• 16. Dezember 2017

  • RSS abonnieren
  • Wiener Zeitung auf Facebook
  • Auf Twitter verfolgen
  • Wiener Zeitung auf Google+
  • Apple App Store
  • Google Play Store

Sie sind hier:



Schlagwortsuche

Mahnmal für ein freies Österreich am Friedhof Klagenfurt-Annabichl: Bei einer Gedenkfeier 2016 hielt Miguel Herz-Kestranek eine Rede, von der dieser Text einige Auszüge enthält. - © Wikimedia

Erinnerungskultur

Was hätte ich damals getan?6

  • Eine Suche nach Wegen, die Erinnerungskultur an den NS-Terror in einen Bezug zur Gegenwart und zum eigenen Handeln zu bringen.

Als Sohn und Enkel von Exilanten, die der NS-Verfolgung entkommen konnten, während Teile der Familie ermordet wurden, erlebe ich - frei nach dem Diktum der Dichterin Hilde Spiel, Verlust der Heimat, Flucht und Emigration seien vererbbare Krankheiten -, dass sich diese Themen, diese Motti vieler Gedenkfeiern, bestimmend auch durch mein Leben ziehen... weiter




Wenn das Kopftuch aus Berufsbildern verbannt wird, verbannt man alle anderen religiösen Bekleidungen – und damit die Kippa –gleich mit. - © APAweb, dpa, Frank Rumpenhorst

Jüdisch leben

Rassistische Debatte34

Religion ist dieser Tage ständiges Thema in der politischen Berichterstattung, aber auch in alltäglichen Gesprächen. Vollverschleierung für Muslimas – nein, Kopftuch ist okay, aber nicht immer (und für manche soll es im öffentlichen Raum überhaupt nicht sichtbar sein)... weiter




Alexia Weiss - © Paul Divjak

Jüdisch leben

Solidarität!5

"Love the stranger, because you were once strangers", stand auf einem der eilig gemalten Pappkartonschilder. Vergangenes Wochenende protestierten amerikanische Juden auf US-Flughäfen, wo auf Grund des "Muslim ban" von Präsident Donald Trump Muslime aus Ländern wie Syrien, dem Irak, dem Iran das Verlassen der Transitzonen verweigert wurde... weiter




Der jüdische Friedhof auf Cura ao: Auf einigen Gräbern zeugen gekreuzte Knochen davon, welcher Profession die Begrabenen nachgegangen sind. - © Wyatt Gallery

Kulturgeschichte

Juden unter der Piratenflagge9

  • Auf den Spuren jüdischen Lebens in der Karibik - ein jüdischer Piratenkapitän war das Vorbild für Jack Sparrow.

Karibik. Wie hätte Kapitän Jack Sparrow wohl den Schabbat verbracht? Hätte sich der verwegene Draufgänger am Freitagabend in seine Schiffskabine zurückgezogen, den Segen gesprochen, gemeinsam mit seinen jüdischen Mitpiraten vom Becher Wein getrunken und eine kreolische Challa (Brot) gebrochen... weiter




Mira Ungewitter lässt sich von frauenfeindlichen Interpretationen nicht irritieren. - © Nathan Spasic

Feminismus

Göttliche Autoritätin19

  • Menschen zweiter Klasse. Das sind Frauen in vielen Religionen, liest man ihre Schriften wortwörtlich. Doch dass der Glaube auch feministisch interpretiert werden kann, beweisen Österreichs höchste Gottesversteherinnen.

Wien. So wirklich übelnehmen darf man monotheistischen Religionen ihren Sexismus ja nicht. Schließlich sind sie nur Kinder ihrer Zeit. Und damit das Produkt patriarchaler Strukturen, in denen sie geboren wurden. Doch dass Frauen nicht bis auf alle Zeit Gläubige zweiter Klasse bleiben müssen, beweisen immer mehr Feministinnen... weiter




Im progressiven Judentum könne man selbst entscheiden, an was man sich hält und an was nicht, sagt Rabbinerin Irit Shillor. - © privat

Judentum

Yentls Nachkommin17

  • Die Rabbinerin Irit Shillor hat als Reformjüdin einen klar feministischen Auftrag.

In knapp zwei Monaten steht Irit Shillor unter einer Chuppa. Schon einmal stand sie als Braut unter dem jüdischen Trauzelt. Das war in den 70er Jahren in Jerusalem, als die studierte Mathematikerin und Physikerin ihren Mann geheiratet hat. Im Februar wird es die Rabbinerin wieder tun. Dieses Mal in der englischen Kleinstadt Harlow... weiter




Jugendbuch

Interreligiöses Großstadt-Abenteuer

  • Eva Lezzi: "Die Jagd nach dem Kidduschbecher" - eine Jüdin und eine Muslima auf gemeinsamer Mission.

Die 13-jährige Rebekka und die gleichaltrige Samira sind beste Freundinnen. Und den beiden Berliner Teenagern ist dabei völlig egal, dass die eine Jüdin ist und die andere Muslima - bis plötzlich der alte Kidduschbecher, ein Erbstück aus Vor-Holocaust-Zeiten... weiter




Fühlt sich politisch vereinsamt: Deborah Feldman (30). - © Mathias Bothor

Interview

"Die Toleranz ist fast eine Karikatur"15

  • Die Schriftstellerin Deborah Feldman über neues jüdisches Interesse an Europa und die Möglichkeit eines Zuhauses.

Mit ihrem Buch "Unorthodox" (Secession Verlag) hat Deborah Feldman einen vieldiskutierten Bestseller geschrieben: Sie erzählt darin von ihrem Leben in einer ultraorthodoxen, chassidischen jüdischen Gemeinde im New Yorker Hipsterviertel Williamsburg. Es war ihr nicht nur verboten, normale Kleidung zu tragen und weltliche Bücher zu lesen... weiter




Festival

Klezmer, in die Gegenwart geholt2

  • Beim jüdischen Festival Klezmore, das von 5. bis 20. November zum 13. Mal stattfindet, spielen Ensembles aus aller Welt in Wiener Kirchen, Theatern und Musikclubs.

Wien. Zum 13. Mal transferiert Klezmore-Macher Friedl Preisl Klänge von gestern ins Heute. Manche jüdischen und jiddischen Festivals in Europa schwelgen in der Vergangenheit und üben sich in Folklore. Doch Preisl macht es von jeher anders. Er sucht nach Interpreten, die zwar Klezmer spielen, aber mit ihrer eigenen Handschrift... weiter




UNESCO

Streit um Tempelberg spitzt sich zu10

  • UNSECO-Resolution erwähnt die religöse Stätte in Jerusalem ausschließlich im Zusammenhang mit Muslimen.

Paris/Jerusalem. Unter starkem Protest von Israel hat der Welterbe-Ausschuss der UNESCO eine Resolution zu Kontrollen auf dem Jerusalemer Tempelberg angenommen. Mit der Abstimmung spitzt sich der Streit in der Kulturorganisation der Vereinten Nationen über den Umgang mit religiösen Stätten in Jerusalem zu... weiter




zurück zu Schlagwortsuche


Werbung




Werbung