• 20. April 2014

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Schlagwortsuche

Wirkung der Gabe9

  • nah & fern

Letztes Jahr um diese Zeit war ich nicht in Wien. Statt Kälte gab es karibisches Klima, und meine Beine waren umwallt von Leinenhosen in Weiß. Am Weihnachtsabend stand ich mit zwei Freunden im Sand und blickte nordwärts, während mir der Atlantik ins Gesicht atmete... weiter




nah & fern

Schwerelos heiter

Sommer haben ihren Trend. In meinen Kindertagen war Softball-Tennis angesagt: Mit Holzbrett-artigen Schlägern wurde ein kleiner Gummiball über den Strand gewuchtet. In den 1990er-Jahren kam Beachvolleyball und hat bis heute kaum an Attraktivität verloren... weiter




Muße mit Maß2

  • nah & fern

Ich habe sie gezählt, die Stunden, und in Summe waren es 62. Zehn im Schnitt und pro Tag, die ich im Tiefschlaf verbrachte. Dazu viele, in denen ich im Halbdunkel des Zimmers brütete. Berieseln-Lassen, passiv abhängen, richtungsloses Dahintreiben auf dem Videoportal YouTube: Alte Folgen von "Raumschiff Enterprise"... weiter




Moderner "Kepos"

  • nah & fern

Am Bahnhof Köln ist die Wandlung bereits vollzogen: Aus öffentlichem Raum wurde eine Kommerz-Zone. Der Bahnhof ist in eine Art Food Court nach US-amerikanischem Vorbild umgebaut. In einen Fress-Hof, wie man ihn hierzulande aus Einkaufszentren und Kino-Komplexen kennt, eine Ansammlung von Pizza-Ständen, Nudelküchen, Sandwich-Hütten und Kaffee-Bars... weiter




nah & fern

Bürgermeister-App3

Die Veränderungen des Alltags kommen so unscheinbar und dauerhaft über uns, dass wir sie mitunter gar nicht bemerken. Da wächst die Stadt in den Himmel, wie im Bezirk Landstraße. Da stürmt das Partyvolk in bürgerlicher Montur den Ball der Veganer, einer Gesinnungsgemeinschaft, die noch vor wenigen Jahren als sonderbare Subkultur belächelt wurde... weiter




nah & fern

Perle auf Valium2

Auf dem Plaza de Armas in Habana Vieja, dem ältesten Teil der kubanischen Hauptstadt, spielt einer Gitarre und singt. Nicht für das große Publikum, sondern für sich, seine Frau, seinen Sohn und die Schwägerin. Seine hohe, kraftvolle Stimme dringt weit in die Nacht hinaus. Seine Finger klopfen den Rhythmus auf den Instrumentencorpus... weiter




nah & fern

Blinder Passagier1

Vor dem Holiday Inn in der Union Street ist Stau. Die Schlange der Autos geht 500 Meter weit, dann um die Ecke und zieht sich über fünfzehn weitere Blocks durch ganz Park Slope, ein Viertel in Brooklyn. So dringlich ist der Benzin-Durst an diesem Samstag, dass viele Autofahrer fünf, sechs, sieben Stunden in ihren Fahrzeugen verharren... weiter




Survival-Training2

  • nah & fern

Kürzlich besuchte mich Martin, der Survival-Berater, und war schockiert: Meine Wohnung erfüllt nicht einmal die primitivsten Sicherheitsstandards für den Moment des Weltuntergangs und das Leben danach. Keine Sicherheitstüre, keine Feuerstelle, die Fenster alt und undicht. Eine Gasmaske fehlt ebenso wie Wassertanks oder Brot in Büchsen... weiter




nah & fern

Kaffeehauswellen8

Seit "Simpl"-Betreiber Albert Schmidleitner im Herbst 2009 das "Vindobona" am Wallensteinplatz neu eröffnete, beobachte ich den Aufstieg des dazugehörigen Cafés. Es ist ein Aufstieg, der sich in Wellen vollzog. Und die erste Welle war ich: Angelockt von internationalen Zeitungen, W-Lan und der Nähe zur Wohnung... weiter




nah & fern

Nomaden-Denken23

Das Deutsche kennt Wörter wie unsinnig, leichtsinnig, widersinnig und freisinnig. Aber es kennt kein Gegenstück zum Wort tiefsinnig. Dabei bräuchten wir eines, um die Gedanken zu beschreiben, die einem beim Radfahren durch den Kopf gehen.Während die Beine ihr Kreiselspiel treiben und die Orte vorüber ziehen, entstehen Gedanken wie Wolkenbilder... weiter




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20.4.2014: Viele Würfen fallen in St.Peterburg beim Brettspielfest.

Mal Ungeheuer, mal erotischer Verführer. Vampire und Vampirinnen haben viele Gesichter. Auf den Philippinen zeigen die Ultragläubigen, was wirkliches Leid bedeutet. Einige religiöse Fanatiker lassen sich mit diesen zentimeterlangen Nägeln kreuzigen.

Abstimmungsverhalten 14.-17.4.2014 Mit dem Kran wurde der rosa Hase auf einen Flugel der Wiener Albertina gehievt. Sein kleineres Aquarell-Alter-Ego von Albrecht Dürer ist drinnen zu sehen.

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