• 24. Oktober 2017

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Schlagwortsuche

Wenn die Kunst auf Politik und Gesellschaft reagiert: Mark Dion prangert in "The Tar Museum. Flamingo" (2006) die weltweite Sucht nach Erdöl an. Auf die Natur wird keine Rücksicht genommen, sie erscheint nur noch als Rohstofflieferantin. - © Georg Kargl Fine Arts/Mark Dion

Ausstellungskritik

Die Migration von Hitlers Eiche4

  • Die Ausstellung "Naturgeschichten - Spuren des Politischen" im Mumok.

Der Führer hat seine Loge vorzeitig verlassen. Er wollte auf keinem Fall dem amerikanischen Hochspringer Cornelius Cooper Johnson anlässlich seines Sieges die Hand zu schütteln. Johnson hatte bei der Olympiade 1936 in Berlin den Hochsprung mit Olympiarekord für sich entschieden... weiter




Der Künstler, das ist der Choreograf und Tänzer Philipp Gehmacher. - © Eva Würdinger

Performance-Kritik

Gemurmelte Dinge, die die Welt ausmachen

Es gilt Regeln zu befolgen, ehe Einlass in den zweiten Stock des Mumok gewährt wird: Kommen und Gehen ist zwar erlaubt, die Taschen sind jedoch abzugeben, die Lifte nicht zu benutzen und unter keinen Umständen solle man die Wände berühren. Das sei alleine dem Künstler vorbehalten. Der Künstler, das ist der Choreograf und Tänzer Philipp Gehmacher... weiter




Homoerotik am elektronischen Highway: Fischerspooner: "Apt 3/ Martin and Casey", 2015. - © Yuki James

Mumok

Schillernde Nachtreisen

  • Das Mumok präsentiert das Electroclash-Duo Fischerspooner mit ihrem Kunstprojekt "Sir".

New York 1998: Warren Fisher und Casey Spooner mischen als Musiker und Performer mit ihrem neuen Konzept, das zwischen Kunst, Musik, Performance, Tanz und expressiver Camp-Thematik changiert, die New Yorker Szene auf. Sie agieren auf Videos und Fotos schillernd und düster, privat und öffentlich... weiter




Ein Kuss vor dem Kuss: Gustav Klimts "Der Kuss" zählt zu den beliebtesten Foto-Motiven im Belvedere. Daher gibt es auch eine eigene Selfie-Station - mit einer Replik des Meisterwerkes. - © afp/Dieter Nagl

Fotografieren im Musem

"Wir glauben nicht an Copyrights"5

  • Fotografieren im Museum: Die Palette reicht vom absoluten Verbot bis zur freien Nutzung der digitalen Bilder.

"Was im Zeitalter der technischen Reproduzierbarkeit des Kunstwerks verkümmert, das ist seine Aura." Walter Benjamin Die bildliche Dokumentation des eigenen Alltags ist für viele selbstverständlich geworden. Das hat die Art verändert, wie wir die Welt wahrnehmen - mitunter durch den suchenden Blick für das nächste Foto-Motiv... weiter




Immer Körper: Grüner Schuh von Martha Jungwirth. - © Bildrecht Wien

Ausstellung

Schillernde Begehrensräume

  • Das Mumok präsentiert die Personale "Oh...Jakob Lena Knebl und die mumok Sammlung".

Wem noch nicht klar war, wie kunsthistorisch und doch alle Schubladen abstreifend Lena Jakob Knebl zwischen allen Medien, Gattungen und Geschlechtern agiert, muss sich nur ihre Performance "Fettecke" als Hommage an Joseph Beuys vor Augen rufen: Sie legte sich damals selbst in die Ecke... weiter




Halbvoll oder halbleer? Frantiek Lesaks Werk zu der alten Frage lässt die Betrachter grübeln. - © Mumok

Ausstellungskritik

Leidenschaft für die Geometrie2

  • Das Mumok zeigt Werke aus der Sammlung Gertraud und Dieter Bogner zur exakten Kunst.

Schon vor zehn Jahren übergaben die Kunsthistoriker Gertraud und Dieter Bogner ihre Kunstsammlung "ohne wenn und aber" an das Mumok. Es handelt sich um Bilder, Fotos, Skulpturen, Installationen, 300 Grafiken, Künstlerbücher und Archivalien und ist die bisher größte Donation an das Haus, zudem wird sie von den beiden laufend ergänzt... weiter




Július Koller wertete theoretische Konzepte mit Ironie auf. - © mumok

Ausstellungskritik

UFO-Naut spielt Ping-Pong

  • Das Mumok präsentiert den slowakischen Künstler Július Koller als One Man Anti Show.

Auf drei Ebenen entfalten sich die Archive des slowakischen Künstlers Július Koller (1939-2007) und lassen mit seinem "J.K. Ping-Pong Club" neben seinen Antihappenings in seiner Selbst-Chronologie als "U.F.O.-Naut" viele "Universalkulturelle Futurologische Operationen" Revue passieren... weiter




Die Polizei setzte am Samstag Pfefferspray ein - "Wann, wenn nicht hier?", fragt der Polizeisprecher. - © apa/Punz

Identitäre

Risikominimierung16

  • Nach den Ausschreitungen bei der Identitären-Demo am Samstag sagt das Mumok eine Veranstaltung mit deren Wiener Obmann ab.

Wien. "Es gab eine konkrete Drohung via Twitter; eine Durchführung der Veranstaltung hätte unter Umständen eine Gefahr für das gesamte Podium und das Publikum bedeutet." So dramatisch klingt der Eintrag des Künstlerkollektivs Wiener Achse, das Sonntagabend auf ihrer Facebook-Seite gepostet wurde... weiter




Mehr als 100 Positionen diskutieren derzeit im Mumok das Genre Malerei - © Mumok/Stephan Wyckoff

Ausstellung

Der bloßstellende Pinselhieb

  • Das Mumok zeigt über drei Ebenen "Painting 2.0: Malerei im Informationszeitalter".

Das große Abenteuer Malerei seit ihrer Todesbeschwörung in den sechziger Jahren, seine gleichzeitige Auferstehung durch die Pop-Art und die seitdem anhaltende Reaktion auf die Neuen Medien und Technologien, will eine Kooperation mit dem Münchner Brandhorst Museum nun auch in Wien zeigen... weiter




Viktor Matejka versuchte, Oskar Kokoschka (auf unserem Bild sein Karl-Kraus-Porträt) nach Wien zurückzuholen. - © mumok

Ausstellungskritik

Aufbau aus dem Nichts

  • Das Mumok zeigt "Wir Wegbereiter. Hofmann und Matejka, die Pioniere der Nachkriegsmoderne".

In Gustav Peichls Karikatur zeigt sich mit Eröffnung des modernen Museums 1962 das "Erwachen Österreichs". Tatsächlich hatten zwei visionäre Persönlichkeiten ab 1945 die Etablierung der Gegenwartskunst im konservativen Umfeld gegen viele Widerstände betrieben: Gründungsdirektor Werner Hofmann (1928-2013) und der kommunistische Kulturstadtrat Viktor... weiter




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