• 15. Dezember 2017

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Eingriffe in die Keimbahn

Forscher für Gen-Veränderungen an Menschen

  • Science Fiction wird Wirklichkeit: US-Expertengremium unterstützt Eingriffe in die Keimbahn, die vererbt werden.

Washington/Wien. Mit einem Schnitt ins Erbgut zum Kind von morgen: Eine Expertenkommission der US-Akademie der Wissenschaften empfiehlt Eingriffe in die menschliche Keimbahn, um Erbkrankheiten zu verhindern. Die Keimbahn ist eine Abfolge von Zellen, die von der befruchteten Eizelle zur Bildung seiner Keimdrüsen und der darin gebildeten... weiter




US-Vorstoß zu Keimbahn-Therapie

Die Buchstaben des Lebens austauschen2

Science Fiction wird Wirklichkeit. Erst Ende 2015 empfahlen Experten aus aller Welt, von der umstrittenen Keimbahn-Therapie Abstand zu nehmen. Niemand könne die Konsequenzen abschätzen, wenn DNA-Manipulationen weitervererbt werden, hieß es. Nun aber gibt es effizientere Technologien und ein Wettrennen darum, wer sie als Erstes anwenden darf... weiter




Anthropologie

Das Ablaufdatum der Neandertaler-Gene3

  • Die DNA des Urzeit-Menschen verabschiedet sich nach und nach.

Davis/Wien. Die Neandertaler verschwanden vor ungefähr 30.000 Jahren von der Bildfläche - aber nicht völlig. Denn winzige Bausteine der Spezies leben nämlich noch heute - mehr oder weniger - im Erbgut des modernen Menschen weiter. Doch auch diese Neandertaler-Gene dürften ein Ablaufdatum haben... weiter




Moderne Biobanken-Forschung in China, Pflanzensamen-Sammlung in Sankt Petersburg. Fotos: filmdelights

Biobanken

Archive des Lebens4

  • Der am Donnerstag startende Film "Goldene Gene" erhellt die Debatte um Biobanken für Proben von Menschen, Tieren und Pflanzen.

Marketing ist so eine Sache. Es kann witzig sein oder informativ, viel öfter aber ist es lästig. Und nicht nur das. Die Marekting-Maschinerie von Hollywood bedroht nämlich sogar die Artenvielfalt, berichtete die deutsche "Zeit" zum Kinostart des Disney-Zeichentrickfilms "Findet Dorie"... weiter




Kind dreier Eltern

Experiment am lebenden Objekt1

Die Nachricht beflügelt die Fantasie: Ein Bub kommt zur Welt mit je 23 Chromosomen von Vater und Mutter, plus DNA-Anteilen einer Spenderin, die eine Erbkrankheit verhindern sollen. "Baby mit drei genetischen Eltern", berichteten die Medien am Mittwoch... weiter




Erbgut

Forscher lüften das Geheimnis der Bärtierchen43

Tokio. Sie überstehen Austrocknung, kochendes Wasser, hohen Druck und Kälte bis nahe an den absoluten Nullpunkt. Und das ist noch gar nicht alles: Sie überstehen auch ein Bad in ätzenden Lösungsmitteln, eine hohe Dosis radioaktiver Strahlung und sogar das Vakuum des Weltalls. Bärtierchen sind kaum umzubringen... weiter




Epigenetik

Neues Werkzeug zur Präzision1

  • Epigenetische Analysemethoden erobern das Feld der personalisierten Medizin.

Wien. Viele Krankheiten hinterlassen im Erbgut epigenetische Spuren, die stabil und charakteristisch sind. Können diese Veränderungen gemessen werden, ermöglicht das neue Einblicke in den Mechanismus von Krankheiten jedes Einzelnen. Das ist besonders wichtig... weiter




Fehlgeburten waren die Folge von Vermischungen mit dem modernen Menschen. - © Science

Anthropologie

Neandertaler-Gene abgelehnt11

  • Das Immunsystem wehrte eine Fortpflanzung mit dem Homo sapiens ab.

Stanford/Leipzig. Neandertaler-Männer sind womöglich schuld daran, dass es trotz einiger Liebeleien mit modernen Menschen nicht zu mehr Nachwuchs gereicht hat. Bestimmte Erbanlagen auf dem männlichen Geschlechtschromosom könnten eine erfolgreiche Fortpflanzung mit dem Homo sapiens verhindert haben... weiter




Erbinformation

Reparateur für Brüche im Erbgut identifiziert1

Wien. Kinder bekommen von ihren Eltern ein Mosaik an Erbinformationen, das sich aus zerschnittenen und wieder zusammengeflickten Chromosom-Teilchen zusammensetzt. Wiener Forscher haben nun mit Kollegen einen für die Reparatur wichtigen Eiweißstoff identifiziert, der sicherstellt, dass das genetische Material dabei intakt bleibt... weiter




Die DNA der Lebewesen hat ihren Ursprung im Kosmos. - © Fotolia/Kirsty Pargeter

Sonnensystem

Rückgrat des Lebens13

  • Zentrale Bestandteile des Erbguts wie der Zucker Ribose entstanden mit den Planeten.

Berlin. Als sich vor knapp 4,6 Milliarden Jahren das Sonnensystem bildete, entstanden Grundbausteine des Lebens gleich mit, zeigen Uwe Meierhenrich und Cornelia Meinert von der Uni Nizza in "Science": Die Sonne war gerade entstanden und ihr Licht strahlte auf winzige Körner in einer riesigen, flachen Scheibe, aus der sich bald Planeten... weiter




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