• 18. Dezember 2017

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Markus Kauffmann, seit 1984 Wiener in Berlin, macht sich Gedanken über Deutschland.

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Kunst als Magd der Politik?

  • Am 3. Dezember 1918 wurde eine Künstlergruppe gegründet, die bald zur einflussreichsten der Weimarer Republik wurde: die Novembergruppe.

Einige Tage vor der Gründung der Novembergruppe am 3. Dezember 1918 hatte Philipp Scheidemann den Zusammenbruch des Kaiserreiches verkündet, das von der deutschen Novemberrevolution weggespült worden war - eine vielbejubelte Zeitenwende. "Wir lebten damals", so schrieb ein Zeitgenosse, "in einer Flutwelle politischer Ereignisse wie nie zuvor... weiter




Markus Kauffmann, seit 1984 Wiener in Berlin, macht sich Gedanken über Deutschland.

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Mein Freund, der Baum

  • "Mein Freund der Baum ist tot!" Mit diesem Song brachte die Sängerin Alexandra die Beziehung der Deutschen zu Baum und Wald auf den Punkt.

Die Beziehung der Deutschen zu Baum und Wald ist eine hochemotionale, ja mystisch-mythische: Der "Deutsche Wald" ist Metapher und Sehnsuchtslandschaft, Heimat zahlloser Märchen und Sagen, Inspiration für Dichter, Musiker und Maler. Ideologische Überhöhungen machten ihn zum Sinnbild deutscher Mentalität und Kultur. Der Mythos hat uralte Wurzeln... weiter




Markus Kauffmann, seit 1984 Wiener in Berlin, macht sich Gedanken über Deutschland.

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Deutschland, deine "Türken"1

  • Am Sonntag vor 50 Jahren unterzeichnete die BRD das Anwerbeabkommen mit der Türkei. Heute sind Türken die größte Migrantengruppe in Deutschland.

Entgegen der landläufigen Meinung, das Wirtschaftswunderland der 60er Jahre habe die Türken ins Land geholt, ging die Initiative vielmehr von der Türkei aus. Ankara erhoffte sich eine bessere Zahlungsbilanz gegenüber Deutschland, wenn die Gastarbeiter ihren Familien Geld nach Hause schicken würden... weiter




Markus Kauffmann, seit 1984 Wiener in Berlin, macht sich Gedanken über Deutschland.

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"L" - Eine Ikone der mobilen Gesellschaft

  • Gestern hätte er Geburtstag gehabt, den 179.: Sprachlehrer und Buchhändler Johann Ludwig Gustav Langenscheidt, Gründer des gleichnamigen Verlages.

Wer kennt nicht das große blaue "L" im gelben Rechteck? In Schaufenstern, in Schultaschen, Airports, Bahnhöfen, in den Händen ratlos umherirrender Touristen - beinahe omnipräsent ist das Signet des Langenscheidt-Verlages, das zum 100. Verlagsjubiläum im Jahr 1956 entwickelt wurde... weiter




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Wo die schielende Heidi wohnt

  • Die weltweit bekannteste Leipzigerin ist eine schielende Beutelratte, das Opossumweibchen Heidi. Vor kurzem hat man sie umgesiedelt - nach Gondwana, in die Urzeit der Erdgeschichte.

Es gab eine Zeit, da waren Südamerika, Afrika, Asien, Australien eine einzige zusammenhängende Landmasse. Das war vor 200 Millionen Jahren. Jetzt kann man gefahrlos und bequem eine Zeitreise in diese ferne Epoche unternehmen und den Medienstar Heidi in seinem neuen Zuhause besuchen... weiter




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Die Hand am Puls der Künste

  • Am 5. September vor 60 Jahren eröffnete Bundespräsident Theodor Heuss die ersten Berliner Festwochen. Sie waren ein Geschenk der drei West-Alliierten an die Bewohner der geteilten Stadt.

20.000 Menschen füllten im Herbst 1964 die Berliner Waldbühne, um den amerikanischen Bürgerrechtler Martin Luther King zu sehen und seiner Predigt zu lauschen. Nur drei Monate nach der offiziellen Aufhebung der Rassentrennung in den USA war er einer Einladung Willy Brandts gefolgt, die Berliner Festwochen 1964 zu eröffnen. Am 13... weiter




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Die "Leuchte des Nordens"2

  • Sie ist die größte im Lande und doch nicht Hauptstadt. Sie hat die älteste Uni im Ostseeraum. Ihr Überseehafen ist der Shooting Star der nordeuropäischen Kreuzfahrthäfen: Rostock.

Wo die rund 150 Kilometer lange Warnow (gesprochen: Warnoh) in die Ostsee mündet, verbreitert sich der Fluss zu einem riesigen See, dem Breitling. Am Südufer liegt der Hafen von Warnemünde, einer der größten deutschen Ostseehäfen. Er dient dem Güterverkehr, doch berühmt ist er wegen der riesigen Kreuzfahrtschiffe... weiter




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Rattenfänger, Lügner und Kurpfuscher2

  • Es beginnt mit einem Kuss: "Wo Werra sich und Fulda küssen" beginnt einer der bedeutendsten Flüsse Deutschlands seinen Lauf - die Weser. Und mit ihr eine liebliche Kulturlandschaft.

Wundern Sie sich nicht! Die Stadt Hann. Münden wird genauso gesprochen wie geschrieben. Früher hieß sie "Hannoversch Münden". Hier vereinigen sich Fulda und Werra zur Weser, weshalb man sie auch "Drei-Flüsse-Stadt" nennt; angeblich laut Alexander von Humboldt "eine der sieben schönstgelegenen Städte der Welt"... weiter




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Vom Kalimandscharo zum Meer

  • Fahren Sie von Hannover rund 40 Minuten nach Nordwesten, können Sie den deutschen
  • Kilimandscharo besteigen und von da aus auf ein Meer schauen, das eigentlich gar keines ist.

Der Volksmund nennt den in der Ebene von weitem sichtbaren weißen Berg "Kalimandscharo". Denn die riesige Abraumhalde des Kali-Bergbaus mit einem Volumen von 33 Millionen Tonnen und einer Höhe von 140 Metern erinnert tatsächlich an die schneebedeckten Gipfel des afrikanischen Bergmassivs... weiter





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