• 24. August 2017

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Schlagwortsuche

Eine Nonne gibt ihre Stimme bei dem symbolischen Referendum in Venezuela ab. Die Regierung geißelte das Votum als Akt des zivilen Ungehorsams, die Regierungsanhänger boykottierten die Abstimmung fast zur Gänze. - © afp/Federico Parra

Venezuela

Die Stunde null und das Schaulaufen

  • Nur sieben Millionen der 19 Millionen Wahlberechtigten in Venezuela gingen zu den Urnen.

Caracas. Julio Borges, Präsident der Nationalratsversammlung in Venezuela, erklärte kämpferisch: Mit dem Referendum sei der verhasste Staatschef Nicolás Maduro "rein rechnerisch abberufen worden". Das Problem: Das Referendum war nicht offiziell, denn das Regierungslager hat die Volksbefragung zu den Plänen der Regierung blockiert... weiter




Nach dem inoffiziellen Plebiszit kommt die Opposition vor die Presse und verkündet die Wahlbeteiligung. - © APAweb / Reuters, Carlos Garcia Rawlins

Venezuela

7,1 Millionen Teilnehmer bei Referendum gegen Maduro1

  • Montagfrüh sind 95 Prozent der Stimmzettel ausgezählt. Ein Mensch kam bei Protesten ums Leben.

Caracas. Mehr als 7,1 Millionen Venezolaner haben sich nach Angaben der Opposition am Sonntag an der symbolischen Volksabstimmung über die umstrittene Verfassungsreform von Präsident Nicolas Maduro beteiligt. Das teilten die Organisatoren des Votums nach Auszählung von 95 Prozent der Stimmzettel mit... weiter




Für Kreuzfahrtschiffe könnte es eng werden in den Lagunen Venedigs.  - © APAweb / AFP, Andreas Solaro

Venedig

Kreuzfahrtschiffe versenken8

  • Eine unverbindliche Befragung erhitzt die Gemüter in der Lagunenstadt.

Venedig. 20.000 Venezianer haben sich am Sonntag an einem Referendum über Kreuzfahrtschiffe in der Lagunenstadt beteiligt. Die Frage lautete, ob die Luxusliner aus der Lagune verbannt werden sollen. Das Referendum ist unverbindlich, die Stimmenzählung sei noch im Gange, berichteten italienische Medien am Montag... weiter




- © picturedesk/Gredler-OxenbauerInterview

Demokratie

"Warum bilden wir die Massen, lassen sie dann aber nicht mitreden?"31

  • Demokratie in der Krise, Wahlen als Problem. Der belgische Historiker David van Reybrouck schlägt Losverfahren vor.

Brüssel. Brexit, Trump und der Aufschwung der Rechtspopulisten - nicht nur David van Reybrouck sieht die westliche Demokratie in einer Krise. Doch der Lösungsansatz des Historikers überrascht: Um Parteizwang und Wahlkalkül zu verringern, will er Volksvertreter nicht mehr wählen, sondern auslosen lassen... weiter




Wahlbeobachter der OSZE kritisierten vor allem die Entscheidung der Wahlkommission, dass auch nicht offiziell zugelassene Wahlunterlagen als gültig gewertet wurden. - © APA, afp, Adem Altan

Referendum

OSZE-Beobachter üben scharfe Kritik3

  • Wahlbeobachter bemängelten ungleiche Bedingungen und sogar einen Gesetzesverstoß.

Istanbul/Ankara. Nach dem Referendum in der Türkei hat die internationale Wahlbeobachtermission scharfe Kritik an der Organisation der Abstimmung geäußert. Befürworter und Gegner des Präsidialsystems hätten nicht die "gleichen Möglichkeiten" gehabt, kritisierte Cezar Florin Preda von der Wahlbeobachtermission des Europarats und der Organisation für... weiter




In Istanbul gehen nicht nur die Anhänger von Erdogan auf die Straße, sondern auch viele, die gegen das Ergebnis protestieren. - © APA, Reuters, Kemal AslanReportage

Türkei

Knapper Sieg mit zweifelhafter Legitimität9

  • Die Türkei stimmt für das Präsidialsystem. Doch die Opposition fordert eine Annulierung der Abstimmung.

