• 30. April 2017

  • RSS abonnieren
  • Wiener Zeitung auf Facebook
  • Auf Twitter verfolgen
  • Wiener Zeitung auf Google+
  • Apple App Store
  • Google Play Store

Sie sind hier:



Schlagwortsuche

Riesenrad-Perspektiven in Sepia aus dem "Dritten Mann". - © Edition Büchergilde

Literatur

Kanal in Aquarell

  • Annika Siems hat Graham Greenes "Der dritte Mann" illustriert: keine leichte Aufgabe im Schatten des berühmten Films.

",Der dritte Mann‘ wurde nicht geschrieben, um gelesen, sondern nur, um gesehen zu werden", schreibt Graham Greene in seinem Vorwort zu seinem Klassiker aus dem Nachkriegs-Wien. Tatsächlich ist kaum ein Roman so mit Bildern besetzt wie der "Dritte Mann" - mit den Bildern des Films von Carol Reed... weiter




"Ich bin ein Sprachmensch, kein Inhalteverteiler": Paul Nizon sieht sich nicht als Geschichtenerfinder. - © apa/Neubauer

Literatur

"Ich bin meine eigene Fiktion"4

  • Sprachsuche als Glücksjagd: Der Schweizer Schriftsteller Paul Nizon ist ein Grenzgänger der Literatur. Lob eines Nicht-Festlegbaren.

Paul Nizon, ein über Europas Grenzen hinaus anerkannter Autor höchster Sprachkunst, steht bei Kritik wie Lesern in einer widersprüchlichen und heterogenen Wahrnehmung. Der differenzierte Umgang mit komplexer Sprache gehört selten zum Mainstream. Der 87-jährige Schweizer, der seit 40 Jahren in Paris lebt, ist aber in Frankreich dennoch geschätzt... weiter




Unprätentiös und genau: Monika Helfer. - © Robert Wimmer

Literatur

Patchwork-Gefühle2

  • Monika Helfers neuer Roman beschreibt empathisch ein prekäres Familiengefüge.

"Es beginnt mit einem Gefühlsüberschuss" lautet das dem neuen Roman von Monika Helfer vorangestellte Zitat von Thomas Melle. Das passt zum Buch, denn der Einstieg beschreibt eine junge Mutter, die ihre Tochter in der U-Bahn über den Vater und die neue Stiefmutter ausfragt... weiter




Literatur

Zwiegespräch10

  • Eine zweisprachige Edition von Texten von Stephan Eibel Erzberg.

Stephan Eibel Erzberg teilt auf dieser "extra"- Seite allwöchentlich seine poetischen "erzschläge" aus. Aber seine Texte können auch in diversen Büchern nachgelesen werden. Vor kurzem ist im Wiener "PROverbis Verlag" eine Sammlung herausgekommen, die neben satirischen Gedichten auch surrealistisch-ironische Kurzprosa enthält... weiter




Literatur

Spurensuche mit Wachswalze

  • Genauer Blick: Rosemarie Poiarkovs Romandebüt "Aussichten sind überschätzt".

Rosemarie Poiarkovs Roman "Aussichten sind überschätzt" ist vieles zugleich: ein Generationenporträt, ein Familienroman, literarische Vergangenheitsbewältigung und Gesellschaftsstudie. Die 1974 in Baden bei Wien geborene Autorin verweigert in ihrem ersten Roman - bisher hatte Poiarkov den Erzählband "Eine CD lang" (2001) und die Erzählung "Wer... weiter




Théodore Géricaults Monumentalbild "Das Floß der Medusa" (1819). - © Ullsteinbild

Literatur

Schiffbruch der Zivilisation12

  • Der österreichische Autor Franzobel und ein historischer Augenzeugenbericht erzählen ein grauenvolles Kapitel der Seefahrt: den Schiffbruch der Fregatte Medusa.

Der Franzobel aus Vöcklabruck hat sich ins Zeug gelegt. Für seine romaneske Version einer legendären, künstlerisch vielfach gestalteten Schiffskatastrophe - des Schiffbruchs der Fregatte Medusa - hat er umfassende Quellenforschung betrieben, die Orte der Handlung bereist, die Historie studiert... weiter




Literatur

Der existenzielle Schock2

  • Claude Simons beeindruckende Kriegserzählung "Das Pferd".

Als Claude Simon 1985 den Nobelpreis für Literatur erhielt, war sein französisches Vaterland geradezu beleidigt. Kein Mensch hatte seine Bücher gelesen. Dass er zur Moderichtung der 60er Jahre gezählt wurde, dem Nouveau Roman, half da auch nicht richtig weiter... weiter




Leonid Ossipowitsch Pasternak: Illustration (1899) zu Tolstois Roman "Auferstehung". - © Ullsteinbild

Literatur

Büßer im Hochzeitsstaat1

  • Sozialkritik und Moralpredigt: Lew Tolstoi erzählt im Roman "Auferstehung" das Los einer geschwängerten Verlassenen, um dem Verführer radikale Reue und Askese aufzuerlegen.

Reue ist ein starkes Motiv in der Literatur. Noch stärker verlockt die vorangegangene Sünde zur Darstellung. In Tolstois Spätwerk, dem Roman "Auferstehung", ist es umgekehrt. Da sitzt einer, der als junger Herr einst eine Dienstmagd verführt hat, nach Jahren mit einem Mal als Geschworener über sie vor Gericht... weiter




Literatur

Kein Weg führt aus dem Dorf heraus1

  • In "Out Demons Out" will Walter Kohl dem englischen Musiker Edgar Broughton ein Denkmal errichten und bleibt dabei Gefangener seiner eigenen provinziellen Geschichte.

Am Anfang steht eine bier- und rührselige Szene: In einem Partyzelt in Oberösterreich sitzen Charly und sein Bruder zusammen und reden nach Jahren der Entfremdung wieder miteinander. Reden um ihr Leben , wie es an dieser Stelle heißt. Der Anlass, der sie zusammengeführt hat, ist ein Privatkonzert des britischen Sängers... weiter




Literatur

Späte Freundschaft

  • Lesegenuss: "Die Frau nebenan" von Yewande Omotoso.

Yewande Omotoso wurde in Barbados geboren, wuchs in Nigeria auf und lebt heute in Johannesburg, wo sie als Designerin und Architektin arbeitet. Die Pro-tagonistinnen ihres Romans "Die Frau nebenan" sind die schwarze Designerin Hortensia und die weiße Architektin Marion, beide Damen im Ruhestand... weiter




zurück zu Schlagwortsuche


Werbung