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Neudefinition des Konstruktivismus: frühe Typoskripte Gerhard Rühms. Im Bild: "ohne titel", 1955. - © mumok

Ausstellungskritik

Meister nächtlicher Sprachbilder4

  • Das Kunstforum Wien widmet dem Universalkünstler Gerhard Rühm eine große Retrospektive.

Es ist lange bekannt, dass der als Musiker ausgebildete und als konkreter Poet mit der "Wiener Gruppe" berühmt gewordene Gerhard Rühm auch ein großes Spektrum in Bereichen der bildenden Kunst aufzuweisen hat. Das Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig (mumok) widmete ihm 2010 eine kleine Schau und im Belvedere war er mit einem Korridor in die "Nacht... weiter




Ein Selbstporträt Raffaels (1506), des Ausnahmekünstlers der Hochrenaissance. - © Galleria degli Uffizi, Florenz

Ausstellungskritik

Der Meister des Raumes3

  • Die Albertina zeigt eine prunkvolle wie prominent bestückte Ausstellung über den Hochrenaissance-Meister Raffael.

Im 20. Jahrhundert hatte es Raffaelo Santi (1483-1520) schwer, außerhalb der Spezialistenwelt der Kunstgeschichte, die vor allem seine virtuosen Zeichnungen und für die Theorie so gut nutzbaren ausgewogenen Kompositionen schätzt, vom Publikum so geliebt zu werden, wie sein großer Nachruhm es eigentlich verlangte... weiter




Publikumspartizipation inklusive Schläfchen. - © Belvedere, J. Stoll

Ausstellungskritik

Auf zum fröhlichen Kleben!1

  • 21er Haus präsentiert: "Duett mit Künstler_in" - eine Partizipation als künstlerisches Prinzip.

Nun ist es so weit: Viele sprechen in Wien seit Jahren von der Ausstellung, die vom Publikum gemacht wird. Manche schimpfen es allerdings "Mitmachkunst" und finden es unangenehm, schon am Eingang von einem Mann in Anzug und Fliege angesprochen zu werden... weiter




Wenn die Kunst auf Politik und Gesellschaft reagiert: Mark Dion prangert in "The Tar Museum. Flamingo" (2006) die weltweite Sucht nach Erdöl an. Auf die Natur wird keine Rücksicht genommen, sie erscheint nur noch als Rohstofflieferantin. - © Georg Kargl Fine Arts/Mark Dion

Ausstellungskritik

Die Migration von Hitlers Eiche4

  • Die Ausstellung "Naturgeschichten - Spuren des Politischen" im Mumok.

Der Führer hat seine Loge vorzeitig verlassen. Er wollte auf keinem Fall dem amerikanischen Hochspringer Cornelius Cooper Johnson anlässlich seines Sieges die Hand zu schütteln. Johnson hatte bei der Olympiade 1936 in Berlin den Hochsprung mit Olympiarekord für sich entschieden... weiter




Anton Koligs Stillleben aus 1912 zeigt einmal mehr die Intensität seiner Farbwahl. - © Bildrecht

Ausstellungskritik

Pinselschwung im Farbfeuerwerk

  • Das Leopold Museum zeigt nach 50 Jahren die erste Personale des Malers Anton Kolig in Wien.

Wer heute die virtuose Handschrift und den besonderen Einsatz leuchtender Farbkontraste in Werken des frühen Expressionisten Anton Kolig (1886-1950) betrachtet, kann sich kaum noch vorstellen, dass diese als unvollendeter Wildwuchs von Kritikern wie dem Kunsthistoriker Josef Strzygowski angegriffen wurden: Dieser nahm die Vokabel "krank" und... weiter




Anja Ronacher löst Artefakte aus ihrem Kontext und gibt ihnen so eine neue Magie. - © Johannes Stoll/Belvedere

Ausstellungskritik

Ekstatische Körper

  • Das 21er Haus präsentiert die vier nominierten Künstlerinnen des BC21 Art Awards 2017.

Jedes zweite Jahr schreibt die Boston Consulting Group einen mit 20.000 Euro dotierten Kunstpreis aus. Das Juryverfahren ist zweistufig. Vier internationale Kuratoren und Direktoren nominieren je eine künstlerische Position, die im 21er Haus präsentiert wird. Anhand dieser Schau ermittelt dann eine Auswahljury Anfang Oktober den Preisträger... weiter




Chadwick Rantanen gewinnt der Kunst die groteske Fantastik zurück. - © Sophie Thun

Ausstellungskritik

Schwarzes Licht auf dünner Haut

  • Die Secession präsentiert Nicole Eisenman, Toni Schmale und Chadwick Rantanen.

Querverweise in die Kunstgeschichte beherrscht Nicole Eisenman schlafwandlerisch, doch sie überträgt das Teilnahmslose des Halbschlafs auch auf einige ihrer Figuren in den letzten drei monumentalen Gemälden. Diese stellen die Ohnmacht dar, die nicht nur Intellektuelle und Künstler in Amerika erfasst hat nach der Wahl von Donald Trump... weiter




Sanfter Protest: Während einer Demonstration gegen Polizeigewalt im US-Bundesstaat Louisiana streckt die Aktivistin Ieshia Evans ihre Hände aus - bereit, sich verhaften zu lassen. - © Jonathan Bachman, Reuters

Ausstellungskritik

Nicht nur tödlich laute Bilder

  • Die Galerie Westlicht präsentiert, wie stets im Herbst, die Wanderausstellung "World Press Photo".

Zum 16. Mal in Folge übernimmt das Westlicht die Ausstellung der "World Press Photo". Die prämierten Pressefotografien des Vorjahres, die in 45 Staaten gezeigt werden, stammen von Teilnehmern aus der ganzen Welt, langfristige Projekte sind ebenso vertreten wie Reportagen und professionelle Schnappschüsse... weiter




Der Chef hatte die besten Ideen am Abort: Ein Plakat von Novak’s Kapelle, entstanden um 1971. - © Archiv Karl Vollmann

Ausstellungskritik

Als Morak und Metropol noch wild waren8

  • Eine Meistererzählung auf 300 Quadratmetern: Das Wien Museum spürt der Geschichte des heimischen Pop nach.

Hat die Schau eine Kernthese? Es fällt Kurator Thomas Mießgang nicht leicht, die Frage des Direktors zu beantworten. Schließlich kommt er der Bitte von Matti Bunzl aber doch nach. Die These für die neue Pop-Schau im Wien Museum wäre also in etwa: Auch wenn sich die Rockmusik im Nachkriegsösterreich vorerst so anhörte wie in den meisten... weiter




Der Esel scheint bei Bruegel gelehriger als manch einer der Schüler. - © Kupferstichkabinett Berlin

Ausstellungskritik

Gaffer und Gierhälse7

  • Die Albertina zeigt mit "Bruegel. Das Zeichnen der Welt" die Filetstücke ihrer Sammlung.

Bald 450 Jahre tot, hat Pieter Bruegel nichts an Aktualität eingebüßt, auch wenn seine oft grotesken Sujets nicht sofort entschlüsselt werden können. Aber wenn große Fische kleinere fressen, ist uns die frühkapitalistische Metropole Antwerpen, in der er seine frühen Jahre ab 1545 verbrachte, sehr nahe... weiter




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