• 23. Oktober 2017

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Freimaurerische Kunst: Die Porzellangruppe nach einem Entwurf von Johann Joachim Kaendler stammt aus der Zeit um 1740 und zeigt zwei Freimaurer. - © Österreichische Nationalbibliothek

Ausstellungskritik

Klub der Geheimniskrämer9

  • Die Nationalbibliothek zeigt die Ausstellung "300 Jahre Freimaurer - Das wahre Geheimnis".

Ganz schön viel los an diesem Sonntag im Prunksaal der Nationalbibliothek. Bei manchen Vitrinen der Schau "300 Jahre Freimaurer" muss man sich nachgerade anstellen, will man die Schriftstücke und Objekte zu sehen bekommen: etwa das Foxcroft-Manuskript aus dem Jahr 1699, das die freimaurerischen Traditionen belegen soll... weiter




Neues Raumverständnis: Aleksander Vesnins Bühnenentwurf zu "Phaedra" von Jean Racine, Kammertheater, Moskau 1925. - © KHM-MV

Ausstellungskritik

Quellen der Erinnerung

  • Das Theatermuseum gewährt mit "Der magische Raum" Einblicke in Entwicklung und Stilvielfalt des Bühnenbilds.

"Bühnenbild ist keine Malerei: Man braucht nur kübelweise Farben auf die Leinwand zu kippen, dann mit dem Besen verteilen. Entfernung und Beleuchtung erzeugen dann die Illusion", so flapsig äußerte sich seinerzeit Gustave Flaubert. Wie unverdient diese Verunglimpfung ist, davon kann man sich derzeit in der Ausstellung "Der magische Raum... weiter




Große Teile der Kunst von Gustav Klimt stehen auf den Schultern der Antike: So greifen etwa Darstellungsweisen des Beethovenfrieses (im linken Teil des Ausschnitts) auf frühe Kunst zurück, wie der Vergleich mit dem Musensarkophag zeigt. - © Belvedere/KHM-Museumsverband

Ausstellungskritik

Ewiger Frühling der antiken Kunst

  • In der Orangerie des Belvederes kommt es in der Ausstellung "Klimt und die Antike" zu erotischen Begegnungen.

Eigentlich kaum zu glauben, dass noch kein Museum auf das Thema kam: "Klimt und die Antike. Erotische Begegnungen" ist allerdings auch kein einfacher, sondern ein ziemlich vielschichtiger Dialog. Kunstgeschichte und Archäologie, aber auch Kunst und Wissenschaft begegnen einander hier, aber nicht in theoretischer Trockenheit... weiter




Bruce Davidson erzeugt stets eine außergewöhnliche Nähe zu seinen Motiven: "Coney Island" (1959). - © Bruce Davidson/Magnum Photos

Ausstellungskritik

Der Mensch im Objektiv

  • Westlicht präsentiert den Magnum-Fotografen Bruce Davidson in einer Retrospektive.

Ein Mädchen mit Katze und Schlafmatte in einer Londoner Straße bei anbrechender Nacht hat Bruce Davidson 1960 vor seine Kamera gebeten, zwei Jahre, nachdem er den Clown und Zwerg Jimmy Amstrong mit einem Zirkus in New Jersey eine Fotoserie widmete - beide erinnern an "La Strada" von Federico Fellini und den grauen Alltag der Nachkriegszeit... weiter




Lisl Pongers "Xenographische Ansichten" widersprechen gezielt der Fremdenfeindlichkeit: "Die Brasilianerin. Was morgen ist, das ist egal" mit Christine Hochsteiner. - © Charim Galerie

Ausstellungskritik

Spinnennetz am Dachrand

  • Die Albertina präsentiert die Wendejahre 1970-2000 für die Fotografie in Österreich.

