• 29. Juli 2017

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"Ich weiß nicht" ist Birgit Jürgenssens Arbeit betitelt. - © Woessner/MAK

Ausstellungskritik

Schöne neue Welt

  • MAK und Kunsthalle Karlsplatz zeigen drei Kunstausstellungen der diesjährigen Vienna Biennale.

Neben den Robotern und der Frage nach der Zukunft der Arbeit stellen drei Ausstellungen im Rahmen der Vienna Biennale 2017 eine weitere Frage: Nämlich die, ob die Kunst in der zunehmenden Automatisierung überhaupt ihr Existenzrecht behaupten kann. Durch die fortgeschrittenen Überschneidungen mit Wissenschaft, Theater... weiter




Neue Ansichten: Katharina Grosse: "Ohne Titel", 2010. - © Grosse

Ausstellungskritik

Heute konkret, morgen gestisch3

  • Wiedereröffnung der Kunsthalle Krems mit der Frage nach aktueller abstrakter Malerei.

Wenn einer was von abstrakter Kunst versteht, ist es Florian Steininger, der neue Direktor der Kremser Kunsthalle. Schon seine Diplomarbeit ging in diese Richtung, die einst als die wesentliche Kunstinvention des 20. Jahrhunderts galt und mit Amerikas Kunstpolitik nach 1945 die "Westkunst" beherrschte. Die Vorgaben sind durchaus ambitioniert... weiter




Ein Hoch der Verdauung: Simon Dybbroe Møller lässt Koch und Installateur einander umarmen. - © Simon Dybbroe Møller

Ausstellungskritik

Anleitung zum Glücklichsein

  • Das 21er Haus zeigt im Sommer neben Skulpturen Wotrubas auch "Instructions for Happiness".

Yoko Ono gab 1961 im Winter die Handlungsanweisung aus, eine Woche zu lachen. Kunstwerke konnten für sie vom Besucher erzeugt werden, ins Wasser getaucht, genagelt und in den Wind gestreut werden. 1963 verordnete sie dann, sich zu umarmen, zu tanzen und ihr Buch mit vielen künstlerischen Anleitungen nach dem Lesen zu verbrennen... weiter




Kräftig zubeißen: Jan Fabres "Tea-hangover", 1980.

Ausstellungskritik

Revolver, Kuli, Tee

  • Das Leopold Museum zeigt eine konzentrierte Schau zu Jan Fabre: "Stigmata - Actions & Performances".

Seit 1976 macht der belgische Allroundkünstler Jan Fabre (Jahrgang 1958) Performances, teils im Team mit anderen, teils im musealen und öffentlichen Raum oder im Theaterkontext, jedenfalls grenzüberschreitend, denn auch Philosophen und Hirnforscher werden mit einbezogen... weiter




Für die Deckenfresken verpflichtete Maria Theresia unter anderem Daniel Gran, der hier einen Entwurf für Aurora im Triumphwagen vorlegte. - © Belvedere

Ausstellungskritik

Vorliebe für die Landschaft

  • Das Belvedere blickt auf Maria Theresias moderne Aspekte im Umgang mit Kunst und Künstlern.

Eigentlich stand die Kunst erst an der dritten Stelle nach Regieren und Familie, doch war Maria Theresia moderner in ihren Ansichten dazu als bis jetzt angenommen. Sie bestellte die gefragtesten Gegenwartskünstler ihrer Zeit an den Hof. Deshalb ist heuer nicht nur ihr 300... weiter




Freimaurerische Kunst: Die Porzellangruppe nach einem Entwurf von Johann Joachim Kaendler stammt aus der Zeit um 1740 und zeigt zwei Freimaurer. - © Österreichische Nationalbibliothek

Ausstellungskritik

Klub der Geheimniskrämer9

  • Die Nationalbibliothek zeigt die Ausstellung "300 Jahre Freimaurer - Das wahre Geheimnis".

Ganz schön viel los an diesem Sonntag im Prunksaal der Nationalbibliothek. Bei manchen Vitrinen der Schau "300 Jahre Freimaurer" muss man sich nachgerade anstellen, will man die Schriftstücke und Objekte zu sehen bekommen: etwa das Foxcroft-Manuskript aus dem Jahr 1699, das die freimaurerischen Traditionen belegen soll... weiter




Neues Raumverständnis: Aleksander Vesnins Bühnenentwurf zu "Phaedra" von Jean Racine, Kammertheater, Moskau 1925. - © KHM-MV

Ausstellungskritik

Quellen der Erinnerung

  • Das Theatermuseum gewährt mit "Der magische Raum" Einblicke in Entwicklung und Stilvielfalt des Bühnenbilds.

"Bühnenbild ist keine Malerei: Man braucht nur kübelweise Farben auf die Leinwand zu kippen, dann mit dem Besen verteilen. Entfernung und Beleuchtung erzeugen dann die Illusion", so flapsig äußerte sich seinerzeit Gustave Flaubert. Wie unverdient diese Verunglimpfung ist, davon kann man sich derzeit in der Ausstellung "Der magische Raum... weiter




Große Teile der Kunst von Gustav Klimt stehen auf den Schultern der Antike: So greifen etwa Darstellungsweisen des Beethovenfrieses (im linken Teil des Ausschnitts) auf frühe Kunst zurück, wie der Vergleich mit dem Musensarkophag zeigt. - © Belvedere/KHM-Museumsverband

Ausstellungskritik

Ewiger Frühling der antiken Kunst

  • In der Orangerie des Belvederes kommt es in der Ausstellung "Klimt und die Antike" zu erotischen Begegnungen.

Eigentlich kaum zu glauben, dass noch kein Museum auf das Thema kam: "Klimt und die Antike. Erotische Begegnungen" ist allerdings auch kein einfacher, sondern ein ziemlich vielschichtiger Dialog. Kunstgeschichte und Archäologie, aber auch Kunst und Wissenschaft begegnen einander hier, aber nicht in theoretischer Trockenheit... weiter




Bruce Davidson erzeugt stets eine außergewöhnliche Nähe zu seinen Motiven: "Coney Island" (1959). - © Bruce Davidson/Magnum Photos

Ausstellungskritik

Der Mensch im Objektiv

  • Westlicht präsentiert den Magnum-Fotografen Bruce Davidson in einer Retrospektive.

Ein Mädchen mit Katze und Schlafmatte in einer Londoner Straße bei anbrechender Nacht hat Bruce Davidson 1960 vor seine Kamera gebeten, zwei Jahre, nachdem er den Clown und Zwerg Jimmy Amstrong mit einem Zirkus in New Jersey eine Fotoserie widmete - beide erinnern an "La Strada" von Federico Fellini und den grauen Alltag der Nachkriegszeit... weiter




Lisl Pongers "Xenographische Ansichten" widersprechen gezielt der Fremdenfeindlichkeit: "Die Brasilianerin. Was morgen ist, das ist egal" mit Christine Hochsteiner. - © Charim Galerie

Ausstellungskritik

Spinnennetz am Dachrand

  • Die Albertina präsentiert die Wendejahre 1970-2000 für die Fotografie in Österreich.

Politisch sind in der Zeit zwischen 1970 und 2000 in Österreich vor allem der Fall des "Eisernen Vorhangs" 1989 und die Debatte um die nationalsozialistische Vergangenheit in der Fotografie von Bedeutung, aber auch die Gründung von Institutionen wie Fotohof in Salzburg oder Camera Austria in Graz... weiter




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