• 18. Dezember 2017

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Schlagwortsuche

Der Neandertaler hatte einen bis heute prägenden Einfluss auf den modernen Menschen. - © Corbis/Iain Masterton

Anthropologie

Gemeinsamer Nachwuchs4

  • Neandertaler und der moderne Mensch vermischten sich früher als bisher angenommen.

Leipzig. Neandertaler und moderne Menschen haben sich schon viel früher vermischt als bisher angenommen. Das berichten Forscher um Martin Kuhlwilm vom Max-Planck-Institut (MPI) für evolutionäre Anthropologie in Leipzig. Im Genom eines Neandertalers aus dem Altai-Gebirge in Zentralasien entdeckten sie Erbgutstückchen von modernen Menschen... weiter




Der Neandertaler hinterließ Spuren. - © M. Smeltzer, Vanderbilt University

Frühmenschen

Der Neandertaler in uns7

  • Das Erbgut des Frühmenschen begünstigt Hauterkrankungen, aber etwa auch Nikotinabhängigkeit und Depressionen.

Nashville/Wien. Seit dem Jahr 2010 wissen Forscher, dass Menschen eurasischer Herkunft ein bis vier Prozent Neandertaler-DNA in sich tragen. Die Entdeckung hatte eine Vielzahl an Hypothesen zu Tage gebracht, welche Effekte diese genetische Variante auf physische Charakteristika oder Verhaltensweisen des modernen Menschen haben könnte... weiter




Paläontologie

Ötzis mütterliche Linie vermutlich ausgestorben2

Bozen. Es scheint so, als würden wir über den Mann aus dem Eis bald mehr wissen als über uns selbst. Nachdem Forscher erst jüngst im Magen-Darm-Trakt der liebevoll Ötzi genannten Gletschermumie eine asiatisch-stämmige Bakterienart entdeckt hatten, wurde jetzt in genetischen Untersuchungen Augenmerk auf die Verwandtschaftsverhältnisse gelegt... weiter




Evolution

Das Erbe der alten Iren7

  • Genetische Zeitreise zeigt Migrationsbewegungen der Frühgeschichte.

Dublin/Wien. (est) Irische Forscher haben erstmals das Erbgut ihrer neolithischen Vorfahren sequenziert. Die Erkenntnisse beantworten zentrale Fragen zu den Ursprüngen der irischen Bevölkerung, berichten die Wissenschafter im Fachblatt "Proceedings of the National Academy of Sciences" (PNAS)... weiter




DNA

Gen-Schere

Eine effiziente und zielgenaue "Schere" für die Veränderung von Genen ist nach Einschätzung des US-Fachmagazins Science der wissenschaftliche Durchbruch des Jahres 2015: Für die bereits 2012 publizierte CRISPR/Cas9-Technik zeigen sich immer mehr mögliche Anwendungen... weiter




Die DNA ist wie eine Perlenschnur. Winzige Anhängsel können ihre Architektur verändern. - © Corbis/Viaframe

Epigenetik

Das Schicksal der Gene

  • Innere und äußere Einflüsse können die Verpackung unseres Erbguts epigenetisch verändern und für Folgewirkungen sorgen.

Das Aussehen von der Mutter, die Intelligenz vom Vater - oder doch umgekehrt? Was Kinder vererbt bekommen, ist nicht vorhersehbar. Fest steht aber, dass jedes Kind die Erbinformation beider Elternteile in sich trägt. Welche Konsequenzen sich daraus für unser äußeres Erscheinungsbild... weiter




Nobelpreis für Chemie 2015

Die Reparateure in den Zellen

  • Nobelpreis für Chemie 2015 geht an drei Forscher für die Entschlüsselung der DNA-Reparatur.

Stockholm. Ihre Forschungsergebnisse könnten Millionen von Menschen zugutekommen. "Leben, wie wir es kennen, ist vollständig abhängig von der Fähigkeit der DNA, sich selbst zu reparieren", betonte die Chefin der Nobel-Jury, Sara Snogerup Linse, in Stockholm am Mittwoch... weiter




Cemm-Leiter Giulio Superti-Furgas (l.) DNA ist ab sofort im Netz einsehbar. Als Projektleiter von "Genom-Austria" fungiert Christoph Bock. - © apa/Herbert Pfarrhofer

Genomforschung

Das Genom im Netz

  • Pionierprojekt von "Genom Austria" soll zur Diskussion über Möglichkeiten und Risiken in allen Lebensbereichen führen.

Wien. Die erste Sequenzierung der menschlichen Erbsubstanz DNA, die im Jahr 2001 publik gemacht wurde, hatte etwa zehn Jahre gedauert. Heute schafft die Genomforschung mit ihren modernen Maschinen bereits innerhalb einer Woche die Aufschlüsselung eines Menschen... weiter




Der DNA-Abgleich für den Vaterschaftstest passiert über die Mundschleimhaut von Vater und Kind. - © fotolia/fairith

Vaterschaft

Weiß der Kuckuck17

  • Sieben Prozent der Kinder haben einen falschen Vater, die Zahl der DNA-Vaterschaftstests steigt.

Wien. Der Kuckuck legt seine Eier in der Dämmerung innerhalb weniger Sekunden in die Nester kleinerer Singvögel ab. Die Täuschung ist fast perfekt: Das Kuckucksei ist nur minimal größer als die Eier der Singvögel, Farbe und Muster sind angepasst. Sobald der junge Kuckuck geschlüpft ist... weiter




"Wir haben ein ziemlich gutes Verständnis des Soziallebens in Höhlen", sagt Svante Pääbo.

Paläogenetik

Fast alle sind mit allen verwandt3

  • Alle Menschengattungen vermischten sich. Warum aber hat sich der moderne Mensch durchgesetzt?

Wien. Erst vor wenigen Tagen wiesen Archäologen nach, dass der moderne Mensch früher in Europa ankam als angenommen. Werkzeugfunde im niederösterreichischen Willendorf zeigen, dass Homo sapiens nicht vor 40.000, sondern vor 43.500 Jahren hier auftauchte... weiter




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