndes. Dann redet er, worüber er am liebsten redet: Geld. Wobei es nicht sein eigenes ist... weiter





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