• 29. Mai 2017

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Bühnenartig inszeniert Oliver Mark seine Fotografien. - © O. Mark

Ausstellungskritik

Die Rückkehr der Moral

  • Der schöne Schein und der Ekel: Die Gemäldegalerie der Akademie und das Naturhistorische zeigen Oliver Marks Fotografien zur toten Natur.

Schon im Vorfeld gab es die Warnung einer Kollegin vor den Fotografien Oliver Marks und sie trifft ins Schwarze betreffend einer Ästhetik des schönen Scheins, der Ekel erzeugt. Doch den will der 1963 in Gelsenkirchen geborene Künstler, der sich mit Schwarzweiß-Porträts bekannter Persönlichkeiten einen Namen gemacht hat... weiter




Goshka Macugas Roboter-Performer zitiert aus Reden von Martin Luther King. - © Stephan Wyckoff

Ausstellungskritik

Eine Frage des Zusammenlebens1

  • Die Kunsthalle thematisiert mit "How To Live Together" den Wandel der Gesellschaft.

Die derzeitige Krise der Politik als Chance für kulturellen Austausch zu nutzen, die Kunst als Dialog, als Distanzraum, mit einer bestimmten Auswahl internationaler Positionen zu thematisieren: Das versucht die Kunsthalle mit "How To Live Together" auf beiden Ebenen im Museumsquartier... weiter




Richard Kriesche strebt in seinem frühen Werk "Serie IV, Nr. 3" (1965) die Irritation des Auges an. - © Richard Kriesche

Ausstellungskritik

Vorausschauender Historiker1

  • Das Kremser Forum Frohner widmet dem Ausstellungsmacher Werner Hofmann eine Hommage.

Das Kunstwerk selbst hat damals den Transport nicht überstanden. Zu fragil waren die an bewegten Stangen angebrachten Scheiben des kinetischen Objekts von Richard Kriesche. Also zeigen Brigitte Borchhardt-Birbaumer und Elisabeth Voggeneder, Kuratorinnen der Werner-Hofmann-Hommage im Kremser Forum Frohner... weiter




"Himmelsschauspiel" (1981) aus der Spätphase . - © Franz Schachinger

Ausstellungskritik

Ein Himmelsschauspiel über dem Waldtempel

  • Wienerroither & Kohlbacher präsentieren eine sehr spezielle Max-Weiler-Schau im Palais Schönborn-Batthyány.

Es war einige Jahre still um das Werk des eigenwilligsten Malers der Nachkriegszeit, Max Weiler (1910-2001). Nun bringt ihn der Stiftungsvorstand und Nachlassverwalter Robert Najar als Kurator zurück auf den Kunstmarkt. Die Auswahl der barocken Prunkräume des Palais Schönborn-Batthyány, in denen Wienerroither & Kohlbacher eine Dependance haben... weiter




Sollte keine Opern-Kulisse sein: "Farbensprung" aus 1979. - © Musa

Ausstellungskritik

Neonlicht im Eisbecher

  • Bewegung im Fokus: Musa präsentiert eine Retrospektive des Malers Jorg Hartig unter dem Titel "Realpop".

Der 1932 in Tschechien geborene Jorg Hartig studierte nach Besuch der Ortweinschule Graz bei Albert Paris Gütersloh an der Wiener Akademie. Er kann als einer der wenigen Vertreter der Pop-Art in Österreich gelten, wobei das bei ihm völlig anders aussieht als im Frühwerk Martha Jungwirths, Wolfgang Denks und Christian Ludwig Attersees... weiter




Ordnung bietet Freiheit zum Chaos: Martin Beck "Ashland", OR, 2013. - © Martin Beck, 2017

Ausstellungskritik

Die Hand an der Vase

  • Aktuelle Fragen von Kreativität und Autorschaft - das Mumok zeigt eine Personale von Martin Beck.

Ausstellungen von Martin Beck in Österreich liegen Jahre zurück: 2003 präsentierte der 1963 in Vorarlberg geborene Künstler seine Analyse des Ausstellens im Grazer Kunstverein, 2006 eine "Installation" mit Julie Ault in der Secession und eine Phase seiner Arbeit über alternative Kommunenkultur in den USA im Kunstraum Lakeside in Klagenfurt... weiter




Minimal Art: Erstmals in Wien zu sehen: James Welling "Hands #3" (aus der Serie Hands, 1974-75). - © Welling/Zwirner, New York/London

Ausstellungskritik

Bauchredner mit Kamera

  • Das Kunstforum zeigt einen Werküberblick des bekannten US-Fotografen James Welling.

Parallel zu den malerischen Fotografen der Düsseldorfer Schule wie Thomas Struth mit seinen monumentalen Formaten und den Untersuchungen Gerhard Richters zwischen Malerei und Fotografie, entwickelte sich das Werk James Wellings in den USA seit 1974. Obwohl Autodidakt mit der Kamera... weiter




Auf der Suche nach dem poetisch-metaphorischen Potenzial von Prothesen: Mari Katayamas "bystander #016". - © Mari Katayama

Ausstellungskritik

Prothesen mit Fließkraft

  • Xhibit der Akademie und Kunsthalle am Karlsplatz zeigen "Pro(s)thesis & Posthuman Complicities"

Es ist eine besondere Kombination von zwei Ausstellungen, zweideutigen Titeln und vieldeutigen Inhalten, die bis Mitte Mai im Xhibit ältere feministische und jüngere queere und antirassistische Konzepte zusammenführt. Da wird von den Kuratorinnen Berenice Pahl und Felicitas Thun-Hohenstein das Potenzial der Prothese ironisch wie auch als... weiter




Erinnerungen an Josef Albers Farbtheorien mit Anoka Faruqees "2015P-08". - © Anoka Faruqee

Ausstellungskritik

Zurück zum Ornament

  • Secession zeigt Anoka Faruqee, Rosa Barba und Jean-Luc Moulènes Secessions-Knoten.

Die Secession eignet sich besonders für Reflexionen über die klassische Moderne. Und so bildet der Hauptraum für den Konzeptkünstler Jean-Luc Moulène eine Verknotung, die er als Metapher für diesen basilikalen Raum nutzt, indem er ihn mit schwarz lackierten Brettern bandartig durchschneidet... weiter




Aus Eduard Angelis Bild einer Kirche sind die Menschen verschwunden, das Gebäude ersteht wie aus dem Nebel der Erinnerung. - © Albertina

Ausstellungskritik

Stille Zeugen im Wind

  • Die Albertina präsentiert in der Basteihalle eine große Retrospektive von Eduard Angeli.

Seit seinem Studium bei Robin Christian Andersen an der Wiener Akademie beschäftigt sich Eduard Angeli (Wiener des Jahrgangs 1942) mit einem virtuosen Wechselspiel zwischen Grafik und Malerei. Pastellkreide und Kohle wechseln mit Acryl und Ölmalerei. Erzählt wird nicht in den monumentalen Formaten - oder nur andeutungsweise: Relikte menschlicher... weiter




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