Istanbul. Am Sonntagabend sind die Straßen Istanbuls wie leergefegt. Wo sonst gehupt wird und Reifen quietschen, wo laute Musik aus Läden dröhnt – da herrscht in den Stunden nach dem historischen Referendum über die Verfassungsreform der Türkei eine fast beängstigende Stille... weiter




Präsident Recep Tayyip Erdogan bekam seinen Willen und wird in Zukunft noch mehr alleine bestimmen. - © APA, afp, Bulent KilicGrafik

Referendum

Was sich jetzt in der Türkei ändert20

  • Die Türkei stimmt für ein Präsidialsystem. Die Folgen für Parlament und Justiz.

Istanbul/Ankara. Recep Tayyip Erdogan sieht sich bestätigt: Der türkische Präsident beansprucht einen knappen Sieg beim Referendum über die Einführung eines Präsidialsystems. Die Opposition will das Ergebnis allerdings anfechten. Ein Überblick über die wichtigsten Änderungen... weiter




Erdogan-Anhänger in Rotterdam feiern das Ergebnis des Referendums. - © APA, afp, anp, Bart Maat

Referendum

Pyrrhus-Sieg7

  • Erdogan siegt und wendet sich nur an seine Anhänger. Das Land wird nach dem Referendum gespaltener sein als zuvor.

Nach einem dramatischen Foto-Finish zwischen den Stimmanteilen von "Ja" und "Nein" hat der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan noch am Abend seinen Sieg beim Referendum über die Verfassungsänderungen zur Einführung eines exekutiven Präsidialsystems in der Türkei verkündet... weiter




Der "starke Mann vom Bosporus" wird in Zukunft noch mehr Macht auf sich vereinen: Recep Tayyip Erdogan und seine Frau Emine in Istanbul. - © APA, Reuters, Murad SezerGrafik

Türkei

Wahlkommission erklärt Ja-Lager zum Sieger22

  • Die Türkei stimmt für das Präsidialsystem und ist tiefer gespalten denn je. Laut Wahlbehörde sind auch jene Stimmzettel gültig, die nicht abgestempelt wurden.

Ankara. In der Türkei ist der Weg zur umstrittenen Machtausweitung für Präsident Recep Tayyip Erdogan frei. Die Wahlkommission in der Türkei hat das "Ja"-Lager zum Sieger des Verfassungsreferendums erklärt. Die Zahl der "Ja"-Stimmen liege um gut 1,25 Millionen über jener der "Nein"-Stimmen, sagte Kommissionschef Sadi Güven am Abend in Ankara... weiter




Mit einem knappen Ergebnis rechneten Experten vor dem Türkei-Referendum. Werden die Auslandstürken entscheiden? - © APAweb / AFP, OZAN KOSE

Türkei

Knapper Vorsprung für das "Ja"-Lager16

  • 97 Prozent der Stimmen sind ausgezählt: Mehr Macht für Erdogan wollten 51,4 Prozent - 48,6 Prozent kreuzten "Hayir" an.
  • Wahlbeobachter beklagen Unregelmäßigkeiten bei Stimmabgabe.

Ankara. Beim Verfassungsreferendum in der Türkei hat offenbar das Ja-Lager gesiegt. Wie der Center CNN Türk am Sonntag nach Auszählung von 92,3 Prozent der Stimmen meldete, stimmten 51,45 Prozent der Wahlberechtigten mit Ja, das Nein-Lager kam auf 48,55 Prozent. In der Hauptstadt Ankara siegte das Ja-Lager knapp mit 50,2 Prozent... weiter




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