Politisch sind in der Zeit zwischen 1970 und 2000 in Österreich vor allem der Fall des "Eisernen Vorhangs" 1989 und die Debatte um die nationalsozialistische Vergangenheit in der Fotografie von Bedeutung, aber auch die Gründung von Institutionen wie Fotohof in Salzburg oder Camera Austria in Graz... weiter




Ingeborg Strobl entwirft in "Flora" ein tagebuchartiges Potpourri. - © Hertha Hurnaus

Ausstellungskritik

Natur, eingefangen

  • Das 16. Kunstprojekt der Arbeiterkammer widmet Ingeborg Strobls Konzept "Flora" sechs Wände.

2006 schrieb Ingeborg Strobl (1949-2017) zu einer Auswahl unspektakulärer Aufnahmen von Vorgärten, Gräbern und Blumentischen in einem "Photoroman" Slogans wie "Winter ist Sommer, schneller ist besser", "Schlecht ist verboten" oder "Im Rechteck tot sein", da sie unsere übergestaltete, meist kitschige Gartenkultur gerne auf Absurditäten abklopfte... weiter




Was zählt, ist Sicherheit. Aber Bunker in Israel, hier etwa in einer Wohnhausanlage in Kiryat Shmona, werden auch als Partyzone genützt. - © Adam Reynolds/Edition Lammerhuber

Ausstellungskritik

Auf ein Tänzchen in den Bunker1

  • Das Jüdische Museum am Judenplatz zeigt Adam Reynolds Bunker-Fotografien aus Israel.

Das hätten sich Paul Virilio und Fans der Bunkerarchäologie wohl nicht träumen lassen: Da in Israel seit 1951 unterirdische Schutzräume für alle verpflichtend sind, entstanden sie privat wie öffentlich wegen ständiger Kriegsbedrohung, zeigen allerdings als Gemeinschaftsräume eine Vielfalt an Verwendungen im Alltag... weiter




Joannis Avramidis , Bandfiguren, 1990, Öl auf Leinwand. - © Atelier Joannis Avramidis, Wien

Ausstellungskritik

Zeitlose Körper

  • Das Leopold Museum widmet dem Bildhauer Joannis Avramidis eine umfassende Werkschau.

Noch zu Lebzeiten ist die retrospektive Schau auf das Werk des griechisch-österreichischen Bildhauers Joannis Avramidis (1922- 2016) im Leopold Museum geplant worden. Als Auftakt konnte im Hof des Museumsquartiers, trotz großer bürokratischer Hürden, eine seiner utopischen Ideen umgesetzt werden: Die "Humanitätssäule" blieb Teil einer Planung für... weiter




Die Wut gebiert Kunst: Erwin Wurms Performative Skulpturen sind Ergebnisse künstlerischer Attacken auf herkömmliche Materialien. - © Belvedere/Johannes Stoll

Ausstellungskritik

Häuser zum Fremdschämen

  • Erwin Wurm zeigt im 21er Haus performative Skulpturen als Trilogie mit Graz und Venedig.

Erwin Wurm sieht seine derzeitigen Ausstellungen auf der Biennale in Venedig mit den dort präsentierten "One Minute Sculptures", die Wortskulpturen im Kunsthaus Graz und die "Performativen Skulpturen" im Hauptraum des 21er Hauses als eine Trilogie. Für die Kuratoren Severin Dünser und Alfred Weidinger ist das 21er Haus auch ein Hafen auf der Reise... weiter




Bühnenartig inszeniert Oliver Mark seine Fotografien. - © O. Mark

Ausstellungskritik

Die Rückkehr der Moral

  • Der schöne Schein und der Ekel: Die Gemäldegalerie der Akademie und das Naturhistorische zeigen Oliver Marks Fotografien zur toten Natur.

Schon im Vorfeld gab es die Warnung einer Kollegin vor den Fotografien Oliver Marks und sie trifft ins Schwarze betreffend einer Ästhetik des schönen Scheins, der Ekel erzeugt. Doch den will der 1963 in Gelsenkirchen geborene Künstler, der sich mit Schwarzweiß-Porträts bekannter Persönlichkeiten einen Namen gemacht hat... weiter




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