• 12. Dezember 2017

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Minderheiten

Oberstes irakisches Gericht erklärt Kurden-Referendum für verfassungswidrig

  • Alle daraus resultierenden "Konsequenzen und Ergebnisse" seien damit nichtig.

Bagdad. Das oberste irakische Gericht hat das Referendum in der autonomen Kurdenregion über die Unabhängigkeit für verfassungswidrig erklärt. In einer am Montag veröffentlichten Erklärung des Gerichts hieß es, das Referendum von Ende September sei "verfassungswidrig" und damit alle daraus resultierenden "Konsequenzen und Ergebnisse" nichtig... weiter




Myanmar

Kämpfe treiben in Myanmar Tausende in die Flucht

Naypyidaw/Peking. Gefechte zwischen Soldaten und Rebellen im Nordosten von Myanmar (Burma) haben seit Wochenbeginn mindestens 20.000 Menschen nach China vertrieben. Diese Zahl nannte am Donnerstag ein Sprecher des Außenministeriums in Peking, Geng Shuang... weiter




Khu Oo Reh hat klare Vorstellungen von der Zukunft Myanmars. Das Land soll sich in eine föderale Union verwandeln. - © Burmahile

Myanmar

"Armee glaubt weiterhin, sie ist der Boss"2

  • Khu Oo Reh ist Chefverhandler eines Bündnisses ethnischer bewaffneter Gruppen in Myanmar. Der "Wiener Zeitung" erklärte er, warum der Weg zum Frieden noch steinig ist und er dem Militär auch nach Ende der Diktatur nicht vertraut.

Myanmar (Burma) hat sich verwandelt: Nach Jahrzehnten der Militärdiktatur hat sich das südostasiatische Land demokratisiert. Die lange Zeit verbotene Nationale Liga für Demokratie (NLD) von Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi führt seit den letzten Wahlen die Regierung an - wobei das Militär aber noch immer die Ministerien für Inneres... weiter




Dieses Rohingya-Kind wächst in Myanmar in einem Flüchtlingslager auf. - © reuters/Soe Zeya Tun

Mynamar

Die Entrechteten5

  • Die UNO wirft der Armee schwere Verbrechen gegen die Minderheit der Rohingya vor.

Sittwe/Wien. (klh/reu/apa) Morde, Niederbrennen ganzer Dörfer, Massenvergewaltigungen und selbst die Tötung von Kindern: Die UNO erhebt massive Vorwürfe gegen die Armee von Myanmar (Burma). Diese ginge mit enormer Brutalität gegen die moslemische Minderheit der Rohingya vor... weiter




Hamit Bozarslan im Gespräch über die Türkei mit der "Wiener Zeitung". - © WZ/Moritz ZieglerInterview

Türkei

"Die Türkei sitzt im Gefängnis Kurdistans"63

  • Historiker Hamit Bozarslan über Minderheiten, Traumata der türkischen Geschichte und wirtschaftlichen Terrorismus.

"Wiener Zeitung": Warum ist die Kurdenfrage oder die armenische Frage so wichtig, um die Türkei zu verstehen? Hamit Bozarslan: In der Geschichte des späten Osmanischen Reiches gab es sehr viele Massaker. 1914 lebten 20 Prozent Christen in den türkischen Territorien. Diese wurden ausgerottet oder aus dem Land vertrieben... weiter




Donald Trump als US-Präsident - für zahllose Menschen in den USA eine Horrorvorstellung, die Realität geworden ist. - © afp/Kitamura

USA

Schöne neue Trump-Welt20

  • Für viele US-Bürger zeitigt Donald Trumps Wahl bereits jetzt Auswirkungen, die tief in das Privatleben hineinreichen.

Los Angeles/Washington D.C. So unwirklich es heute scheint: Es ist tatsächlich erst paar Wochen her, als die Welt aus den Angeln gehoben wurde. Am Tag danach war die neunjährige Stieftochter weinend von der Schule nach Hause gekommen. Auf die Frage, was passiert sei... weiter




Bundespräsidentenwahl 2016

Roma-Verein wirbt für Hofer: "Ein anständiger Mensch"74

  • FPÖ sei die einzige Partei, die sich für ethnische Minderheiten einsetze, heißt es in einer Presse-Aussendung. Andere Organisationen distanzieren sich.

Eine Roma-Initiative namens "Internationale Roma Union" (offenbar eine Splittergruppe der "International Roma(ni) Union") überrascht mit einer Wahlempfehlung für den Bundespräsidentschaftskandidaten Norbert Hofer. Nach einem Treffen mit dem freiheitlichen Politiker (... weiter




Szenen einer zerrütteten Gesellschaft: Angehöriger vor dem Insein-Gefängnis; Moslems beten, nachdem eine Moschee zerstört wurde; Aufmarsch der Armee. - © reuters

Mynamar

Die unverheilten Wunden der Diktatur6

  • Ma Thida war während der Militärjunta in Myanmar politische Gefangene. Meditation half ihr damals, ihre Haft zu überstehen.

Rangun/Wien. Als Ma Thida aus dem Gefängnis kam, bedankte sie sich bei denen, die sie eingesperrt hatten. "Ohne diese Pause in meinem Leben hätte ich mich niemals so in die Meditation vertiefen können", erzählt die Schriftstellerin aus Myanmar (Burma). "Dadurch habe ich das eigene Selbst und damit das Universum besser verstehen gelernt... weiter




- © sonja Blascke

Taiwan

Hochgeschwindigkeitszug auf Hla’lua

  • Taiwans Ureinwohner wollen ihre Sprachen vor dem Aussterben retten. Für manche ist es bereits zu spät.

Taipeih. Als Kind wohnte Saiviq Kisasa mit ihrer Familie in Taitung im Südosten Taiwans am Pazifik. Lange wusste sie nicht, was es bedeutete, eine Paiwan zu sein. "Meine Mutter hat nie unsere Sprache mit mir gesprochen", sagt Kisasa, die heute Sprachforscherin ist. "Sie hatte Angst, ich würde diskriminiert oder gar bestraft werden... weiter




Mit vielen Rebellengruppen wurde bis heute kein Ausgleich gefunden. - © apa/epa/Rungroy Yongrit

Myanmar

Noch ein langer Weg zum Frieden

  • Im Nordosten Myanmars sind heftige Kämpfe zwischen Armee und Rebellen ausgebrochen.
  • Das wirft ein Schlaglicht darauf, wie fragil die Beziehung des Staates zu seinen Minderheiten ist.

Naypyidaw/Wien. Der Grenzverkehr in die Region Kokang im Nordosten von Myanmar (Burma) ist gewöhnlich rege. Die Kasinos und Plantagen in der Gegend ziehen jede Menge Geschäftsleute und Touristen aus China an. In Kokang können sie sich wie Fische im Wasser bewegen, ist doch die Region eine der Hochburgen der chinesischen Minderheit in Myanmar... weiter




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