• 13. Dezember 2017

  • RSS abonnieren
  • Wiener Zeitung auf Facebook
  • Auf Twitter verfolgen
  • Wiener Zeitung auf Google+
  • Apple App Store
  • Google Play Store

Sie sind hier:



Schlagwortsuche

Jonathan Monk bezieht sich in "A Copy of Deflated Sculpture No. 1" auf "Rabbit" von Jeff Koons. - © Monk/Casey Kaplan/Adam Reich

Ausstellungskritik

Mona Lisas Nasenbären

  • Die Kunsthalle Krems widmet sich dem Thema "Remastered. Die Kunst der Aneignung".

Den Römern sagte die Kunstgeschichte jahrhundertelang nach, sie hätten die Kunst der Griechen kopiert. Zwar stimmt das nur partiell, aber die Antike wurde auch im Mittelalter weiter tradiert. Erst recht ging die Kopiererei in der Renaissance weiter, als Großkünstler wie Leonardo dachten... weiter




Zionismus und Kommunismus vereinen sich in der Fahne des österreichischen Teils der Poale-Zion-Bewegung. - © Yad Tabenkin/Sebastian Gansigler

Ausstellungskritik

Verlorenes Paradies

  • Das Jüdische Museum zeigt eine umfangreiche Ausstellung zum Thema Judentum und Kommunismus.

Diese Ausstellung ist in jeder Hinsicht zu: zu groß auf zu kleinem Raum, zu detailfreudig, zu pauschal, zu unübersichtlich, zu kulinarisch, zu verkopft. Es ist eine Ausstellung, für die man sich einen halben Tag Zeit nehmen sollte, mindestens, die man, im Idealfall, mehrmals besucht... weiter




Anita Leisz erklärt den chemischen Vorgang zur Kunst. - © Belvedere

Ausstellungskritik

Solo für Zinkfraß

  • Das 21er Haus präsentiert eine Personale der österreichischen Künstlerin Anita Leisz.

Bei Annäherung an das 21er Haus von der Seite des Schweizergartens überragen 15-stöckige Wohn- und Bürobauten längst den kleinen Personalturm. Sie stehen auf hohen Stützen, die auch nach Fertigstellung der mehrteiligen Anlage bereits die Architektur Karl Schwanzers ungewollt rahmend akzentuieren... weiter




Maler großer Altäre: Rueland Frueauf d. Ä., das Bild zeigt ein Detail aus Kreuztragung Christi, um 1490/91. - © Johannes Stoll, Belvedere, Wien

Ausstellungskritik

Malerei vor der Ära Dürers3

  • Das Belvedere zeigt den spätgotischen Maler Rueland Frueauf den Älteren und seinen Kreis.

Die Reihe "Meisterwerke im Fokus" endet mit der Kooperationsschau des Belvederes mit dem Stift Klosterneuburg und anderen wichtigen Leihgebern, die ihre fragilen spätgotischen Tafeln von Vater und Sohn Rueland Frueauf wandern lassen, um eine Werkstatt zu rekonstruieren... weiter




Ausstellungskritik

Eine Stadt entsteht7

  • Das Jüdische Museum zeigt Fotografien von Ze’ev Aleksandrowicz.

Diese Bilder sind grandios! Welch eine fulminante Entdeckung! Henri Cartier-Bresson lässt grüßen, und auch die Ästhetik der Neuen Sachlichkeit spielt eine gewichtige Rolle. Der Meisterfotograf indessen ist ein Unbekannter, seine fotografische Hinterlassenschaft ein Zufallsfund seiner Nachkommen... weiter




Mittels Schablone zum Schloss: "Burg und Schloss von Vianden im Mondschein". - © Roger-Viollet

Ausstellungskritik

Die Freiheit des Victor Hugo

  • Das Leopold Museum zeigt erstmals in Österreich den französischen Schriftsteller als Maler.

War er ein Kind seiner Zeit oder seiner Zeit voraus? Muss die Kunstgeschichte umgeschrieben werden und erweitert um Victor Hugo, den bedeutenden Schriftsteller des 19. Jahrhunderts? Zu diesem Schluss könnte man kommen, wenn man die aktuelle Ausstellung im Leopold Museum betrachtet... weiter




Lustvolle Freiheit bei Aleah Chapins "The Last Droplets Of The Day" (2015, Ausschnitt). - © Aleah Chapin, Flowers Gallery London/New York, Sammlung Klöcker

Ausstellungskritik

Mängelwesen oder jugendliche Alte3

  • Eine Schau im Unteren Belvedere feiert die Kraft des Alters als gesellschaftliche Herausforderung.

Zwei Stränge eines großen Erzählbogens spricht Kuratorin Sabine Fellner mit der Ausstellung "Kraft des Alters" im Unteren Belvedere kritisch an: die angebliche Würde des Alters und ein defizitäres Bild von Verfall, Schwäche und Marginalisierung in der Gesellschaft... weiter




Florian Hecker verrückt die Hörgewohnheiten: "Resynthese FAVN". - © Jorit Aust

Ausstellungskritik

Die Verformung der Töne

  • Die Kunsthalle lässt mit "Halluzination, Perspektive, Synthese" Soundstücke Florian Heckers hören.

Die Ausstellung der Kunsthalle von Soundkünstler Florian Hecker entwickelt die Arbeit "Favn" für die Alte Oper in Frankfurt von 2016 weiter und zeigt zwei kleinere akustische Erfahrungsräume, von denen einer den Titel der ganzen Schau "Halluzination, Perspektive, Synthese" trägt... weiter




Eleganz in der Opernloge: ein Ölbild von Eva Gonzalès (1849-1883). - © Musee d’Orsay/Bridgeman Images

Ausstellungskritik

Zwischen Schönklang und Rebellion3

  • Glänzende Ausstellung über die Geschichte der Oper in den neuen Räumen des Victoria & Albert Museums in London.

Berückenden Arien lauscht man. Berauschenden Chören. Dann wieder wird Trommelfeuer aus Maschinengewehren laut. Meerjungfrauen ziehen ungerührt durch die Wellen einer knarzenden Bühne. Salome küsst mit wahnwitzigen Tönen den abgeschlagenen Kopf von Johannes, dem Täufer. Eine Sowjetbäurin legt den Finger an den Mund, weil sie Stille will... weiter




Hahns weitsichtiges Sammeln: Öyvind Fahlström, "Green Seesaw" (Grüne Schaukel, Detail), 1968-1969. - © mumok

Ausstellungskritik

Mit der Tür ins Haus fallen3

  • Kunst als Prozess: Das Mumok zeigt den "Sammler Wolfgang Hahn und die 60er Jahre".

Als Hertha Firnberg die Sammlung Hahn nach Wien holte, gab es einen empörten Aufschrei; doch die Ministerin galt nicht nur als "einziger Mann in Bruno Kreiskys Kabinett", sie internationalisierte neben der Kunst auch die Wissenschaft. Zum Ankauf eines Großteils der Sammlung 1978 kamen böse Kommentare - viele sahen die Werke aus der Fluxus-Bewegung... weiter




zurück zu Schlagwortsuche


Werbung




Werbung