• 15. Dezember 2017

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Ideale Aida: Anna Netrebko.

Opernkritik

Statische Klangpracht13

  • Anna Netrebko begeistert mit ihrem Aida-Debüt, Riccardo Muti protzt mit Klang, Shirin Neshat kapituliert als Regisseurin.

Technische Grenzen scheint sie nicht zu kennen. Ihr dunkler werdender Sopran ist in der Dramatik beeindruckend strahlend und solitär; in den lyrischen Passagen reduziert sie ihn zu berührenden, schillernden Pianissimi. Und auch im Wechsel zwischen der expressiven Durchschlagskraft und der poetischen Reduktion auf den Hauch eines Tones ist jede... weiter




Elina Garanca

Eh alles sehr schön5

  • Elina Garanča bei den Salzburger Festspielen.

Auf alte Herren wirkt sie! Schon zur Pause eilte ein Weißhaariger mit Blumen ans Podium, und ein zweiter mühte sich am Ende dorthin. Aber um gerecht zu sein: Elina Garanča wirkt auch auf viele andere. Es war keine Frage, dass einer soliden Mehrheit des Salzburger Festspielpublikums im Haus für Mozart überhaupt nichts abgegangen ist... weiter




- © Marco Borggreve/harmonia mundi

Salzburger Festspiele

Ein wild polternder Träumer6

  • Bariton Matthias Goerne über das Kulturgut Lied, Kunst als gesellschaftliche Notwendigkeit und den Salzburger "Wozzeck".

Salzburg. Vor 20 Jahren, im Sommer 1997, hat Matthias Goerne sein Operndebüt bei den Salzburger Festspielen gegeben - als Papageno in der "Zauberflöte". Auch damals hatte er sich bereits in seiner ersten und ureigensten Disziplin - dem Liedgesang - einen Namen gemacht... weiter




Anna Netrebko gibt ihr Debüt als "Aida" in Salzburg. Alle wollen dabei sein: Am Schwarzmarkt explodieren die Preise. - © ORF/Zach-Kiesling

Aida

Von Frauen und Tyrannen34

  • Oper der Superlative: Netrebko, Muti, Neshat - Am Sonntag hat die Salzburger "Aida" Premiere.

Salzburg. Shirin Neshat geht es, seit sie Künstlerin ist, um die Rolle der Frau, speziell um die Rolle der Frau in autoritären Staaten des Islam. Die in New York lebende iranische Fotografin, Film- und Video-Regisseurin und bildende Künstlerin Shirin Neshat wird heuer - für viele überraschend - die "Aida" in Szene setzen... weiter




Gewalt als letzte Lebendigkeit: Nina Stemme als solitäre Katerina, Dmitry Ulyanov als autoritärer Boris. - © Salzburger Festspiele /Thomas Aurin

Oper

Im Hinterhof der Menschlichkeit5

  • Mariss Jansons gibt mit Schostakowitsch sein umjubeltes Salzburg-Debüt. Andreas Kriegenburg inszeniert stimmig konventionell.

Im grauen Hinterhof der Trostlosigkeit regiert der Trieb. An Würde oder Perspektive ist den Menschen hier alles genommen. Was ihnen geblieben ist, sind die Mechanismen der Unterdrückung, die Gesetze der Gewalt und der animalischen Instinkte. Die Strukturen in diesem trist-lüsternen Soziotop sind so marode wie die bröckelnde schale Beton-Fassade... weiter




Konzertkritik

Die zwei Gesichter der Letzten Dinge2

Den Reigen der musikalischen Abschiede, der letzten Werke und tönenden Vermächtnisse bei den diesjährigen Salzburger Festspielen setzte sich auch im ersten Konzert der Wiener Philharmoniker fort. Als seelenvoll wissender Abschiednehmer erwies sich am Wochenende Bernard Haitink, der Gustav Mahlers letzte, die 9... weiter




Tragen Mozarts "Tito": der berührende Chor von MusicAeterna und Golda Schultz als wunderbare Vitellia.

Salzburger Festspiele

Radikal gegenwärtig14

  • Tiefgründiger, heutiger und berührender kann Oper kaum sein als die "Clemenza" bei den Salzburger Festspielen.

Die Bühne füllt ein Meer aus Blumen, Grab- und Teelichtern, zwischen ihnen sind aus Teddybären und Fotorahmen kleine Altäre gebaut. Es hat einen Anschlag gegeben. Menschen mit gesenkten Köpfen stehen um das Mahnmal, spenden einander in ihrer Trauer Trost. Sie beginnen zu singen: "Kyrie eleison", bitten sie, "Herr, erbarme dich"... weiter




Festspielredner Ferdinand von Schirach warnte vor Schwarmintelligenz als politischer Methode: Sie sei "am Ende nur ein weiterer Modebegriff für die ganze hässliche Macht des Stärkeren". - © apa/Neumayr/mmv

Salzburger Festspiele

Das Recht als Schutz vor Macht3

  • Der Festspielredner Ferdinand von Schirach warnte bei der Eröffnung vor der "Schwarm-Bosheit".

Salzburg. Die Phänomenologien der Macht, ihre vielen Gesichter, ihre verzweigten, dubiosen Kanäle und heimtückischen Fratzen sowie das Nachdenken über eben diese Mechanismen zieht sich als programmatischer Faden durch die diesjährige Ausgabe der Salzburger Festspiele... weiter




Bundespräsident Alexander van der Bellen bei seiner Rede zur Eröffnung der Salzburger Festspiele. - © APAweb/NEUMAYR/MMV

Salzburger Festspiele

Die Salzburger Festspiele sind eröffnet3

  • Van der Bellen: "Man sollte die Weisheit besitzen, auf den Schwächeren zu achten".

Salzburg. Bundespräsident Alexander Van der Bellen hat heute, Donnerstag, seine erste Salzburger Festspieleröffnung vorgenommen. Thematisch kursierten die Eröffnungsreden um die Themen Macht und Digitalisierung, musikalisch wurde das Event von Variete-Musik des heurigen Fokus-Komponisten Dmitri Schostakowitsch umrahmt... weiter




Intendant als Interpret: Markus Hinterhäuser (r.) und Igor Levit spielten Messiaen. - © Sbg. Festsp./Silvia Lelli

Salzburger Festspiele

Am Anfang das Ende9

  • Berückende Totenmusiken zum Beginn der Salzburger Festspiele.

Die Ouverture spirituelle, die Einstimmung auf die Salzburger Festspiele mit geistlicher Musik, stellt heuer das Ende an den Anfang. Und lässt damit letzte Worte als die ersten sprechen. Nach dem eindrucksvollen Mozart-Requiem am Sonntag setzte sich die Reihe der Totenmusiken am Montag fort... weiter




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