• 18. Oktober 2017

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Schlagwortsuche

Der Chef hatte die besten Ideen am Abort: Ein Plakat von Novak’s Kapelle, entstanden um 1971. - © Archiv Karl Vollmann

Ausstellungskritik

Als Morak und Metropol noch wild waren8

  • Eine Meistererzählung auf 300 Quadratmetern: Das Wien Museum spürt der Geschichte des heimischen Pop nach.

Hat die Schau eine Kernthese? Es fällt Kurator Thomas Mießgang nicht leicht, die Frage des Direktors zu beantworten. Schließlich kommt er der Bitte von Matti Bunzl aber doch nach. Die These für die neue Pop-Schau im Wien Museum wäre also in etwa: Auch wenn sich die Rockmusik im Nachkriegsösterreich vorerst so anhörte wie in den meisten... weiter




Der Esel scheint bei Bruegel gelehriger als manch einer der Schüler. - © Kupferstichkabinett Berlin

Ausstellungskritik

Gaffer und Gierhälse7

  • Die Albertina zeigt mit "Bruegel. Das Zeichnen der Welt" die Filetstücke ihrer Sammlung.

Bald 450 Jahre tot, hat Pieter Bruegel nichts an Aktualität eingebüßt, auch wenn seine oft grotesken Sujets nicht sofort entschlüsselt werden können. Aber wenn große Fische kleinere fressen, ist uns die frühkapitalistische Metropole Antwerpen, in der er seine frühen Jahre ab 1545 verbrachte, sehr nahe... weiter




Mit Raffinessen: Dejan Dukic: "Storage Painting Nr 10, 2011". - © musa

Ausstellungskritik

Kunst spielt die erste Geige

  • Zehn Jahre Musa - die Sammlung der Stadt Wien präsentiert die Jubiläumsschau.

Was für Bildmenschen etwas unangenehm nach einer mathematischen Gleichung aussieht, das ist der Titel einer interessant konzipierten Ausstellung, die zehn Jahre Musa, Museum der Sammlungen der Stadt Wien, in den fast so lange existierenden schönen Räumen neben dem Rathaus präsentiert... weiter




Inspirationstapeten und ihre Folgen: Stühle und Skizzen von Philippe Starck. - © Centre Pompidou Malaga

Ausstellungskritik

Nützliche Harmonie

  • Das Centre Pompidou Málaga beleuchtet mit Objekten und Zeichnungen die Genialität von Star-Designer Philippe Starck.

Tische, Räder, Uhren, Zahnbürsten, Stühle, Badezimmer, Golfwagen, Restaurants, Kopfhörer bis hin zu Luxus-Hotels und Segelyachten. Philippe Starck hat in seinem Leben so gut wie alles entworfen, was man sich nur vorstellen kann. 10.000 Objekte sollen es sein, die der Feder des wohl bekanntesten Produktdesigners und Innenarchitekten entstammen... weiter




"Ich weiß nicht" ist Birgit Jürgenssens Arbeit betitelt. - © Woessner/MAK

Ausstellungskritik

Schöne neue Welt

  • MAK und Kunsthalle Karlsplatz zeigen drei Kunstausstellungen der diesjährigen Vienna Biennale.

Neben den Robotern und der Frage nach der Zukunft der Arbeit stellen drei Ausstellungen im Rahmen der Vienna Biennale 2017 eine weitere Frage: Nämlich die, ob die Kunst in der zunehmenden Automatisierung überhaupt ihr Existenzrecht behaupten kann. Durch die fortgeschrittenen Überschneidungen mit Wissenschaft, Theater... weiter




Neue Ansichten: Katharina Grosse: "Ohne Titel", 2010. - © Grosse

Ausstellungskritik

Heute konkret, morgen gestisch3

  • Wiedereröffnung der Kunsthalle Krems mit der Frage nach aktueller abstrakter Malerei.

Wenn einer was von abstrakter Kunst versteht, ist es Florian Steininger, der neue Direktor der Kremser Kunsthalle. Schon seine Diplomarbeit ging in diese Richtung, die einst als die wesentliche Kunstinvention des 20. Jahrhunderts galt und mit Amerikas Kunstpolitik nach 1945 die "Westkunst" beherrschte. Die Vorgaben sind durchaus ambitioniert... weiter




Ein Hoch der Verdauung: Simon Dybbroe Møller lässt Koch und Installateur einander umarmen. - © Simon Dybbroe Møller

Ausstellungskritik

Anleitung zum Glücklichsein

  • Das 21er Haus zeigt im Sommer neben Skulpturen Wotrubas auch "Instructions for Happiness".

Yoko Ono gab 1961 im Winter die Handlungsanweisung aus, eine Woche zu lachen. Kunstwerke konnten für sie vom Besucher erzeugt werden, ins Wasser getaucht, genagelt und in den Wind gestreut werden. 1963 verordnete sie dann, sich zu umarmen, zu tanzen und ihr Buch mit vielen künstlerischen Anleitungen nach dem Lesen zu verbrennen... weiter




Kräftig zubeißen: Jan Fabres "Tea-hangover", 1980.

Ausstellungskritik

Revolver, Kuli, Tee

  • Das Leopold Museum zeigt eine konzentrierte Schau zu Jan Fabre: "Stigmata - Actions & Performances".

Seit 1976 macht der belgische Allroundkünstler Jan Fabre (Jahrgang 1958) Performances, teils im Team mit anderen, teils im musealen und öffentlichen Raum oder im Theaterkontext, jedenfalls grenzüberschreitend, denn auch Philosophen und Hirnforscher werden mit einbezogen... weiter




Für die Deckenfresken verpflichtete Maria Theresia unter anderem Daniel Gran, der hier einen Entwurf für Aurora im Triumphwagen vorlegte. - © Belvedere

Ausstellungskritik

Vorliebe für die Landschaft

  • Das Belvedere blickt auf Maria Theresias moderne Aspekte im Umgang mit Kunst und Künstlern.

Eigentlich stand die Kunst erst an der dritten Stelle nach Regieren und Familie, doch war Maria Theresia moderner in ihren Ansichten dazu als bis jetzt angenommen. Sie bestellte die gefragtesten Gegenwartskünstler ihrer Zeit an den Hof. Deshalb ist heuer nicht nur ihr 300... weiter




Freimaurerische Kunst: Die Porzellangruppe nach einem Entwurf von Johann Joachim Kaendler stammt aus der Zeit um 1740 und zeigt zwei Freimaurer. - © Österreichische Nationalbibliothek

Ausstellungskritik

Klub der Geheimniskrämer9

  • Die Nationalbibliothek zeigt die Ausstellung "300 Jahre Freimaurer - Das wahre Geheimnis".

Ganz schön viel los an diesem Sonntag im Prunksaal der Nationalbibliothek. Bei manchen Vitrinen der Schau "300 Jahre Freimaurer" muss man sich nachgerade anstellen, will man die Schriftstücke und Objekte zu sehen bekommen: etwa das Foxcroft-Manuskript aus dem Jahr 1699, das die freimaurerischen Traditionen belegen soll... weiter




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