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Schlagwortsuche

Ein Schulbus mit hebräischer Aufschrift parkt in Crown Heights, Brooklyn.  - © fib

New York

Schabbat-Dinner und Blockparty14

  • In New York stellt jede Minderheit irgendwo auch die Mehrheit – ein Stadtspaziergang durch Brooklyn.

"Halleluja, Halleluja, Halleluja!" Aus den Tiefen ihrer Lungen rufen sie den Namen Gottes, hyperventilierend versetzen sie sich in Trance-ähnliche Zustände. Unter die Schreie der Zeugen Jehovas von nebenan mischen sich Polizeisirenen, die in der Ferne in Endlosschleife aufheulen... weiter




1. Mai am Bahnhof Praterstern. Wie müssen Menschen aussehen, um als zugehörig empfunden zu werden? - © Alexia Weiss

Jüdisch leben

Im Gleichschritt, Marsch?38

"Aber du lebst ja ganz normal." Diesen Satz habe ich schon öfter gehört. Auch in der Variation: "Aber du bist ja so wie wir." Oder: "Bei Ihnen merkt man es ja nicht." Oder, am klarsten: "Sie sehen gar nicht jüdisch aus." Das hat erst vor wenigen Wochen ein Taxifahrer zu mir gesagt... weiter




Jenny Simanowitz behandelte in ihrem "Communication Cabaret" bisher Themen wie Genderrollen, interkulturelle Kommunikation oder das Älterwerden. In ihrem neuen Programm "Who's Afraid of the Jewish Mother?" geht es um die jüdische Mame. - © Bernadette Reiter

Jüdisch leben

"Wir sind ja praktisch alle Jewish mothers"5

Woody Allen, Lenny Bruce, Philip Roth: sie alle haben immer wieder die jüdische Mutter aufs Korn genommen. Das Witzrepertoire zu diesem Thema ist schier endlos und die darin transportierten Stereotype sind die immer gleichen: sie will nur das Beste für ihre Kinder, fordert gleichzeitig von ihnen Leistung und Liebe... weiter




Elvis Presley. mit Trude Forsher. - © Jüd. Museum Wien

Ausstellung

Steno für den King9

  • Das Jüdische Museum Wien erzählt die fabulöse Geschichte von Elvis Presleys Wiener Sekretärin.

Gregory Peck konnte man unter der Nummer GR29586 erreichen. Der stand nämlich im Adressbuch von Trude Forsher. Auch Frank Sinatra, Mia Farrow oder Christopher Plummer, von ihr familiär Chris abgekürzt. Was heute hollywoodaffine Gäste des Wiener Jüdischen Museums in Ehrfurcht erstarren lässt, war für Trude Forsher einst Alltag... weiter




Ariel Muzicant wurde am 12. Februar 1952 in Haifa (Israel) geboren und lebt seit 1956 in Wien. Er engagiert sich im interreligiösen Dialog, etwa für Muslime fordert er Freiheit für Religionsausübung, will mit ihnen aber auch über Differenzen sprechen können. - © APAweb/GEORG HOCHMUTH

Ariel Muzicant

Mahner gegen rechts wird 652

  • Ehemaliger Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde und Immobilien-Unternehmer sah sich als "Flohzirkus"-Direktor seiner Gemeinde.

Wien. Ariel Muzicant hätte eigentlich anderes zu tun gehabt. Als unermüdlicher Mahner gegen rechts geriet der ehemalige Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde Wien (IKG) nicht selten in die Schlagzeilen. Dabei hatte der Immobilien-Unternehmer noch einen "Flohzirkus" zusammenzuhalten, wie er einst seine jüdische Gemeinde liebevoll bezeichnete... weiter




Mahnmal für ein freies Österreich am Friedhof Klagenfurt-Annabichl: Bei einer Gedenkfeier 2016 hielt Miguel Herz-Kestranek eine Rede, von der dieser Text einige Auszüge enthält. - © Wikimedia

Erinnerungskultur

Was hätte ich damals getan?4

  • Eine Suche nach Wegen, die Erinnerungskultur an den NS-Terror in einen Bezug zur Gegenwart und zum eigenen Handeln zu bringen.

Als Sohn und Enkel von Exilanten, die der NS-Verfolgung entkommen konnten, während Teile der Familie ermordet wurden, erlebe ich - frei nach dem Diktum der Dichterin Hilde Spiel, Verlust der Heimat, Flucht und Emigration seien vererbbare Krankheiten -, dass sich diese Themen, diese Motti vieler Gedenkfeiern, bestimmend auch durch mein Leben ziehen... weiter




Wenn das Kopftuch aus Berufsbildern verbannt wird, verbannt man alle anderen religiösen Bekleidungen – und damit die Kippa –gleich mit. - © APAweb, dpa, Frank Rumpenhorst

Jüdisch leben

Rassistische Debatte34

Religion ist dieser Tage ständiges Thema in der politischen Berichterstattung, aber auch in alltäglichen Gesprächen. Vollverschleierung für Muslimas – nein, Kopftuch ist okay, aber nicht immer (und für manche soll es im öffentlichen Raum überhaupt nicht sichtbar sein)... weiter




Alexia Weiss - © Paul Divjak

Jüdisch leben

Solidarität!5

"Love the stranger, because you were once strangers", stand auf einem der eilig gemalten Pappkartonschilder. Vergangenes Wochenende protestierten amerikanische Juden auf US-Flughäfen, wo auf Grund des "Muslim ban" von Präsident Donald Trump Muslime aus Ländern wie Syrien, dem Irak, dem Iran das Verlassen der Transitzonen verweigert wurde... weiter




Der jüdische Friedhof auf Cura ao: Auf einigen Gräbern zeugen gekreuzte Knochen davon, welcher Profession die Begrabenen nachgegangen sind. - © Wyatt Gallery

Kulturgeschichte

Juden unter der Piratenflagge9

  • Auf den Spuren jüdischen Lebens in der Karibik - ein jüdischer Piratenkapitän war das Vorbild für Jack Sparrow.

Karibik. Wie hätte Kapitän Jack Sparrow wohl den Schabbat verbracht? Hätte sich der verwegene Draufgänger am Freitagabend in seine Schiffskabine zurückgezogen, den Segen gesprochen, gemeinsam mit seinen jüdischen Mitpiraten vom Becher Wein getrunken und eine kreolische Challa (Brot) gebrochen... weiter




Mira Ungewitter lässt sich von frauenfeindlichen Interpretationen nicht irritieren. - © Nathan Spasic

Feminismus

Göttliche Autoritätin19

  • Menschen zweiter Klasse. Das sind Frauen in vielen Religionen, liest man ihre Schriften wortwörtlich. Doch dass der Glaube auch feministisch interpretiert werden kann, beweisen Österreichs höchste Gottesversteherinnen.

Wien. So wirklich übelnehmen darf man monotheistischen Religionen ihren Sexismus ja nicht. Schließlich sind sie nur Kinder ihrer Zeit. Und damit das Produkt patriarchaler Strukturen, in denen sie geboren wurden. Doch dass Frauen nicht bis auf alle Zeit Gläubige zweiter Klasse bleiben müssen, beweisen immer mehr Feministinnen... weiter




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