• 18. Oktober 2017

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Schlagwortsuche

Extra

Blinder Passagier1

Vor dem Holiday Inn in der Union Street ist Stau. Die Schlange der Autos geht 500 Meter weit, dann um die Ecke und zieht sich über fünfzehn weitere Blocks durch ganz Park Slope , ein Viertel in Brooklyn. So dringlich ist der Benzin-Durst an diesem Samstag, dass viele Autofahrer fünf, sechs, sieben Stunden in ihren Fahrzeugen verharren... weiter




Glossen

Survival-Training3

  • nah & fern

Kürzlich besuchte mich Martin, der Survival-Berater, und war schockiert: Meine Wohnung erfüllt nicht einmal die primitivsten Sicherheitsstandards für den Moment des Weltuntergangs und das Leben danach. Keine Sicherheitstüre, keine Feuerstelle, die Fenster alt und undicht. Eine Gasmaske fehlt ebenso wie Wassertanks oder Brot in Büchsen... weiter




nah&fern

Kaffeehauswellen8

Seit "Simpl"-Betreiber Albert Schmidleitner im Herbst 2009 das "Vindobona" am Wallensteinplatz neu eröffnete, beobachte ich den Aufstieg des dazugehörigen Cafés. Es ist ein Aufstieg, der sich in Wellen vollzog. Und die erste Welle war ich: Angelockt von internationalen Zeitungen, W-Lan und der Nähe zur Wohnung... weiter




nah&fern

Nomaden-Denken23

Das Deutsche kennt Wörter wie unsinnig, leichtsinnig, widersinnig und freisinnig. Aber es kennt kein Gegenstück zum Wort tiefsinnig. Dabei bräuchten wir eines, um die Gedanken zu beschreiben, die einem beim Radfahren durch den Kopf gehen. Während die Beine ihr Kreiselspiel treiben und die Orte vorüber ziehen, entstehen Gedanken wie Wolkenbilder... weiter




nah&fern

Wien-Westeros5

  • nah & fern

"Gratuliere, du hast gerade elf Stunden deines Lebens verschwendet", ätzte Laura, meine ehemalige Studienkollegin aus New York, als ich ihr von meiner Nacht erzählte. Sie hatte mich über Skype eben beim Aufstehen erwischt: Samstag Nachmittag, 15.30 Uhr, nachdem ich erst um 7.30 Uhr ins Bett gekrochen war. Was ich unternommen hatte... weiter




Glossen

Regal-Lebensreise

Was den modernen Menschen vom Nomaden unterscheidet, sind seine Bücher. Das wurde mir am Wochenende klar, als ich zwei Freunden beim Umzug half. Der eine wird Vater und gibt seine Wohnung in Hernals auf, der andere wird älter, und zieht von seiner WG in die Mariahilferstraße. Volle Bücherregale haben sie beide... weiter




Glossen

Die Schlüsselfrage

Nehmen wir einmal an, Sie gingen eines Abends zu Bett und erwachten am nächsten Tag an einem ganz anderen Ort. Es sei dies ein Zimmer eines unbekannten Häuserblocks eines unbekannten Viertels in einer unbekannten Stadt. Wie lange, glauben Sie, würde es dauern, herauszufinden, wo Sie sind... weiter




Glossen

Memento in Mexiko1

"Wenn die Toten kommen, spüren wir das", sagt ein faltiger kleiner Mann, der vor dem Eingang zum Friedhof von Pacanda steht. "Man sieht es an den Getränken, die wir bereit stellen", ergänzt seine Frau: "Es ist nachher deutlich weniger drinnen. Und die Speisen, die wir für sie bereiten, haben am nächsten Tag keinen Geschmack mehr... weiter




Glossen

Gehetztes Warten

Während auf der Straße die Autos vorbeirasen, während die Taxis hupen, die Abfall-Trucks poltern und das Sirenengeheul der Einsatzfahrzeuge sich tief in den Gehörnerv bohrt, erklingt sechs Stockwerke weiter oben der erlösende Gong. "Das waren jetzt 27 Minuten in Sham-bhala-Zeit", scherzt der groß gewachsene Afroamerikaner... weiter




nah&fern

Großer Kleingärtner2

Früher zog sich der schreibende Mensch auf eine Alm zurück. Ich nutze hierzu den Schrebergarten meines Vaters auf dem Wiener Schafberg. In diesem Häuschen, von dem meine Schwester überzeugt ist, dass unsere Urgroßtante Betty nachts durchs Gebälk spukt, geht mir das Schreiben am besten von der Hand. Die Sonne weckt mich frühmorgens um sechs... weiter




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