• 20. November 2017

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Mittels Schablone zum Schloss: "Burg und Schloss von Vianden im Mondschein". - © Roger-Viollet

Ausstellungskritik

Die Freiheit des Victor Hugo

  • Das Leopold Museum zeigt erstmals in Österreich den französischen Schriftsteller als Maler.

War er ein Kind seiner Zeit oder seiner Zeit voraus? Muss die Kunstgeschichte umgeschrieben werden und erweitert um Victor Hugo, den bedeutenden Schriftsteller des 19. Jahrhunderts? Zu diesem Schluss könnte man kommen, wenn man die aktuelle Ausstellung im Leopold Museum betrachtet... weiter




Lustvolle Freiheit bei Aleah Chapins "The Last Droplets Of The Day" (2015, Ausschnitt). - © Aleah Chapin, Flowers Gallery London/New York, Sammlung Klöcker

Ausstellungskritik

Mängelwesen oder jugendliche Alte3

  • Eine Schau im Unteren Belvedere feiert die Kraft des Alters als gesellschaftliche Herausforderung.

Zwei Stränge eines großen Erzählbogens spricht Kuratorin Sabine Fellner mit der Ausstellung "Kraft des Alters" im Unteren Belvedere kritisch an: die angebliche Würde des Alters und ein defizitäres Bild von Verfall, Schwäche und Marginalisierung in der Gesellschaft... weiter




Florian Hecker verrückt die Hörgewohnheiten: "Resynthese FAVN". - © Jorit Aust

Ausstellungskritik

Die Verformung der Töne

  • Die Kunsthalle lässt mit "Halluzination, Perspektive, Synthese" Soundstücke Florian Heckers hören.

Die Ausstellung der Kunsthalle von Soundkünstler Florian Hecker entwickelt die Arbeit "Favn" für die Alte Oper in Frankfurt von 2016 weiter und zeigt zwei kleinere akustische Erfahrungsräume, von denen einer den Titel der ganzen Schau "Halluzination, Perspektive, Synthese" trägt... weiter




Eleganz in der Opernloge: ein Ölbild von Eva Gonzalès (1849-1883). - © Musee d’Orsay/Bridgeman Images

Ausstellungskritik

Zwischen Schönklang und Rebellion3

  • Glänzende Ausstellung über die Geschichte der Oper in den neuen Räumen des Victoria & Albert Museums in London.

Berückenden Arien lauscht man. Berauschenden Chören. Dann wieder wird Trommelfeuer aus Maschinengewehren laut. Meerjungfrauen ziehen ungerührt durch die Wellen einer knarzenden Bühne. Salome küsst mit wahnwitzigen Tönen den abgeschlagenen Kopf von Johannes, dem Täufer. Eine Sowjetbäurin legt den Finger an den Mund, weil sie Stille will... weiter




Hahns weitsichtiges Sammeln: Öyvind Fahlström, "Green Seesaw" (Grüne Schaukel, Detail), 1968-1969. - © mumok

Ausstellungskritik

Mit der Tür ins Haus fallen3

  • Kunst als Prozess: Das Mumok zeigt den "Sammler Wolfgang Hahn und die 60er Jahre".

Als Hertha Firnberg die Sammlung Hahn nach Wien holte, gab es einen empörten Aufschrei; doch die Ministerin galt nicht nur als "einziger Mann in Bruno Kreiskys Kabinett", sie internationalisierte neben der Kunst auch die Wissenschaft. Zum Ankauf eines Großteils der Sammlung 1978 kamen böse Kommentare - viele sahen die Werke aus der Fluxus-Bewegung... weiter




Die iPhones und die Genesis: Alicja Kwade bindet den Mythos an unsere Gegenwart an. - © Roman März

Ausstellungskritik

Staunen über die Sterne1

  • Das Linzer Kunstmuseum Lentos zeigt die kosmische Kunst eines Jahrhunderts.

"Stars are never sleeping, Dead ones and the living. We live closer to the earth, never to the heavens. The stars are never far away", singt David Bowie in "The Stars (Are Out Tonight)". Der Mensch war schon immer fasziniert vom Sternenhimmel, vom Universum, das da irgendwo über ihm thront und ihn umgibt... weiter




Adolf Frohners Werke, wie etwa "Die Revolte" (1971), waren Reibefläche für Feministinnen. - © Redtenbacher

Ausstellungskritik

Kämpfer gegen den Zeitgeist1

  • Das Forum Frohner in Krems feiert Zehn-Jahres-Jubiläum mit Werken aus der Sammlung Gabriel.

Adolf Frohner starb im Jänner 2007 im 73. Lebensjahr. Erst am 29. September wurde in diesem Jahr das noch mit ihm geplante Forum im historischen Minoritenkloster in Krems-Stein eröffnet. Der von Lukas Göbl sensibel in die alte Substanz platzierte White Cube hat durch die vielen Möglichkeiten seiner Bespielung den Bezug zum zeitgenössischen Diskurs... weiter




Weben nach einem Entwurf des "Musterzeichner" Thomas Bayrles in Aubusson. - © MAK/B. VischerVideo

Ausstellungskritik

Superform und iPhones1

  • Thomas Bayrle blickt im MAK mit traditionellen Techniken in die digitale Gegenwart.

Er macht Schluss mit der Abwertung des Ornaments und verbindet traditionelles Handwerk mit der computergenerierten Kunst des Informationszeitalters: Neben seiner Kritik an Adolf Loos war der 1937 in Berlin geborene Thomas Bayrle schon ab den späten 1960er Jahren ein Vorgänger für alle jene... weiter




Medusas Haupt gilt heute als originaler Rubens. - © KHM-Museumsverband

Ausstellungskritik

Christus als schönster Kentaur

  • Unbedingte fleischliche Präsenz: Das Kunsthistorische Museum präsentiert die "barocke Kraft der Verwandlung" von Rubens.

Unter den barocken Malern ist er der mit dem glühendsten Rot hinter wild bewegten Figuren, die große Gefühle zeigen und extreme Sinnlichkeit der Hautoberfläche aufweisen: In teils monumentalen Formaten hat Peter Paul Rubens (1577-1640) Altarbilder, Mythologien, Porträts und Landschaften geschaffen... weiter




Ferdinand Hodler bannt in "Die Wahrheit" rhythmische Bewegung auf die Leinwand. - © Kunsthaus Zürich

Ausstellungskritik

Der elegante Barbar1

  • Das Leopold Museum widmet sich dem Schweizer Monumentalmaler Ferdinand Hodler.

Als Ferdinand Hodler (1853- 1918) in der Wiener Secession 1904 mit über dreißig Gemälden auftrat, sprach Kunstkritiker Ludwig Hevesi von der "barbarischen Eleganz" seiner monumentalen Figuren. Franz Servaes stellte ihn in eine Linie mit Arnold Böcklin und Giovanni Segantini... weiter




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