• 16. Dezember 2017

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Mittels Schablone zum Schloss: "Burg und Schloss von Vianden im Mondschein". - © Roger-Viollet

Ausstellungskritik

Die Freiheit des Victor Hugo

  • Das Leopold Museum zeigt erstmals in Österreich den französischen Schriftsteller als Maler.

War er ein Kind seiner Zeit oder seiner Zeit voraus? Muss die Kunstgeschichte umgeschrieben werden und erweitert um Victor Hugo, den bedeutenden Schriftsteller des 19. Jahrhunderts? Zu diesem Schluss könnte man kommen, wenn man die aktuelle Ausstellung im Leopold Museum betrachtet... weiter




Mittels Schablone zum Schloss: Hugos "Burg und Schloss von Vianden im Mondschein, 1871. - © Maisons de Victor Hugo / Roger-Viollet

Kunst

Die Freiheit des Victor Hugo4

  • Das Leopold Museum zeigt zum ersten Mal in Österreich den französischen Schriftsteller als Maler.

War er ein Kind seiner Zeit oder seiner Zeit voraus? Muss die Kunstgeschichte umgeschrieben werden und erweitert um Victor Hugo, den bedeutenden Schriftsteller des 19. Jahrhunderts? Zu diesem Schluss könnte man kommen, wenn man die aktuelle Ausstellung in der neuen grafischen Sammlung des Museum Leopold betrachtet... weiter




CHAMPIGNON, 1850, Sepia, Kohle, Fettstift, Gouache auf Papier, 47,4 x 60,8 cm, Maisons de Victor Hugo, Paris/Guernesey, - © Foto: Maisons de Victor Hugo/Roger-Viollet

Kunst

Victor Hugo als Maler1

  • Der französische Schriftsteller schuf auch mehr als 3000 Papierarbeiten im Miniaturformat.

Seine Tinte schuf einige der prägendsten Werke der Weltliteratur, Romane epischen Ausmaßes, Vorlage unzähliger Werke aus Oper, Theater und Film. Dass Victor Hugos Feder neben seinen großen Texten aber auch kleine Bilder entsprangen, mehr als 3000 an der Zahl, die es dabei fast unbemerkt nicht nur zu Meisterschaft... weiter




Anton Koligs Stillleben aus 1912 zeigt einmal mehr die Intensität seiner Farbwahl. - © Bildrecht

Ausstellungskritik

Pinselschwung im Farbfeuerwerk

  • Das Leopold Museum zeigt nach 50 Jahren die erste Personale des Malers Anton Kolig in Wien.

Wer heute die virtuose Handschrift und den besonderen Einsatz leuchtender Farbkontraste in Werken des frühen Expressionisten Anton Kolig (1886-1950) betrachtet, kann sich kaum noch vorstellen, dass diese als unvollendeter Wildwuchs von Kritikern wie dem Kunsthistoriker Josef Strzygowski angegriffen wurden: Dieser nahm die Vokabel "krank" und... weiter




Ein Kuss vor dem Kuss: Gustav Klimts "Der Kuss" zählt zu den beliebtesten Foto-Motiven im Belvedere. Daher gibt es auch eine eigene Selfie-Station - mit einer Replik des Meisterwerkes. - © afp/Dieter Nagl

Fotografieren im Musem

"Wir glauben nicht an Copyrights"5

  • Fotografieren im Museum: Die Palette reicht vom absoluten Verbot bis zur freien Nutzung der digitalen Bilder.

"Was im Zeitalter der technischen Reproduzierbarkeit des Kunstwerks verkümmert, das ist seine Aura." Walter Benjamin Die bildliche Dokumentation des eigenen Alltags ist für viele selbstverständlich geworden. Das hat die Art verändert, wie wir die Welt wahrnehmen - mitunter durch den suchenden Blick für das nächste Foto-Motiv... weiter




Café Leopold

Café Leopold auf Asiatisch

  • Die Gyoza Brothers übernehmen Café im Leopold Museum und eröffnen am 15. Juni.

Wien. Das Bild eines chinesischen Malers mit dem Leopold Museum als Motiv ziert die Speisekarte. Die Wand hinter der Wasserbar im Hof im Museumsquartier (MQ) zeigt ein großes Stück Himmel. Es ist der "Blick aus Egon Schieles Geburtshaus, aufgenommen am 16. April 2017" - wie klein darauf geschrieben steht... weiter




Joannis Avramidis , Bandfiguren, 1990, Öl auf Leinwand. - © Atelier Joannis Avramidis, Wien

Ausstellungskritik

Zeitlose Körper

  • Das Leopold Museum widmet dem Bildhauer Joannis Avramidis eine umfassende Werkschau.

Noch zu Lebzeiten ist die retrospektive Schau auf das Werk des griechisch-österreichischen Bildhauers Joannis Avramidis (1922- 2016) im Leopold Museum geplant worden. Als Auftakt konnte im Hof des Museumsquartiers, trotz großer bürokratischer Hürden, eine seiner utopischen Ideen umgesetzt werden: Die "Humanitätssäule" blieb Teil einer Planung für... weiter




Ahmet Ögüt lässt Besucher nach Diamanten graben. - © Ahmet Ögüt

Wiener Festwochen

Mit den Augen der Entdeckten

  • Die Festwochen-Ausstellung "The Conundrum of Imagination" als kritische Geschichtsstunde mit künstlerischen Mitteln.

Die Kolonialzeit mit ihren Entdeckern, Unterwerfern und Ausbeutern gilt manchen Analysten als der zentrale Ausgangs- und Angelpunkt vieler globaler Missstände und Problemzonen - von der Flüchtlingskrise bis hin zu zahlreichen wirtschaftlichen und kriegerischen Auseinandersetzungen... weiter




Max Ernst inszeniert ein "Festmahl der Götter", das weit außerhalb von Europa stattfindet. - © Bildrecht, Wien/Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig

Ausstellungskritik

Wechselgesänge2

  • Das Leopold Museum wagt in Wien erstmals "Fremde Götter. Faszination Afrika und Ozeanien".

1984 entdeckte Kunstsammler Rudolf Leopold in München den Einfluss des "Primitivismus" auf die klassische Moderne in einer Ausstellung. Es war das Jahr der bekannten Schau William Rubins im MoMa in New York, "Primitivism in Modern Art", die heute als noch zu stark einem kolonialistischen, reinen formästhetischen Konzept verbunden gilt... weiter




Theodor von Hörmanns "Blumenmarkt an der Madeleine IV" aus 1889. - © Leopold Museum, Wien

Ausstellungskritik

Ein Vorkämpfer der Secession1

  • Das Leopold Museum bringt eine große Retrospektive des Parade-Impressionisten Theodor von Hörmann.

Mit Rudolf von Alt und Karl von Wittgenstein ist der Name Theodor von Hörmann als einer der Väter der Secession über deren Supraporte eingeschrieben worden. Da war der Künstler bereits zwei Jahre tot, doch sein Kampf erfolgreich, nach Anregungen der Münchner Secession 1892 und durch seine Dachauer Malerfreunde um Adolf Hölzel... weiter




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