• 15. Dezember 2017

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Hahns weitsichtiges Sammeln: Öyvind Fahlström, "Green Seesaw" (Grüne Schaukel, Detail), 1968-1969. - © mumok

Ausstellungskritik

Mit der Tür ins Haus fallen3

  • Kunst als Prozess: Das Mumok zeigt den "Sammler Wolfgang Hahn und die 60er Jahre".

Als Hertha Firnberg die Sammlung Hahn nach Wien holte, gab es einen empörten Aufschrei; doch die Ministerin galt nicht nur als "einziger Mann in Bruno Kreiskys Kabinett", sie internationalisierte neben der Kunst auch die Wissenschaft. Zum Ankauf eines Großteils der Sammlung 1978 kamen böse Kommentare - viele sahen die Werke aus der Fluxus-Bewegung... weiter




Die iPhones und die Genesis: Alicja Kwade bindet den Mythos an unsere Gegenwart an. - © Roman März

Ausstellungskritik

Staunen über die Sterne1

  • Das Linzer Kunstmuseum Lentos zeigt die kosmische Kunst eines Jahrhunderts.

"Stars are never sleeping, Dead ones and the living. We live closer to the earth, never to the heavens. The stars are never far away", singt David Bowie in "The Stars (Are Out Tonight)". Der Mensch war schon immer fasziniert vom Sternenhimmel, vom Universum, das da irgendwo über ihm thront und ihn umgibt... weiter




Adolf Frohners Werke, wie etwa "Die Revolte" (1971), waren Reibefläche für Feministinnen. - © Redtenbacher

Ausstellungskritik

Kämpfer gegen den Zeitgeist1

  • Das Forum Frohner in Krems feiert Zehn-Jahres-Jubiläum mit Werken aus der Sammlung Gabriel.

Adolf Frohner starb im Jänner 2007 im 73. Lebensjahr. Erst am 29. September wurde in diesem Jahr das noch mit ihm geplante Forum im historischen Minoritenkloster in Krems-Stein eröffnet. Der von Lukas Göbl sensibel in die alte Substanz platzierte White Cube hat durch die vielen Möglichkeiten seiner Bespielung den Bezug zum zeitgenössischen Diskurs... weiter




Weben nach einem Entwurf des "Musterzeichner" Thomas Bayrles in Aubusson. - © MAK/B. VischerVideo

Ausstellungskritik

Superform und iPhones1

  • Thomas Bayrle blickt im MAK mit traditionellen Techniken in die digitale Gegenwart.

Er macht Schluss mit der Abwertung des Ornaments und verbindet traditionelles Handwerk mit der computergenerierten Kunst des Informationszeitalters: Neben seiner Kritik an Adolf Loos war der 1937 in Berlin geborene Thomas Bayrle schon ab den späten 1960er Jahren ein Vorgänger für alle jene... weiter




Medusas Haupt gilt heute als originaler Rubens. - © KHM-Museumsverband

Ausstellungskritik

Christus als schönster Kentaur

  • Unbedingte fleischliche Präsenz: Das Kunsthistorische Museum präsentiert die "barocke Kraft der Verwandlung" von Rubens.

Unter den barocken Malern ist er der mit dem glühendsten Rot hinter wild bewegten Figuren, die große Gefühle zeigen und extreme Sinnlichkeit der Hautoberfläche aufweisen: In teils monumentalen Formaten hat Peter Paul Rubens (1577-1640) Altarbilder, Mythologien, Porträts und Landschaften geschaffen... weiter




Ferdinand Hodler bannt in "Die Wahrheit" rhythmische Bewegung auf die Leinwand. - © Kunsthaus Zürich

Ausstellungskritik

Der elegante Barbar1

  • Das Leopold Museum widmet sich dem Schweizer Monumentalmaler Ferdinand Hodler.

Als Ferdinand Hodler (1853- 1918) in der Wiener Secession 1904 mit über dreißig Gemälden auftrat, sprach Kunstkritiker Ludwig Hevesi von der "barbarischen Eleganz" seiner monumentalen Figuren. Franz Servaes stellte ihn in eine Linie mit Arnold Böcklin und Giovanni Segantini... weiter




Neudefinition des Konstruktivismus: frühe Typoskripte Gerhard Rühms. Im Bild: "ohne titel", 1955. - © mumok

Ausstellungskritik

Meister nächtlicher Sprachbilder4

  • Das Kunstforum Wien widmet dem Universalkünstler Gerhard Rühm eine große Retrospektive.

Es ist lange bekannt, dass der als Musiker ausgebildete und als konkreter Poet mit der "Wiener Gruppe" berühmt gewordene Gerhard Rühm auch ein großes Spektrum in Bereichen der bildenden Kunst aufzuweisen hat. Das Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig (mumok) widmete ihm 2010 eine kleine Schau und im Belvedere war er mit einem Korridor in die "Nacht... weiter




Ein Selbstporträt Raffaels (1506), des Ausnahmekünstlers der Hochrenaissance. - © Galleria degli Uffizi, Florenz

Ausstellungskritik

Der Meister des Raumes3

  • Die Albertina zeigt eine prunkvolle wie prominent bestückte Ausstellung über den Hochrenaissance-Meister Raffael.

Im 20. Jahrhundert hatte es Raffaelo Santi (1483-1520) schwer, außerhalb der Spezialistenwelt der Kunstgeschichte, die vor allem seine virtuosen Zeichnungen und für die Theorie so gut nutzbaren ausgewogenen Kompositionen schätzt, vom Publikum so geliebt zu werden, wie sein großer Nachruhm es eigentlich verlangte... weiter




Publikumspartizipation inklusive Schläfchen. - © Belvedere, J. Stoll

Ausstellungskritik

Auf zum fröhlichen Kleben!1

  • 21er Haus präsentiert: "Duett mit Künstler_in" - eine Partizipation als künstlerisches Prinzip.

Nun ist es so weit: Viele sprechen in Wien seit Jahren von der Ausstellung, die vom Publikum gemacht wird. Manche schimpfen es allerdings "Mitmachkunst" und finden es unangenehm, schon am Eingang von einem Mann in Anzug und Fliege angesprochen zu werden... weiter




Wenn die Kunst auf Politik und Gesellschaft reagiert: Mark Dion prangert in "The Tar Museum. Flamingo" (2006) die weltweite Sucht nach Erdöl an. Auf die Natur wird keine Rücksicht genommen, sie erscheint nur noch als Rohstofflieferantin. - © Georg Kargl Fine Arts/Mark Dion

Ausstellungskritik

Die Migration von Hitlers Eiche4

  • Die Ausstellung "Naturgeschichten - Spuren des Politischen" im Mumok.

Der Führer hat seine Loge vorzeitig verlassen. Er wollte auf keinem Fall dem amerikanischen Hochspringer Cornelius Cooper Johnson anlässlich seines Sieges die Hand zu schütteln. Johnson hatte bei der Olympiade 1936 in Berlin den Hochsprung mit Olympiarekord für sich entschieden... weiter




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