• 26. September 2017

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Theaterkritik

Die Welt als Wüste

  • "Lampedusa" geht den kapitalistischen Verhältnissen nach.

Ein Fischer, der nicht mehr Fische fischt, sondern Menschen. Tote Menschen aus dem Mittelmeer. Und eine Studentin, die nur dann studieren kann, sich dieses Studium leisten kann, wenn sie als Schuldeneintreiberin anderen die letzten Groschen nimmt. Stefano und Denise heißen die beiden Figuren aus "Lampedusa", einem Theatertext von Anders Lustgarten... weiter




Flüchtlinge

An die Grenze, marsch!2

  • Der österreichische Vorschlag zur militärischen Unterstützung beim Grenzschutz löst einiges Unbehagen aus.

Wie viele Tote dort liegen, weiß niemand genau. Aber internationale Organisationen gehen von bis zu 800 Menschen aus, die sich an Bord des überfüllten Flüchtlingsbootes befanden, das vor einem Jahr zwischen Libyen und der italienischen Insel Lampedusa gekentert war... weiter




Auf der Flucht: Mohamed Mouaz filmt seine Flucht. - © G. Rauscher

Wienwoche

Überlebenskämpfer3

  • Im Rahmen der Wienwoche findet am Sonntag ein Programmabend zur derzeitigen Flüchtlingskrise statt.
  • Das Musiktheater "Lampedusa" und der Dokumentarfilm "Auf nach Europa" zeigen Flüchtlinge abseits der Opferrolle.

Lampedusa. Mittlerweile ist die Stadt im Süden Italiens sehr bekannt. Gilt sie doch als der Ort, an dem tausende Flüchtlinge ankommen, wenn sie die Fahrt über das Mittelmeer hinter sich gebracht haben. Die Bilder der Menschen, die erschöpft und erleichtert von den Booten drängen gingen durch ganz Europa... weiter




Florian Trauner ist Politologe am Institut für europäische Integrationsforschung der Uni Wien.

Gastkommentar

Die EU-Flüchtlingspolitik braucht eine umfassende Reform8

  • Flüchtlingstragödien im Mittelmeer müssen verhindert werden. Die EU sollte sich im Umgang mit Asylsuchenden drei wichtigen Zielen verschreiben: mehr Fairness, mehr Solidarität und mehr Schutz.

Die EU hat auf die Flüchtlingstragödien im Mittelmeer reagiert. Das Budget der EU-Überwachungsmission "Triton" wird verdreifacht, der Menschenschmuggel stärker bekämpft und die Zusammenarbeit mit Herkunfts- und Transitländern verbessert. Diese Maßnahmen sind jedoch keine adäquate Antwort auf die Herausforderungen... weiter




epa/Carlo Ferraro

Gastkommentar

Viele Afrikaner kommen mit nichts2

Ich bin hier in Pozzallo, einer kleinen Touristenstadt an der südlichen Küste Siziliens. Im Laufe der vergangenen Woche sind hier mehr als 700 Migranten angekommen - das Aufnahmezentrum ist für 180 Personen ausgelegt. Unser Team ist erschöpft, es hat Tag und Nacht gearbeitet... weiter




Ali Sandeed ist jetzt Projektleiter einer Partner organisation von Care in Jordanien.

Gastkommentar

Die Bootsfahrt übers Meer als einzige Chance6

  • Sie kennen die Statistiken und wissen um die Gefahr - ein palästinensischer Syrer erklärt, warum viele Flüchtlinge trotzdem die Überfahrt wagen.

Etwa vor einem Jahr wollte ich einen Schleuser bezahlen, um mit einem Boot nach Europa zu gelangen. Viele Europäer denken, wir wüssten nicht, dass die Überfahrt tödlich sein kann, wir sähen die entsetzlichen Bilder der Leichen nicht. Aber ich hatte die Nachrichten verfolgt und gesehen... weiter




Flüchtlingspolitik

"Eine Bankrotterklärung der Menschlichkeit"17

  • Zur Gedenkveranstaltung für hunderte Tote im Mittelmeer kamen etwa tausend besorgte Bürger. Welchen solidarischen Beitrag wären einige von ihnen bereit zu zahlen?

"Die Politik der Abschottung muss enden, und damit das Tausendfache Sterben", schallt es aus dem Mikrofon auf der Bühne. Etwa Tausend Menschen haben sich auf der Gedenkveranstaltung auf dem Minoritenplatz im ersten Wiener Gemeindebezirk eingefunden. Mit Hund, Kind und Kegel wollen einige Bürger ein Zeichen zu setzen, um der hunderten Menschen... weiter




Chefredakteur Reinhard Göweil.

Leitartikel

Gleichgültiges Europa46

2013 warnte Papst Franziskus auf Lampedusa vor der "Globalisierung der Gleichgültigkeit". Ein Jahr später hielt er eine Rede vor dem Europäischen Parlament, in der er die Flüchtlings- und Asylpolitik der EU deutlich kritisierte - und sich Sorgen um die "Seele Europas" machte... weiter




Italien

Weitere 400 Flüchtlinge im Mittelmeer wohl tot2

Rom. Bei einer der schlimmsten Flüchtlingskatastrophen der vergangenen Jahre sind möglicherweise erneut hunderte Menschen im Mittelmeer ertrunken. Bei dem Unglück am Sonntag dürften 400 Menschen gestorben sein - einen Tag, nachdem ihr Boot von der libyschen Küste abgelegt hatte... weiter




Italien

"Nie dagewesene Flucht"

  • Italien rettet an einem Tag mehr als 2000 Flüchtlinge - die Lage in Libyen forciert die gefährlichen Mittelmeer-Überquerungen.

Rom/Tripolis. (dpa) Mehr als 2000 Flüchtlinge hat Italien im Mittelmeer an nur einem Tag gerettet, so viele wie selten zuvor. Vor allem die Skrupellosigkeit der Schlepper macht dem Land Sorgen - und die Situation in Libyen. Einer nach dem anderen werden sie an Land gebracht... weiter




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