• 23. Oktober 2017

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Intendant als Interpret: Markus Hinterhäuser (r.) und Igor Levit spielten Messiaen. - © Sbg. Festsp./Silvia Lelli

Salzburger Festspiele

Am Anfang das Ende9

  • Berückende Totenmusiken zum Beginn der Salzburger Festspiele.

Die Ouverture spirituelle, die Einstimmung auf die Salzburger Festspiele mit geistlicher Musik, stellt heuer das Ende an den Anfang. Und lässt damit letzte Worte als die ersten sprechen. Nach dem eindrucksvollen Mozart-Requiem am Sonntag setzte sich die Reihe der Totenmusiken am Montag fort... weiter




Konzertkritik

Die atemlose Ewigkeit16

  • Currentzis beeindruckt mit Mozarts Requiem in Salzburg.

In ihren schwarzen, bodenlangen Gewändern erinnern sie mehr an einen Priester-Orden als an ein Orchester. Einziger Farbtupfen sind die roten Schuhbänder in den Stiefeln des Maestros. Dass sie stehend musizieren, verstärkt das Gefühl der Eingeschworenheit noch... weiter




Tobias Moretti und Stefanie Reinsperger begeisterten die Mehrheit des Publikums. - © APAweb / Gindl Barbara

Salzburger Festspiele

Abend der frömmelnden Gaukler33

  • Der "Jedermann" in totaler Neuinszenierung von Michael Sturminger bei den Salzburger Festspielen.

Dass irgendwann, wie schon Wagner in Bayreuth vor Jahrzehnten, auch das von Hofmannsthal und Max Reinhardt 1911 für ein Berliner Zirkuszelt wiedererweckte "Jedermann"-Morality-Play aus dem Artenschutz fällt, war vorauszusehen. Der Antritt Markus Hinterhäusers als Intendant förderte den Traditionsbruch... weiter




Bettina Hering ist Salzburgs erste Schauspieldirektorin. - © Lukas Beck

Salzburger Festspiele

Die Zeit des Fragenstellens3

  • Der Festspielstart in Salzburg markiert den Beginn der Intendanz von Markus Hinterhäuser. Er und Schauspielchefin Bettina Hering sollen der zuletzt gebeutelten Institution neben hoher künstlerischer Qualität auch neue Kontinuität verleihen.

Salzburg. Die Kunst des Fragenstellens gilt ihm als die wohl wichtigste Kunstform. Sie stand für Markus Hinterhäuser auch bei der Planung seines ersten Salzburger Festspielsommers im Zentrum - auch und vor allem als Hinterfragen von Klischees und Routinen im Kulturbetrieb... weiter




Severin Groebner ist Kabarettist und Mitbegründer der letzten Wiener Lesebühne. Sein neues Programm "Der Abendgang des Unterlands" spielt er von 5. bis 7. Oktober im Kabarett Niedermair.

Glossenhauer

Wiener Sommergespräch8

  • Charly und ich sitzen wie jedes Jahr einen Abend lang auf seiner Terrasse. Wir halten unsere nicht mehr sehr kühlen Getränke in die nicht mehr sehr heiße Abendluft. Charly zieht an seiner Zigarette, und wir betrachten die Wiener Dachlandschaft vor uns.

Charly: Eigentlich schad. Ich: Was? Charly: Na, dass es das alles bald nicht mehr gibt. (Er macht eine weit ausholende Bewegung vom Riesenrad bis zum Wienerberg-Tower.) Ich: Wien? Charly: Genau. Und alles rundherum. Das wird alles vergehen. Ich: Wann denn? Morgen? Charly: Vielleicht auch übermorgen. In einem Jahr oder in sechs. Oder in 300 Jahren... weiter




Tobias Moretti und Stefanie Reinsperger in "Jedermann". - © apa

Salzburger Festspiele

"Erotik der Intimität"13

  • "Jedermann" in zeitgenössischer Inszenierung gibt den Startschuss für die Salzburger Festspiele.

Salzburg. (austa) Im April nahm Regisseur Michael Sturminger kurzfristig die Herausforderung an, sich das Eröffnungs- und Herzstück der Salzburger Festspiele vorzunehmen. Die in "unfassbar kurzer Zeit", so Sturminger, gestaltetete zeitgenössische Inszenierung des "Jedermann" feiert heute, Freitag, am Salzburger Domplatz ihre Premiere... weiter




- © str/afp/Rafa Rivas

Salzburger Festspiele

Sturminger inszeniert Salzburger "Jedermann"4

  • Zusammenarbeit mit Regieteam Brian Mertes und Julian Crouch wird beendet.

Salzburg. Einen neuen Jedermann wird das Jahr 2017 sehen, Tobias Moretti wird ihn spielen. Auch die Buhlschaft bekommt ein neues Gesicht, das von Stefanie Reinsperger. Weitere sieben Rollen werden heuer neu besetzt. Wegen dieser doch gravierenden Änderungen wollten die Salzburger Festspiele eine Neuentwicklung der seit 2013 bestehenden Inszenierung... weiter




Bettina Hering, Schauspieldirektorin der Salzburger Festspiele. - © SF/Wildbild

Interview

"Kein Wettkampf der Sparten"7

  • Bettina Hering, Schauspieldirektorin der Salzburger Festspiele, über Jedermann, Quotenregelungen und Mortiers Erbe.

"Wiener Zeitung": Mit Stefanie Reinsperger und Tobias Moretti findet diesen Sommer eine Neuauflage des "Jedermann" statt. Wie viel Freiraum gibt es in der Inszenierung von Brian Mertes und Julian Crouch? Bettina Hering: Auf Basis der bestehenden Inszenierung wird das Stück neu aufgesetzt... weiter




Verlängert: Helga Rabl-Stadler. - © Salzburger Festspiele/Franz Neumayr

Salzburger Festspiele

Rabl-Stadler bleibt Festspielpräsidentin

  • Kuratorium verlängert Vertrag von Helga Rabl-Stadler bis 2020.

Salzburg. In Salzburg wird sie vielfach nur "die Präsidentin" genannt, und tatsächlich ist sie so etwas wie eine Institution. Helga Rabl-Stadler, seit 1995 Präsidentin der Salzburger Festspiele, wurde am Freitag vom Kuratorium in ihrer Funktion bestätigt. Als ihre herausragende Leistung an der Spitze der Festspiele gilt die Akquise von Sponsoren... weiter




Filmemacherin Shirin Neshat inszeniert 2017 "Aida" mit Anna Netrebko - © reuters/Shannon Stapleton

Salzburger Festspiele

Alte und neue Tiefschürfer1

  • Salzburger Festspiele 2017: Künstler als Opern-Regisseure und ein weiblicher Blick auf die Bühne.

Salzburg. (jubel) Fünf neue Opern- und vier Schauspielpremieren sind die Säulen des ersten Salzburger Festspielprogramms von Markus Hinterhäuser. Die Höhepunkte waren zum Großteil bereits durchgesickert: Anna Netrebko mit ihrem "Aida"-Debüt, Regiearbeiten von Shirin Neshat und William Kentridge oder Mozarts "Clemenza"... weiter




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