• 22. Oktober 2017

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Schlagwortsuche

Der Mithras-Kult ist immer noch geheimnisumwittert: ein Kultrelief aus dem Mithräum unter Santo Stefano Rotondo in Rom, das den Gott bei der Stiertötung zeigt. - © Museo Nazionale Romano - Terme di Diocleziano

Ausstellungskritik

Gipfeltreffen der Götter3

Wer heute durch Ausgrabungsstätten der römischen Antike spaziert, dem fallen die Kultstätten unterschiedlicher Glaubensrichtungen auf. Neben Tempeln für die offiziellen Staatsgötter rund um Jupiter, Juno und Minerva finden wir dort häufig Huldigungsorte für Gottheiten außerhalb dieser Sphäre, beispielsweise für Isis oder Kybele... weiter




Der Entdecker des Clair-Obscur? Ugo da Carpis "Der wunderbare Fischzug". - © Albertina Wien

Clair-Obscur

Revolution am Papier

Für uns sind sie eher monochrom in Rot oder Grün mit Grau, aber in der Renaissance war die Weiterentwicklung des Holzschnitts mit mehreren Farbplatten eine Revolution der Drucktechnik. Plötzlich wurden die Sujets farbig, somit malerisch und durch den verstärkten Helldunkelkontrast tiefenräumlich; jeder Künstler wollte daher der Entdecker des... weiter




Anna Artakers Rekonstruktion der Gemäldesammlung von den Wiener Rothschilds. - © H. Hurnaus

Ausstellungskritik

Erinnerungswand für alte Meister1

Es waren etwa 400 Gemälde alter Meister aus ganz Europa, die in den Palais der Barone Albert und Nathaniel Rothschild im Wiener Belvedereviertel in Petersburger Hängung die Wände füllten - alles vom Feinsten, von Hans Holbein über Frans Hals, François Boucher, Jacob Ruisdael bis Francesco Guardi, Jacopo Tintoretto... weiter




Sarah Lucas präsentiert mit "Nob" Skulpturen und Fotografien in der Secession. - © Wolfgang Thaler

Ausstellungskritik

Die größte Rübe im Kunststall2

Die 1962 in London geborene Sarah Lucas ist als eine Hauptvertreterin der Young British Artists vielbeschäftigt am globalen Ausstellungsparcours unterwegs. Der "Wiener Zeitung" erzählt sie von ihren rezenten Beiträgen für die Biennale in Venedig, die renommierte Whitechapel Art Gallery in London und zum 100... weiter




Wiederentdeckung: Edith Tudor-Hart zählt zu der Riege der politisch engagierten Fotografinnen. Das abgebildete Foto zeigt eine arbeitslose Wiener Familie im Jahr 1930. - © Edith Tudor-Hart/Wien Museum

Ausstellungskritik

Mit der Kamera als Waffe7

  • Kommunistin, Feministin, Spionin und Künstlerin: Werke der Fotografin Edith Tudor-Hart im Wien Museum.

Aus Sammelausstellungen und durch Einzelwerke in der Galerie Johannes Faber ist die Fotografin Edith Tudor-Hart (1908-1973) zwar in Wien keine Unbekannte mehr, dennoch stand die erste große Personale noch aus. Das Wien Museum holt dies nun nach. Die Fotokünstlerin wurde als Edith Suschitzky in Wien geboren und wuchs im sozialdemokratischen Umfeld... weiter




Rare Exponate aus dem MAK-Fundus: Das Bild zeigt einen Ausschnitt aus Klimts Entwurf "Ritter" für den Mosaikfries. - © MAK/Mayer

Jugendstil

Rückkehr aus dem Depot

Lange wurde vom Wiener Publikum geklagt, es wären doch nur wenige Exponate aus den reichen Depots des Museums für angewandte Kunst (MAK) sichtbar, nun kehren sie in großer Anzahl zurück, die Möbel, Vasen, Plakate, Teppiche, Wandschirme, Taschen und Bestecke aus der Zeit um 1900... weiter




Im Boliden-Skulpturenpark: Künstler beschäftigen sich mit dem Kultobjekt Auto, "Gimme Gummi(Autorotation)", 2003, von Leo Schatzl, Severin Hofmann, David Moises

Ausstellungskritik

Das Museum als Autosalon

"Das erste Mal, als ich den Raum nackt gesehen habe, hat er mich an die Parkgarage des Batman-Films erinnert, wo ein einziges fettes Auto drinsteht." Der weitläufige hohe Ausstellungsraum des Linzer Kunstmuseum Lentos brachte nicht nur den österreichischen Biennale-Vertreter Markus Schinwald auf automobilistische Ideen... weiter




Lässiger Lümmeln: "Phantasy Landscape" von Verner Panton, 1970

Sixties Design

Nur die Bandscheibe leidet

Um Bequemlichkeit ging es beim Möbeldesign der sechziger Jahre nicht, eher schon um die Inszenierung einer gewissen Lässigkeit. Neue Materialien wurden seinerzeit verwendet, wie Plastik, Schaumstoff und Kunstharze. Bunt bis schrill, vom Weltraumflug der Nasa inspiriert und zur "Spheromania" gesteigert... weiter




Apokalyptik der Gegenwart: Paul McCarthy, Basement Bunker: Painting Queens in the Red Carpet Hall 3, 2003. - © Reprofoto © Markus Guschelbauer

Kunstkritik

Fragmente eines toxischen Traums

Für Philosoph Peter Sloterdijk hat Richard Wagners Erfindung des "Gesamtkunstwerks" eine "toxische Atmosphäre", doch die Apokalyptik der Gegenwart erlaubt die neuerliche Frage nach einem seit 100 Jahren heiß diskutierten Begriff. Im Unteren Belvedere ist derzeit mit Wien um 1900 eine besondere Phase dieser Kunstutopie angesprochen... weiter




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